Ortstermin
„Nächster Halt Landsberg am Lech, von hier führen die Gleise über Kaufering und weiter nach Schongau.“
Der Bahnhof Landsberg am Lech, einmal zum Bahnhof des Jahres gekürt
→ Ein Ortstermin in Oberbayern.
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Kurz gesagt
Landsberg am Lech liegt an der Fuchstalbahn, die hier von Kaufering nach Schongau übergeht. Der Bahnhof wurde 1872 eröffnet und 2007 zum Bahnhof des Jahres gekürt.
Landsberg am Lech ist eine Große Kreisstadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises in Oberbayern.
Die Stadt liegt an der Romantischen Straße und gilt als eine der sonnigsten Städte Deutschlands.
Ihr Bahnhof ist ein kleiner, aber vielfach gelobter Halt am Rand der historischen Altstadt.

Eine Stadt am Lech
Landsberg am Lech zählt zu den Mittelzentren Oberbayerns.
Die Stadt verdankt ihren Namen dem Fluss Lech, der durch das Zentrum fließt.
Ihre gut erhaltene Altstadt zieht viele Besucher an.
Landsberg liegt an der bekannten Romantischen Straße.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gehört die Stadt zu den sonnigsten Deutschlands.
Zwischen Fluss, Toren und Türmen hat sich ein geschlossenes historisches Stadtbild erhalten.

Von Kaufering nach Schongau
Im Bahnhof Landsberg geht die Strecke aus Kaufering in die Strecke nach Schongau über.
Diese südliche Linie ist als Fuchstalbahn bekannt.
Der Bahnhof wurde im Jahr 1872 durch die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen eröffnet.
Zunächst war er Endbahnhof der Strecke von Kaufering.
Mit der Eröffnung der Strecke nach Schongau im Jahr 1886 wurde er zum Durchgangsbahnhof.
So verband die Bahn die Kreisstadt mit dem Umland im Norden wie im Süden.

Gut zu wissen
Der Bahnhof wurde 1872 eröffnet und war zunächst Endpunkt der Strecke von Kaufering, ehe er 1886 zum Durchgangsbahnhof wurde.
Im Jahr 2007 wurde er von der Allianz pro Schiene gemeinsam mit dem Berliner Hauptbahnhof zum Bahnhof des Jahres gekürt.
Die Altstadt mit Historischem Rathaus und Bayertor liegt nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt.
Der Bahnhof des Jahres
Im Jahr 2007 wurde der Bahnhof Landsberg zum Bahnhof des Jahres gekürt.
Die Auszeichnung vergab die Allianz pro Schiene.
Bemerkenswert ist, dass Landsberg gemeinsam mit dem Berliner Hauptbahnhof geehrt wurde.
Damit stand ein kleiner Kreisstadtbahnhof neben einem der größten Bahnhöfe des Landes.
Die Jury lobte vor allem das gepflegte und einladende Umfeld.
Für eine Stadt dieser Größe ist eine solche Ehrung ungewöhnlich.

Zwei Stationen in der Stadt
Der Bahnhof Landsberg ist eine von zwei Stationen im Stadtgebiet.
Daneben gibt es den Haltepunkt Landsberg Schule.
Der Bahnhof besitzt zwei Gleise an einem Haus- und einem Zwischenbahnsteig.
Um das Jahr 2000 wurde das Bahngelände modernisiert.
Dabei wurde ein Großteil der früheren Gleisanlagen zurückgebaut.
Heute wirkt der Bahnhof aufgeräumt und überschaubar.

Die Lage am Rand der Altstadt
Der Bahnhof liegt südwestlich der historischen Innenstadt.
Zwischen Bahnhof und Altstadt fließt der Lech.
In Richtung Zentrum wird das Gelände vom Bahnhofsplatz begrenzt.
Im Süden überquert die Katharinenstraße die Ausfahrt mit einem Bahnübergang.
Dieser Übergang stellt zugleich eine direkte Verbindung zur Altstadt her.
So sind es vom Bahnsteig nur wenige Minuten bis zu den alten Gassen.

Das Historische Rathaus
Das Herzstück der Altstadt ist der Hauptplatz mit dem Historischen Rathaus.
Seine kunstvoll gestaltete Fassade zählt zu den bekanntesten der Region.
Rund um den Platz reihen sich bunte Bürgerhäuser.
Der Platz ist bis heute der lebendige Mittelpunkt der Stadt.
Von hier führen Gassen in alle Teile der Altstadt.
Der Weg vom Bahnhof hierher ist kurz und gut ausgeschildert.

Bayertor und Stadtmauer
Das Bayertor ist eines der eindrucksvollsten Stadttore Süddeutschlands.
Das spätgotische Tor markiert den östlichen Zugang zur Altstadt.
Teile der alten Stadtbefestigung sind bis heute erhalten.
Türme und Mauern erinnern an die Zeit, als Landsberg eine befestigte Stadt war.
Vom Bayertor bietet sich ein weiter Blick über die Dächer.
Die Befestigung gehört zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt.

Der Lech und seine Ufer
Der Lech prägt das Bild der Stadt besonders stark.
Am Lechwehr stürzt das Wasser eindrucksvoll in die Tiefe.
Die Uferwege laden zu Spaziergängen ein.
Am linken Ufer steht der Mutterturm mit dem Herkomer-Museum.
Dieses erinnert an den Künstler Hubert von Herkomer.
Das Rauschen des Wehrs begleitet den Gang durch die Altstadt.

Ankommen in Landsberg am Lech
Wer in Landsberg ankommt, überquert zuerst den Lech in Richtung Altstadt.
Der Weg führt rasch zum Historischen Rathaus am Hauptplatz.
Von dort sind Bayertor und Stadtmauer schnell erreicht.
Ein Abstecher zum Lechwehr und zum Mutterturm rundet den Besuch ab.
Über die Fuchstalbahn geht es weiter in Richtung Schongau.
Landsberg ist ein Halt, der mehr bietet, als seine Größe vermuten lässt.

Häufige Fragen
Seit wann gibt es den Bahnhof Landsberg am Lech?
Was ist die Fuchstalbahn?
Warum ist der Bahnhof bekannt?
Wie weit ist es in die Altstadt?
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: Augsburg Hauptbahnhof – Augsburg ist die große Nachbarstadt im Norden und über Kaufering zu erreichen.
→ Ortstermin: Der Bahnhof Augsburg – Schongau liegt am südlichen Ende der Fuchstalbahn, die in Landsberg beginnt.
