Ortstermin
„Rosario Norte, der Fernzug nach Buenos Aires Retiro steht zur Abfahrt bereit.“
Der Bahnhof Rosario Norte, am großen Strom Paraná
→ Ein Ortstermin in Argentinien.
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Kurz gesagt
Rosario ist die drittgrößte Stadt Argentiniens und liegt am breiten Strom Paraná. Ihr Bahnhof Rosario Norte wurde 1885 eröffnet und bringt die Reisenden bis in die Hauptstadt Buenos Aires.
Wer in Rosario aus dem Zug steigt, ist in der drittgrößten Stadt Argentiniens angekommen.
Der wichtigste Bahnhof der Stadt trägt den Namen Rosario Norte.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis zum großen Denkmal der Fahne.

Der Bahnhof Rosario Norte
Der wichtigste Bahnhof der Stadt heißt Rosario Norte.
Er liegt im Norden der Innenstadt, nicht weit vom Fluss.
Für die Züge stehen sechs Bahnsteige und sechs Gleise bereit.
Das alte Gebäude ist bis heute ein Schmuckstück der Stadt.
Von hier beginnen die langen Fahrten quer durch das Land.

Eröffnet im Jahr 1885
Der Bahnhof Rosario Norte wurde im Jahr 1885 eröffnet.
Im selben Jahr nahm die Strecke von Buenos Aires nach Rosario den Betrieb auf.
Damit bekam die aufstrebende Hafenstadt ihren Anschluss ans Netz.
Über Generationen war der Bahnhof das Tor der Stadt.
Bis heute erinnert er an die große Zeit der Eisenbahn in Argentinien.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Rosario Norte ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt, mit sechs Bahnsteigen.
Von hier fahren Fernzüge nach Buenos Aires Retiro sowie nach Córdoba und Tucumán.
Zum Denkmal der Fahne und zum Ufer des Paraná sind es vom Bahnhof nur wenige Minuten.
Auf der Mitre-Bahn nach Buenos Aires
Rosario Norte liegt an der Bahn des Generals Bartolomé Mitre.
Ihre Strecke verbindet Rosario mit dem fernen Bahnhof Retiro in Buenos Aires.
Seit dem Jahr 2016 hält hier wieder der Fernzug aus der Hauptstadt.
Die Fahrt führt rund 300 Kilometer durch die weite Ebene der Pampa.
So ist Rosario eng mit Buenos Aires verbunden.

Züge nach Córdoba und Tucumán
Von Rosario Norte fahren nicht nur Züge nach Buenos Aires.
Auch die langen Linien nach Córdoba und Tucumán halten hier.
Diese Fernzüge brauchen für ihre Strecken viele Stunden.
Betrieben werden sie von der staatlichen Bahn Trenes Argentinos.
Sie übernahm den Betrieb der Strecke im Jahr 2014.

Ein Bahnhof unter mehreren
Rosario ist so groß, dass es mehrere Bahnhöfe besitzt.
Neben Rosario Norte gibt es die Bahnhöfe im Süden und im Westen.
Viele von ihnen dienen heute vor allem dem Güterverkehr.
Für die Fernzüge der Reisenden ist Rosario Norte der wichtigste Halt.
So bleibt dieser Bahnhof das Herz des Personenverkehrs.

Das Denkmal der Fahne
Das Wahrzeichen der Stadt ist das Denkmal der Nationalfahne.
Es steht am Ufer des Paraná, wo einst General Belgrano die Fahne hisste.
Das geschah im Jahr 1812, in den ersten Jahren der jungen Nation.
Das heutige Denkmal wurde im Jahr 1957 eingeweiht.
Sein mächtiger Turm ragt rund siebzig Meter in die Höhe.

Am Ufer des Paraná
Rosario liegt am Westufer des breiten Stroms Paraná.
Entlang des Wassers zieht sich eine lange Uferpromenade.
Von dort blickt man auf grüne Inseln mitten im Fluss.
An warmen Tagen treffen sich hier Familien und Jogger.
So ist der Fluss das große Freiluftzimmer der Stadt.

Heimat von Che und Messi
Rosario hat gleich mehrere weltberühmte Söhne hervorgebracht.
Hier wurde einst der Revolutionär Che Guevara geboren.
Auch der Fußballspieler Lionel Messi stammt aus der Stadt.
In ganz Rosario stößt man auf Spuren dieser berühmten Namen.
Darauf ist die Stadt bis heute sichtlich stolz.

Ankommen in Rosario
Ankommen in Rosario heißt, in einer lebendigen Stadt am Strom zu stehen.
Vom Bahnhof Rosario Norte führt der Weg hinunter in die Innenstadt.
Nach einer Weile steht man vor dem großen Denkmal der Fahne.
Von dort ist es nur ein kurzer Schritt ans Ufer des Paraná.
So lässt sich Rosario an einem Tag bequem entdecken.

Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
