Ortstermin
„Willkommen in Shizuoka, bei klarem Wetter grüßt vom Bahnsteig der Fuji, hier hält der Kodama.“
Der Bahnhof Shizuoka, Halt am Fuße des Fuji
→ Ein Ortstermin an der japanischen Pazifikküste.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Shizuoka wurde 1889 an der Tōkaidō-Hauptlinie eröffnet. Seit 1964 hält hier auch der Shinkansen, allerdings nur die langsameren Dienste Hikari und Kodama.
Shizuoka liegt an der Pazifikküste Japans zwischen Tokio und Nagoya.
Die Stadt ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur und bekannt für ihren grünen Tee.
Am Horizont erhebt sich bei klarem Wetter der Fuji, der höchste Berg des Landes.

Ein Bahnhof an der Tōkaidō-Linie
Der Bahnhof Shizuoka wurde am 1. Februar 1889 eröffnet.
Er entstand mit dem Lückenschluss der Tōkaidō-Hauptlinie zwischen Tokio und Osaka.
Diese Linie ist bis heute eine der wichtigsten Bahnstrecken Japans.
Der Bahnhof liegt rund 180 Kilometer von Tokio entfernt.
Betrieben wird er heute vom Unternehmen JR Central.

Der Shinkansen hält seit 1964
Mit der Eröffnung der Tōkaidō-Shinkansen-Strecke im Jahr 1964 bekam Shizuoka einen Halt für den Hochgeschwindigkeitszug.
Seitdem halten hier Züge auf der meistbefahrenen Schnellfahrstrecke der Welt.
Allerdings halten in Shizuoka nur die langsameren Shinkansen-Dienste.
Die schnellsten Züge fahren ohne Halt durch.
Trotzdem ist der Bahnhof ein wichtiger Zwischenstopp zwischen den großen Städten.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Shizuoka wurde am 1. Februar 1889 eröffnet und wird von JR Central betrieben. Er liegt rund 180 Kilometer von Tokio an der Tōkaidō-Linie.
Seit 1964 hält hier der Shinkansen, es gibt vier Bahnsteige und sechs Gleise. Täglich nutzen über hunderttausend Reisende den Bahnhof.
Vier Bahnsteige und sechs Gleise
Der Bahnhof hat vier Bahnsteige und sechs Gleise.
Zwei Außenbahnsteige gehören zum Shinkansen.
Zwei Mittelbahnsteige dienen den Zügen der Tōkaidō-Linie.
Täglich nutzen über hunderttausend Reisende den Bahnhof.

Vom Umbau zum Einkaufszentrum
Das Empfangsgebäude wurde schon 1907 und 1935 erneuert.
1979 wurden die Gleise der Hauptlinie höhergelegt.
1981 entstanden ein neues Bahnhofsgebäude und das Einkaufszentrum Parche.
Zwischen 2006 und 2008 wurde der Bahnhof innen umfassend umgebaut.
Heute gehören unterirdische Gänge und die Einkaufswelt Asty zum Bahnhof.

Güter und Nahverkehr
1967 wurde der Güterverkehr an den Bahnhof Higashi-Shizuoka verlegt.
Damit blieb im Hauptbahnhof mehr Platz für die Reisenden.
Ganz in der Nähe liegt der Ausgangspunkt einer kleinen Privatbahn in die Umgebung.
So ist der Bahnhof zugleich Fernbahnhof und Drehscheibe für die Region.

Zwischen Tokio und Nagoya
Shizuoka liegt etwa auf halbem Weg zwischen Tokio und Nagoya.
Viele Berufstätige und Reisende nutzen den Bahnhof für die Fahrt in die Großstädte.
Im Fernverkehr ist er ein fester Halt der Shinkansen-Dienste Hikari und Kodama.
Damit ist Shizuoka gut an das ganze Land angebunden.

Tor zur Teeregion
Die Präfektur Shizuoka ist Japans wichtigste Anbauregion für grünen Tee.
Rund um die Stadt ziehen sich Teefelder die Hänge hinauf.
Vom Bahnhof aus starten Ausflüge in die Teegärten und an die Küste.
Für viele Besucher ist Shizuoka damit das Tor zur Welt des japanischen Tees.

Die Stadt des Shogun
Shizuoka hieß früher Sumpu und war eng mit dem Shogun Tokugawa Ieyasu verbunden.
Er verbrachte hier seine Kindheit und später seinen Ruhestand.
Von Sumpu aus lenkte er im frühen 17. Jahrhundert noch die Geschicke des Landes.
An ihn erinnert heute die wieder aufgebaute Burg Sumpu mitten in der Stadt.

Ankommen in Shizuoka
Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zur Burg Sumpu und ihrem Park.
Nördlich der Stadt liegt das Hochplateau Nihondaira mit einem weiten Blick über die Küste.
Von dort führt eine Seilbahn zum Schrein Kunōzan Tōshō-gū, der ersten Grabstätte Ieyasus.
Am Meer lädt der Pinienhain Miho no Matsubara zu einem Spaziergang mit Blick auf den Fuji ein.
Wer Geschichte sucht, findet in den Toro-Ruinen Spuren einer über 2000 Jahre alten Siedlung.

Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Häufige Fragen
Seit wann hat Shizuoka einen Bahnhof?
Hält der Shinkansen in Shizuoka?
Wie viele Bahnsteige hat der Bahnhof?
Was ist die Burg Sumpu?
Was kann man rund um Shizuoka sehen?
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