Ortstermin
„Okayama, Reisende nach Shikoku nutzen bitte den Zug über die große Seto-Brücke.“
Der Bahnhof Okayama, Tor zur Insel Shikoku
→ Ein Ortstermin in Westjapan.
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Kurz gesagt
Okayama liegt im Westen der japanischen Hauptinsel am Rand der Seto-Inlandsee. Ihr Bahnhof von 1891 ist ein großer Shinkansen-Knoten und das Tor zur Nachbarinsel Shikoku.
Wer in Okayama aus dem Zug steigt, steht an einem der großen Knoten Westjapans.
Von hier führt die Bahn über eine gewaltige Brücke zur Insel Shikoku.
Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis zur schwarzen Burg der Stadt.

Das Tor zur Insel Shikoku
Der Bahnhof Okayama ist das Tor von der Hauptinsel nach Shikoku.
Alle Züge zwischen beiden Inseln beginnen und enden hier.
Ihr Weg führt über die große Seto-Brücke weit über das Meer.
So verbindet der Bahnhof zwei große Inseln Japans.
Für viele Reisende ist Okayama deshalb ein wichtiger Umsteigepunkt.

Eröffnet 1891
Der Bahnhof Okayama wurde am 18. März 1891 eröffnet.
Damals verband ihn vor allem die San’yo-Hauptlinie mit dem Umland.
Diese Strecke zieht sich entlang der Küste der Inlandsee.
Über Generationen war der Bahnhof das Herz des Verkehrs der Stadt.
Heute wird er von der Bahngesellschaft JR West betrieben.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Okayama ist ein großer Shinkansen-Knoten und wird von JR West betrieben.
Alle Züge zwischen der Hauptinsel und Shikoku beginnen hier und fahren über die große Seto-Brücke.
Vor dem Bahnhof hält die Straßenbahn in Richtung Burg und Innenstadt.
Shinkansen zwischen Osaka und Hakata
Durch Okayama fährt der schnelle San’yo-Shinkansen.
Nach Osten erreichen die Züge Osaka und Tokio.
Nach Westen führen sie bis nach Hakata in Fukuoka.
Die Schnellzüge halten auf eigenen Bahnsteigen in der oberen Ebene.
So ist Okayama bequem mit ganz Japan verbunden.

Viele Linien unter einem Dach
Okayama ist ein Bahnhof mit vielen Gleisen und Linien.
Die San’yo-Hauptlinie führt nach Himeji und nach Kurashiki.
Dazu kommen die Tsuyama-Linie und die Kibi-Linie ins Hinterland.
Für den Nahverkehr stehen zahlreiche Gleise im Erdgeschoss bereit.
So treffen hier Fernzüge und ruhige Nebenbahnen zusammen.

Straßenbahn und Marine Liner
Direkt vor dem Bahnhof hält die Straßenbahn der Stadt.
Ihre Haltestelle trägt den Namen Okayama-Ekimae.
Für die Fahrt nach Shikoku steht der schnelle Marine Liner bereit.
Er rollt über die Brücke hinüber in Richtung der Nachbarinsel.
So reiht sich am Bahnhof ein Verkehrsmittel an das nächste.

Die schwarze Burg
Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg von Okayama.
Die Herrscher der Ikeda regierten von hier zwischen 1603 und 1868.
Wegen ihrer schwarzen Fassade wird sie auch Krähenburg genannt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Burg zerstört.
Später baute man sie wieder auf, heute beherbergt sie ein Museum.

Der Garten Korakuen
Gleich hinter der Burg liegt der weite Garten Korakuen.
Er zählt zu den drei berühmtesten Gärten Japans.
Angelegt wurde er vor rund dreihundert Jahren.
Weite Rasenflächen, Teiche und kleine Hügel wechseln sich ab.
Von den Wegen fällt der Blick immer wieder auf die schwarze Burg.

Momotaro und die Stadt
Okayama gilt als Heimat der Sage vom Pfirsichjungen Momotaro.
Die Figur begegnet den Besuchern in der ganzen Stadt.
Vor dem Bahnhof steht sogar eine Statue der Sagengestalt.
Rund um die Stadt liegt die ruhige Seto-Inlandsee mit vielen Inseln.
So mischt sich in Okayama alte Sage mit modernem Leben.

Ankommen in Okayama
Ankommen in Okayama heißt, an einem großen Knoten Westjapans zu stehen.
Vom Bahnhof bringt die Straßenbahn die Reisenden in die Innenstadt.
Nach kurzer Fahrt steht man vor der schwarzen Burg.
Von dort ist es nur ein kurzer Weg in den Garten Korakuen.
So lässt sich Okayama an einem Tag bequem entdecken.

Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
