Ortstermin
„Witamy w Gdańsku: Umstieg zur Stadtbahn SKM in die Dreistadt an der Ostsee.“
Der Bahnhof Danzig, Tor zur Hansestadt an der Ostsee
→ Ein Ortstermin in der Hansestadt Danzig an der Ostsee.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Danzig, polnisch Gdańsk Główny, ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt und der Region Dreistadt. Sein 1900 vollendetes Empfangsgebäude wurde nach der Zerstörung von 1945 originalgetreu wiederaufgebaut.
Der Hauptbahnhof von Danzig sieht aus, als stamme er direkt aus einem alten Stich der Hansestadt.
Sein Empfangsgebäude im Stil der Neorenaissance entstand um 1900 und wurde nach dem Krieg originalgetreu wiederaufgebaut.
Heute heißt der Bahnhof Gdańsk Główny und ist der wichtigste in der ganzen Region.

Der Hauptbahnhof von Danzig
Der Bahnhof trägt heute den polnischen Namen Gdańsk Główny, bis 1945 hieß er Danzig Hauptbahnhof.
Er ist der bedeutendste Personenbahnhof der Stadt Gdańsk und der umgebenden Region Dreistadt.
Die Polnische Staatsbahn führt ihn in ihrer höchsten Kategorie Premium.
Damit zählt er zu den wichtigsten Bahnhöfen im Norden Polens.

Westlich der Altstadt
Der Bahnhof liegt in der Danziger Innenstadt, gleich westlich der historischen Altstadt.
Er ist der Knotenpunkt des innerstädtischen Verkehrs.
Zahlreiche Straßenbahn- und Buslinien halten hier, darunter eine Linie zum Flughafen.
Auch der zentrale Busbahnhof liegt in der Nähe und ist über eine Unterführung zu erreichen.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Danzig, polnisch Gdańsk Główny, wurde von 1896 bis 1900 im Stil der Neorenaissance erbaut.
Nach der Zerstörung 1945 wurde er originalgetreu wiederaufgebaut und zählt heute zur höchsten Kategorie Premium der Polnischen Staatsbahn.
Er ist Fernverkehrshalt an der Strecke Warschau–Danzig und zentraler Knoten für die Stadtbahn SKM in der Dreistadt.
Ein Bau der Kaiserzeit
Das Empfangsgebäude entstand von 1896 bis 1900 im Stil der Neorenaissance.
Als Architekten werden Alexander Rüdell, Paul Thoemer, Georg Cuny und Fritz Klingholz genannt.
Der Bau war ein repräsentatives Werk der Kaiserzeit, als Danzig zum Deutschen Reich gehörte.
Mit seinen Türmen und Giebeln fügt er sich bis heute in das Bild der alten Hansestadt ein.

Vorbild für Colmar
Der Danziger Bau fand rasch Nachahmer.
Er diente als Vorbild für das neue Empfangsgebäude des Bahnhofs Colmar im Elsass.
Dieses wurde zwischen 1902 und 1907 von den Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen errichtet.
So reicht der Einfluss des Danziger Bahnhofs bis an den Rhein.

Zerstörung und Wiederaufbau
Im Jahr 1945 wurde das Empfangsgebäude in Brand gesetzt und zerstört.
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute man es im ursprünglichen Stil wieder auf.
So blieb der vertraute Anblick des Bahnhofs erhalten.
Heute erinnert kaum etwas an die schweren Schäden der Kriegsjahre.

Ein Nebengebäude, das den Krieg überstand
Südlich des Empfangsgebäudes steht ein Nebengebäude, das ebenfalls um 1900 errichtet wurde.
Es überstand den Zweiten Weltkrieg weitgehend unbeschädigt.
Zunächst nutzte es die Eisenbahndirektion Danzig, später war hier eine Poliklinik für Eisenbahner untergebracht.
Heute beherbergt es ein Hotel und eine kleine Brauerei, deren Name auf die Adresse Podwale Grodzkie 4 zurückgeht.

Fernverkehr nach Warschau
Der Bahnhof ist ein wichtiger Halt im Fernverkehr.
Er liegt an den Strecken von Warschau nach Danzig und von Danzig nach Stargard.
Für den Fernverkehr stehen zwei Bahnsteige mit je zwei Gleisen zur Verfügung.
So verbindet er die Ostseeküste mit Warschau und weiteren Regionen des Landes.

Nahverkehr in die Dreistadt
Im Nahverkehr halten die Züge der Polregio und der SKM am Bahnhof.
Die SKM, eine schnelle Stadtbahn, verbindet die drei Städte Danzig, Zoppot und Gdingen miteinander.
Von mehreren Kopfbahnsteigen im Norden starten die Nahverkehrszüge in Richtung Gdingen.
Damit ist der Bahnhof das Rückgrat des Nahverkehrs in der ganzen Dreistadt.

Ankommen in Danzig
Wer den Bahnhof verlässt, steht nur wenige Schritte von der berühmten Altstadt entfernt.
Hinter den Toren beginnt die Rechtstadt mit dem Langen Markt und dem Neptunbrunnen.
Nicht weit entfernt ragt die gewaltige Marienkirche aus Backstein in den Himmel.
So führt der Bahnhof seine Gäste mitten hinein in eine der schönsten Hansestädte an der Ostsee.

Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Häufige Fragen
Wie heißt der Danziger Hauptbahnhof heute?
Wann wurde der Bahnhof erbaut?
Was geschah im Zweiten Weltkrieg?
Welche Züge halten hier?
Was liegt rund um den Bahnhof?
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