Ortstermin
„Welkom in Rotterdam: Umstieg zu Metro, Tram und zum Eurostar nach Paris.“
Der Bahnhof Rotterdam Centraal, eine Spitze aus Stahl
→ Ein Ortstermin in der modernen Hafenstadt Rotterdam.
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Kurz gesagt
Rotterdam Centraal ist der Hauptbahnhof der größten Hafenstadt der Niederlande und ein wichtiger Knoten im Bahnnetz. Sein 2014 eröffnetes Empfangsgebäude mit spitzem Stahldach ist zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden.
Wenige Bahnhöfe sehen so sehr nach Zukunft aus wie Rotterdam Centraal.
Sein spitzes, glänzendes Dach ragt wie ein Schiffsbug über den Vorplatz.
Dahinter verbirgt sich einer der wichtigsten Bahnhöfe der Niederlande, der erst 2014 neu eröffnet wurde.

Rotterdams Hauptbahnhof
Rotterdam Centraal ist der Hauptbahnhof der niederländischen Hafenstadt Rotterdam.
Als Knotenpunkt der niederländischen Eisenbahn zählt er zu den wichtigsten Bahnhöfen des Landes.
Im Jahr 2025 nutzten ihn täglich mehr als hunderttausend Reisende.
Hier treffen Fern- und Nahverkehr, Metro, Straßenbahn und Bus aufeinander.

Vier Bahnhöfe vor dem Krieg
Vor dem Zweiten Weltkrieg besaß Rotterdam gar keinen Hauptbahnhof.
Stattdessen gab es vier kleinere Bahnhöfe im Zentrum, darunter Delftse Poort, Beurs, Maas und Hofplein.
Jeder von ihnen bediente eine andere Richtung des Netzes.
Die Züge aus Utrecht etwa endeten von 1858 bis 1953 am Bahnhof Maas.

Gut zu wissen
Rotterdam Centraal ist der Hauptbahnhof der größten Hafenstadt der Niederlande.
Nach einem ersten Neubau von 1957 wurde der heutige Bahnhof 2014 nach Plänen von Benthem Crouwel, MVSA und West 8 eröffnet.
Täglich nutzen ihn über 108.000 Reisende; er ist an die Schnellfahrstrecke HSL-Zuid mit Eurostar nach Paris angeschlossen.
Zerstörung und Wiederaufbau
Am 14. Mai 1940 zerstörte ein Bombardement den Bahnhof Delftse Poort, die anderen drei wurden schwer beschädigt.
1957 entstand nach einem Entwurf des Architekten van Ravesteyn die erste Centraal Station.
Sie galt als Teil des großen Wiederaufbaus der zerstörten Stadt.
Der nahe Kopfbahnhof Hofplein blieb daneben noch lange erhalten.

Ein neuer Bahnhof von 2014
Weil ein starker Anstieg der Fahrgastzahlen erwartet wurde, baute man den Bahnhof praktisch neu.
Die Arbeiten begannen 2005 und waren mit einer Umgestaltung der Gleisführung verbunden.
Am auffälligsten war die Einbindung der früheren Hofplein-Strecke über eine Tunnelschleife.
Der Neubau wurde 2014 nach Plänen der Büros Benthem Crouwel, MVSA und West 8 eröffnet.

Das Dach wie eine Aluschale
Das markante, spitz zulaufende Dach aus glänzendem Stahl prägt den neuen Bahnhof.
Es brachte ihm den scherzhaften Beinamen Station Kapsalon ein.
Der Name spielt auf die Aluschalen an, in denen das gleichnamige Gericht serviert wird.
Die Umgestaltung des ganzen Bahnhofsviertels galt als Schlüsselprojekt der Rotterdamer Stadtentwicklung.

Anschluss an die Schnellfahrstrecke
Rotterdam Centraal ist an die Schnellfahrstrecke HSL-Zuid angeschlossen.
Diese ist Teil der Hochgeschwindigkeitsverbindung von Amsterdam über Antwerpen und Brüssel bis nach Paris.
So liegt der Bahnhof an einer der wichtigsten Achsen des europäischen Schnellverkehrs.
Von hier aus sind die großen Städte der Nachbarländer rasch zu erreichen.

Eurostar und Beneluxtrain
Neben den nationalen Fern- und Nahverkehrszügen halten hier auch internationale Verbindungen.
Der Beneluxtrain führt nach Brüssel, der Eurostar bis nach Paris.
Damit ist Rotterdam direkt mit Belgien und Frankreich verbunden.
Der Bahnhof ist so weit mehr als nur ein nationaler Knoten.

Metro, Tram und RandstadRail
Am Bahnhof sind die Metrolinien D und E mit der Eisenbahn verknüpft.
Dazu kommen fast alle Straßenbahnlinien der Stadt und zahlreiche Buslinien.
Betrieben werden sie vom städtischen Verkehrsunternehmen RET.
Über die Linie E der RandstadRail besteht zudem eine Stadtbahnverbindung bis nach Den Haag.

Ankommen in Rotterdam
Wer den Bahnhof verlässt, steht mitten in einer der modernsten Städte Europas.
Rotterdam wurde nach dem Krieg neu aufgebaut und ist heute für seine kühne Architektur bekannt.
Nicht weit entfernt spannt sich die Erasmusbrücke über die Maas, an der Europas größter Seehafen beginnt.
So passt der kühne Bahnhof genau zu einer Stadt, die den Blick stets nach vorn richtet.

Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Häufige Fragen
Wann wurde Rotterdam Centraal eröffnet?
Warum wurde der Bahnhof neu gebaut?
Woher kommt der Spitzname Station Kapsalon?
Welche internationalen Züge halten hier?
Wie ist der Bahnhof an den Nahverkehr angebunden?
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