Ortstermin
„Einfahrt im Bahnhof Seoul: Der KTX nach Busan steht zur Abfahrt bereit.“
Der Bahnhof Seoul, wo Koreas Schnellzüge starten
→ Ein Ortstermin im Zentrum der südkoreanischen Hauptstadt.
Lesezeit: 9 Minuten · Schalter: Ortstermin
Kurz gesagt
Der Bahnhof Seoul ist der Hauptbahnhof der südkoreanischen Hauptstadt und liegt mitten im Zentrum. Von hier starten die Hochgeschwindigkeitszüge KTX bis nach Busan an der Südküste.
Der Bahnhof Seoul ist das Tor zur Hauptstadt Südkoreas und zugleich der Startpunkt der schnellsten Züge des Landes.
Seine Geschichte reicht bis zum Jahr 1900 zurück, als hier die erste Eisenbahn Koreas endete.
Heute stehen ein altes und ein neues Empfangsgebäude dicht nebeneinander.

Der Hauptbahnhof von Seoul
Der Bahnhof Seoul ist der Hauptbahnhof der südkoreanischen Hauptstadt und liegt mitten im Stadtzentrum.
Hier treffen Fernverkehr, Vorortbahnen, U-Bahn und die Flughafenbahn aufeinander.
Als Ausgangspunkt der schnellen KTX-Züge ist er einer der wichtigsten Bahnhöfe des Landes.
Täglich strömen große Mengen von Reisenden durch seine Hallen.
Damit ist er das wichtigste Tor zur Millionenstadt Seoul.

Anfang an der Gyeongin-Linie 1900
Eröffnet wurde der Bahnhof im Jahr 1900 als einer der Endpunkte der Gyeongin-Linie.
Diese Strecke verband Seoul mit der Hafenstadt Incheon.
Sie war eine der ersten Eisenbahnen Koreas überhaupt.
Damit gehört der Bahnhof zu den ältesten des Landes.
Von diesem bescheidenen Anfang wuchs er zum größten Knoten Koreas heran.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Seoul wurde 1900 eröffnet; sein altes Empfangsgebäude entstand von 1922 bis 1925 und dient heute als Kulturbahnhof Seoul 284.
Das neue Gebäude wurde zu den Olympischen Spielen 1988 errichtet, das KTX-Terminal 2004.
Von hier fahren die Hochgeschwindigkeitszüge KTX nach Busan, die Flughafenbahn AREX nach Incheon sowie die U-Bahn-Linien 1 und 4.
Das alte Empfangsgebäude von 1925
Der Bau des alten Empfangsgebäudes begann 1922 und wurde 1925 abgeschlossen.
Mit seiner auffälligen Kuppel gehört es zu den bekanntesten Bauten der Stadt.
1957 kam ein Südanbau hinzu, 1969 ein Westanbau.
So wuchs das Gebäude mit dem steigenden Verkehr Schritt für Schritt.
Lange war es das Gesicht des Bahnhofs schlechthin.

Vom Gyeongseong- zum Seoul-Bahnhof
Während der japanischen Besatzung trug der Bahnhof den Namen Gyeongseong Station.
Nach dem Ende der Besatzung wurde er 1947 in Seoul Station umbenannt.
Der neue Name steht seither für die Hauptstadt des unabhängigen Korea.
So erzählt schon der Name des Bahnhofs ein Stück Landesgeschichte.

Kulturbahnhof Seoul 284
Seit 2011 beherbergt das alte Empfangsgebäude den Kulturbahnhof Seoul 284.
Die Zahl 284 verweist auf seine Einstufung als Kulturdenkmal.
Heute finden hier Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
So blieb der alte Bau erhalten, auch wenn die Züge längst vom neuen Gebäude abfahren.

Ein neuer Bahnhof für Olympia
Das neue Empfangsgebäude wurde zu den Olympischen Sommerspielen 1988 errichtet.
Es bot deutlich mehr Platz für die wachsenden Fahrgastzahlen.
2004 kam schließlich ein eigenes Terminal für den Hochgeschwindigkeitszug KTX hinzu.
Damit war der Bahnhof bereit für das Zeitalter der schnellen Züge.
Altes und neues Gebäude stehen seither dicht nebeneinander.

Der KTX nach Busan
Der Bahnhof liegt an der Gyeongbu-Hauptstrecke, der wichtigsten Bahnlinie Koreas.
Auf ihr verkehren die Hochgeschwindigkeitszüge KTX sowie weitere Fernzüge.
Sie verbinden Seoul mit Daejeon, Daegu und der Hafenstadt Busan im Süden.
Der KTX nahm 2004 den Betrieb auf und war Südkoreas erster Hochgeschwindigkeitszug.
Seither überwindet er die Strecke durch das halbe Land in wenigen Stunden.

S-Bahn, Flughafen und U-Bahn
Auf der Gyeongui-Jungang-Linie fahren Vorortzüge in Richtung Paju.
Die Flughafenbahn AREX verbindet den Bahnhof direkt mit dem Flughafen Incheon.
Ein Schnellzug erreicht den Flughafen in weniger als einer Stunde.
Dazu halten hier die Linien 1 und 4 der Seouler U-Bahn.
Über sie erreicht man Vororte wie Suwon, Cheonan und Ansan.

Ankommen in Seoul
Wer den Bahnhof verlässt, steht mitten im Herzen der Millionenstadt Seoul.
Nicht weit entfernt erhebt sich das große Südtor Namdaemun, eines der ältesten Wahrzeichen der Stadt.
Gleich daneben lockt der berühmte Markt von Namdaemun mit seinem Trubel.
Von dort führen breite Straßen weiter zu den Palästen der alten Könige.
So führt der Bahnhof seine Gäste direkt hinein in das pulsierende Leben der koreanischen Hauptstadt.

Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Seoul eröffnet?
Was ist der Kulturbahnhof Seoul 284?
Welche Schnellzüge fahren von hier?
Wie kommt man zum Flughafen?
Was liegt rund um den Bahnhof?
Weiterfahrt
