Der Bahnhof Okayama, Tor zur Insel Shikoku

Ortstermin

„Okayama, Reisende nach Shikoku nutzen bitte den Zug über die große Seto-Brücke.“

Der Bahnhof Okayama, Tor zur Insel Shikoku

→ Ein Ortstermin in Westjapan.

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Kurz gesagt

Okayama liegt im Westen der japanischen Hauptinsel am Rand der Seto-Inlandsee. Ihr Bahnhof von 1891 ist ein großer Shinkansen-Knoten und das Tor zur Nachbarinsel Shikoku.

Wer in Okayama aus dem Zug steigt, steht an einem der großen Knoten Westjapans.

Von hier führt die Bahn über eine gewaltige Brücke zur Insel Shikoku.

Dieser Ortstermin führt vom Bahnsteig bis zur schwarzen Burg der Stadt.

Okayama station west entrance
Foto: tatushin, Public domain, via Wikimedia Commons

Das Tor zur Insel Shikoku

Der Bahnhof Okayama ist das Tor von der Hauptinsel nach Shikoku.

Alle Züge zwischen beiden Inseln beginnen und enden hier.

Ihr Weg führt über die große Seto-Brücke weit über das Meer.

So verbindet der Bahnhof zwei große Inseln Japans.

Für viele Reisende ist Okayama deshalb ein wichtiger Umsteigepunkt.

Okayama Station 2008.2.10
Foto: Tatushin, Public domain, via Wikimedia Commons

Eröffnet 1891

Der Bahnhof Okayama wurde am 18. März 1891 eröffnet.

Damals verband ihn vor allem die San’yo-Hauptlinie mit dem Umland.

Diese Strecke zieht sich entlang der Küste der Inlandsee.

Über Generationen war der Bahnhof das Herz des Verkehrs der Stadt.

Heute wird er von der Bahngesellschaft JR West betrieben.

Okayama Station east entrance
Foto: Tatushin, Public domain, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Okayama ist ein großer Shinkansen-Knoten und wird von JR West betrieben.

Alle Züge zwischen der Hauptinsel und Shikoku beginnen hier und fahren über die große Seto-Brücke.

Vor dem Bahnhof hält die Straßenbahn in Richtung Burg und Innenstadt.

Shinkansen zwischen Osaka und Hakata

Durch Okayama fährt der schnelle San’yo-Shinkansen.

Nach Osten erreichen die Züge Osaka und Tokio.

Nach Westen führen sie bis nach Hakata in Fukuoka.

Die Schnellzüge halten auf eigenen Bahnsteigen in der oberen Ebene.

So ist Okayama bequem mit ganz Japan verbunden.

Report passage in Okayama Station west exit 1
Foto: Tatushin, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Viele Linien unter einem Dach

Okayama ist ein Bahnhof mit vielen Gleisen und Linien.

Die San’yo-Hauptlinie führt nach Himeji und nach Kurashiki.

Dazu kommen die Tsuyama-Linie und die Kibi-Linie ins Hinterland.

Für den Nahverkehr stehen zahlreiche Gleise im Erdgeschoss bereit.

So treffen hier Fernzüge und ruhige Nebenbahnen zusammen.

Okayama Station west side panoramio
Foto: ccfarmer, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Straßenbahn und Marine Liner

Direkt vor dem Bahnhof hält die Straßenbahn der Stadt.

Ihre Haltestelle trägt den Namen Okayama-Ekimae.

Für die Fahrt nach Shikoku steht der schnelle Marine Liner bereit.

Er rollt über die Brücke hinüber in Richtung der Nachbarinsel.

So reiht sich am Bahnhof ein Verkehrsmittel an das nächste.

Okayama Station east exit 2014 09 02
Foto: Cheng-en Cheng, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Die schwarze Burg

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Burg von Okayama.

Die Herrscher der Ikeda regierten von hier zwischen 1603 und 1868.

Wegen ihrer schwarzen Fassade wird sie auch Krähenburg genannt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Burg zerstört.

Später baute man sie wieder auf, heute beherbergt sie ein Museum.

JR Okayama Station panoramio (10)
Foto: DVMG, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der Garten Korakuen

Gleich hinter der Burg liegt der weite Garten Korakuen.

Er zählt zu den drei berühmtesten Gärten Japans.

Angelegt wurde er vor rund dreihundert Jahren.

Weite Rasenflächen, Teiche und kleine Hügel wechseln sich ab.

Von den Wegen fällt der Blick immer wieder auf die schwarze Burg.

JR Okayama Station panoramio (15)
Foto: DVMG, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Momotaro und die Stadt

Okayama gilt als Heimat der Sage vom Pfirsichjungen Momotaro.

Die Figur begegnet den Besuchern in der ganzen Stadt.

Vor dem Bahnhof steht sogar eine Statue der Sagengestalt.

Rund um die Stadt liegt die ruhige Seto-Inlandsee mit vielen Inseln.

So mischt sich in Okayama alte Sage mit modernem Leben.

JR Okayama Station panoramio (22)
Foto: DVMG, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Okayama

Ankommen in Okayama heißt, an einem großen Knoten Westjapans zu stehen.

Vom Bahnhof bringt die Straßenbahn die Reisenden in die Innenstadt.

Nach kurzer Fahrt steht man vor der schwarzen Burg.

Von dort ist es nur ein kurzer Weg in den Garten Korakuen.

So lässt sich Okayama an einem Tag bequem entdecken.

JR Okayama Station panoramio (23)
Foto: DVMG, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Der Zug als umweltfreundliche Wahl

Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.

Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.

Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.

Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.

Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.

So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Häufige Fragen

Wann wurde der Bahnhof Okayama eröffnet?
Er ging am 18. März 1891 in Betrieb und ist heute einer der großen Knoten Westjapans.
Wie kommt man von Okayama nach Shikoku?
Mit Zügen über die große Seto-Brücke, die alle in Okayama beginnen und enden.
Welche Shinkansen halten in Okayama?
Der San’yo-Shinkansen in Richtung Osaka und Tokio sowie nach Westen bis Hakata.
Wie kommt man vom Bahnhof zur Burg?
Mit der Straßenbahn, die direkt vor dem Bahnhof hält und in die Innenstadt fährt.
Was kann man in Okayama sehen?
Vor allem die schwarze Burg und den Garten Korakuen, einen der drei berühmtesten Gärten Japans.

Weiterfahrt

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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