Der Bahnhof Sibiu, Ankunft in Hermannstadt

Ortstermin

„Sibiu, der Nachtzug in Richtung Wien hält auf dem gegenüberliegenden Bahnsteig.“

Der Bahnhof Sibiu, Ankunft in Hermannstadt

→ Ein Ortstermin in Siebenbürgen.

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Kurz gesagt

Sibiu, auf Deutsch Hermannstadt, war einst die Hauptstadt der Siebenbürger Sachsen. Ihr Bahnhof von 1872 führt mitten in die alte Oberstadt, die 2007 Kulturhauptstadt Europas war.

Wer in Sibiu aus dem Zug steigt, ist im alten Hermannstadt angekommen.

Die Stadt war über Jahrhunderte das Zentrum der Siebenbürger Sachsen.

Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis zu den berühmten Plätzen der Oberstadt.

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Foto: Cezar Suceveanu, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Hauptbahnhof von Hermannstadt

Der Bahnhof Sibiu liegt nur einen kurzen Weg nördlich der Altstadt.

Er ist der Hauptbahnhof der Stadt und wird von der Staatsbahn CFR betrieben.

Für die Züge stehen drei Bahnsteige bereit.

Das Empfangsgebäude öffnet sich zu einem weiten Vorplatz.

Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß in die Oberstadt.

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Foto: Cezar Suceveanu, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Eröffnet im Jahr 1872

Der Bahnhof von Sibiu wurde am 11. Oktober 1872 eröffnet.

Damit gehört er zu den älteren Bahnhöfen Siebenbürgens.

Von Beginn an verband er die Stadt mit dem übrigen Land.

Auf dem Bahnhofsgelände steht bis heute ein kleines Dampflokmuseum.

Es erinnert an die frühen Jahre der Eisenbahn in der Region.

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Foto: Felix O, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Sibiu liegt nördlich der Altstadt, nur wenige Minuten von der Oberstadt entfernt.

Von hier fahren Züge in Richtung Brașov und Arad sowie international bis Budapest.

Ein Nachtzug zwischen Wien und Bukarest hält ebenfalls in Hermannstadt.

Linien durch Siebenbürgen

Von Sibiu führen mehrere Strecken quer durch Siebenbürgen.

Eine Linie zieht über Făgăraș in Richtung Brașov.

Eine andere fährt nach Westen über Vințu de Jos bis Arad.

Dazu kommt eine Strecke südwärts in Richtung Râmnicu Vâlcea.

So ist der Bahnhof ein wichtiger Halt im Herzen des Landes.

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Foto: Smiley.toerist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Nachtzug nach Wien

Von Sibiu fahren Züge auch über die Grenze nach Budapest.

Ein Nachtzug verbindet die Strecke zwischen Wien und Bukarest.

Auf seinem Weg hält er auch in Hermannstadt.

So lässt sich die Stadt bequem über Nacht aus Mitteleuropa erreichen.

Damit bleibt Sibiu eng mit dem alten Kulturraum verbunden.

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Foto: Chainwit., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Der Bahnhof in Zahlen

Schon im Jahr 2008 hielten in Sibiu rund 80 Personenzüge täglich.

Damit ist der Bahnhof gut in das Netz des Landes eingebunden.

Früher begann hier auch eine schmale Nebenbahn nach Agnita.

Diese 60 Kilometer lange Strecke wurde im Jahr 2001 stillgelegt.

Viele hoffen, dass sie eines Tages als Museumsbahn zurückkehrt.

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Foto: Chainwit., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Große und kleine Ringe

Das Herz von Hermannstadt bilden zwei alte Plätze.

Der Große Ring ist der weite Hauptplatz der Oberstadt.

Gleich daneben liegt der kleinere und verwinkelte Kleine Ring.

Beide Plätze wurden ab dem Jahr 2006 aufwendig erneuert.

Rund um sie reihen sich prächtige Bürgerhäuser aneinander.

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Foto: Chainwit., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Brücke der Lügen

Zwischen den beiden Ringen spannt sich die Brücke der Lügen.

Diese gusseiserne Brücke wurde im Jahr 1859 erbaut.

Einer Sage nach stürzt sie ein, wenn ein Lügner sie betritt.

Ganz in der Nähe erhebt sich der alte Ratsturm.

Von ihm reicht der Blick weit über die Dächer der Stadt.

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Foto: Chainwit., CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Brukenthal und die Sachsen

Am Großen Ring steht der prächtige Brukenthal-Palast.

Er wurde zwischen 1778 und 1788 im Stil des Barock erbaut.

Heute beherbergt er ein berühmtes Museum mit alten Gemälden.

Über den Dächern der Stadt blinzeln die berühmten Dachaugen von Sibiu.

Im Jahr 2007 war Hermannstadt eine Kulturhauptstadt Europas.

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Foto: Asurnipal, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Sibiu

Ankommen in Sibiu heißt, in eine alte sächsische Stadt einzutauchen.

Vom Bahnhof führt der Weg leicht bergauf in die Oberstadt.

Nach wenigen Minuten steht man auf dem Großen Ring.

Von dort ist es nicht weit zur Brücke der Lügen und zum Ratsturm.

So lässt sich Sibiu an einem Tag bequem zu Fuß entdecken.

Hermannstadt (Sibiu) railway station locomotive No 92 53 0 5 RO SNTFC 02
Foto: Asurnipal, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Häufige Fragen

Wann wurde der Bahnhof Sibiu eröffnet?
Er ging am 11. Oktober 1872 in Betrieb und ist einer der älteren Bahnhöfe Siebenbürgens.
Wohin fahren die Züge von Sibiu?
In Richtung Brașov und Arad im Inland sowie international bis Budapest; dazu hält ein Nachtzug Wien–Bukarest.
Was war die Agnita-Bahn?
Eine 60 Kilometer lange Schmalspurbahn, die 2001 stillgelegt wurde und als Museumsbahn zurückkehren soll.
Warum ist Sibiu so bekannt?
Als altes Hermannstadt war es das Zentrum der Siebenbürger Sachsen und 2007 eine Kulturhauptstadt Europas.
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
In wenigen Minuten den Großen Ring, die Brücke der Lügen, den Ratsturm und den Brukenthal-Palast.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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