Ortstermin
„Der TGV nach Paris fährt von Gleis sechs, bitte Vorsicht beim Einsteigen.“
Der Bahnhof Luxemburg, Knoten im Herzen Europas
→ Ein Ortstermin in der Stadt Luxemburg, im Herzen Europas.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Luxemburg ist der größte Bahnhof des Großherzogtums und ein Knoten zwischen drei Ländern. Sein neobarockes Gebäude mit dem Uhrturm entstand bis 1913.
Wer in Luxemburg aus dem Zug steigt, steht vor einem Bahnhof mit einem weithin sichtbaren Uhrturm.
Der Bahnhof Luxemburg ist der Hauptbahnhof der gleichnamigen Hauptstadt des Großherzogtums.
Dieser Ortstermin führt von der Eröffnung im Jahr 1859 bis zum TGV nach Paris.

Der Hauptbahnhof des Großherzogtums
Der Bahnhof Luxemburg ist der Hauptbahnhof der gleichnamigen Hauptstadt.
Betrieben wird er von der nationalen Eisenbahngesellschaft CFL.
Er ist der größte Bahnhof des kleinen Großherzogtums.
Zugleich ist er der Knotenpunkt aller Eisenbahnlinien des Landes.
Darüber hinaus ist er eine wichtige Schnittstelle für den Verkehr aus den Nachbarländern.

Eröffnet im Jahr 1859
Der Bahnhof Luxemburg wurde im Jahr 1859 eröffnet.
Damit gehört er zu den älteren großen Bahnhöfen der Region.
Von Anfang an lag er etwas außerhalb der alten Oberstadt.
Rund um den Bahnhof entstand mit der Zeit ein eigenes Stadtviertel.
Dieses wird nach dem Bahnhof schlicht das Viertel Gare genannt.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Luxemburg wurde 1859 eröffnet; das heutige neobarocke Gebäude entstand zwischen 1907 und 1913.
Er ist der größte Bahnhof des Landes und Knotenpunkt aller Linien der Eisenbahngesellschaft CFL.
Seit 2007 hält hier der TGV nach Paris, und Regionalzüge führen über Trier bis nach Koblenz.
Ein neobarockes Gebäude mit Uhrturm
Das heutige Empfangsgebäude entstand zwischen 1907 und 1913.
Entworfen wurde es von den deutschen Architekten Alexander Rüdell, Karl Jüsgen und Scheuffel.
Der Bau ist im Stil des Neobarock gehalten.
Sein Wahrzeichen ist der imposante Uhrturm über dem Eingang.
Bis heute prägt dieser Turm das Bild des Bahnhofsviertels.

Der Bahnhof im Krieg
Am 9. Mai 1944 traf ein alliierter Fliegerangriff die Stadt Luxemburg.
Dabei wurde auch der Bahnhof getroffen.
Der Angriff forderte 59 Todesopfer und zahlreiche Verletzte.
Über dem Stadtgebiet wurden große Mengen an Bomben abgeworfen.
Der Bahnhof erinnert damit auch an die schweren Jahre des Krieges.

Umbau und das Projekt Luxemburg-Central
Von 2006 bis 2012 wurde der Bahnhof innen und außen umfassend saniert.
Dabei erhielt er eine zusätzliche, sehr modern gestaltete Vorhalle.
Ein großes Projekt der CFL trägt den Namen Luxemburg-Central.
Es sieht vor, die Gleise zu überdachen und den Vorplatz neu zu gestalten.
Rund um den Bahnhof sollen Wohnungen, Büros und ein Kino entstehen.

Mit dem TGV nach Paris
Seit Juni 2007 hält am Bahnhof Luxemburg auch der französische TGV.
Er fährt über die Schnellfahrstrecke LGV-Est bis nach Paris.
Damit rückte die französische Hauptstadt deutlich näher.
Für viele Reisende ist Luxemburg so ein Tor nach Frankreich.
Der Bahnhof verbindet das kleine Land mit den großen Metropolen.

Verbindungen nach Deutschland
Lange fuhren auch InterCity-Züge der Deutschen Bahn nach Luxemburg.
Diese wurden Ende 2014 jedoch eingestellt.
Als Ersatz richtete die CFL die Regional-Express-Linie RE 11 ein.
Sie führt über Trier bis nach Koblenz am Rhein.
Seit 2017 gibt es von dort aus wieder eine durchgehende Verbindung bis Düsseldorf.

Ein Knoten für drei Nachbarländer
Der Bahnhof ist der Mittelpunkt des gesamten luxemburgischen Bahnnetzes.
Von hier laufen die Linien in alle Teile des Landes.
Zugleich treffen hier die Strecken aus Belgien, Frankreich und Deutschland zusammen.
Mehrmals täglich fährt zudem ein Direktbus ins saarländische Saarbrücken.
So liegt der Bahnhof im Schnittpunkt gleich mehrerer Länder.

Ankommen in Luxemburg
Wer in Luxemburg ankommt, steht zunächst im lebhaften Viertel Gare.
Von dort führt der Weg hinüber zur alten Oberstadt.
Diese liegt auf einem Plateau über tiefen Tälern.
Ihre Festungsreste gehören zum UNESCO-Welterbe.
So beginnt der Besuch in Luxemburg gleich hinter dem Uhrturm des Bahnhofs.

Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Häufige Fragen
Wer betreibt den Bahnhof Luxemburg?
Wann wurde der Bahnhof gebaut?
Was ist das Wahrzeichen des Bahnhofs?
Fährt von Luxemburg ein TGV nach Paris?
Wie kommt man von Luxemburg nach Deutschland?
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