Zahlen, bitte!
„Die Weißeritztalbahn nahm am ersten November 1882 ihren Betrieb auf.“
Wann wurde die Weißeritztalbahn eröffnet?
→ Eine Strecke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Weißeritztalbahn wurde am 1. November 1882 eröffnet. Damit gehört sie zu den ältesten noch betriebenen Schmalspurbahnen Sachsens.
Die Weißeritztalbahn ist eine sächsische Schmalspurbahn im Osterzgebirge.
Sie führt von Freital-Hainsberg hinauf zum Kurort Kipsdorf.
Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1882 zurück.

Die wichtigsten Zahlen
1. Nov. 1882
ERÖFFNUNG
erster Abschnitt
750 mm
SPURWEITE
sächsisches Maß
34,7 ‰
NEIGUNG
größte Steigung
Das Eröffnungsdatum 1. November 1882 ist im Wikipedia-Artikel zur Bahn belegt.
Die Antwort in einem Datum
Die Weißeritztalbahn wurde am 1. November 1882 eröffnet.
Dieses Datum nennt der Wikipedia-Artikel zur Bahn.
An diesem Tag begann der planmäßige Zugverkehr.
Der erste Abschnitt führte von Hainsberg nach Schmiedeberg.
Schon einen Tag zuvor hatte es eine Festfahrt gegeben.
Damit startete eine der ältesten Schmalspurbahnen Sachsens.

Der lange Weg zum Bau
Schon Jahre zuvor hatten die Orte um Dippoldiswalde eine Bahn gefordert.
Zunächst war sogar eine normalspurige Strecke geplant.
Doch der enge Rabenauer Grund ließ das nicht zu.
Deshalb entschied man sich für eine Schmalspurbahn.
Der Sächsische Landtag genehmigte den Bau 1880.
Zwei Jahre später war der erste Abschnitt fertig.
Gut zu wissen
Das Eröffnungsdatum 1. November 1882, die Spurweite von 750 Millimetern und die größte Neigung von 34,7 Promille sind im Wikipedia-Artikel zur Weißeritztalbahn belegt.
Die Bahn verbindet Freital-Hainsberg über Dippoldiswalde mit dem Kurort Kipsdorf.
Eröffnung am 1. November 1882
Am 30. Oktober 1882 fuhr ein Festzug mit geladenen Gästen.
Die eigentliche Betriebsaufnahme folgte am 1. November 1882.
Zunächst verkehrten drei gemischte Zugpaare am Tag.
Sie verbanden Hainsberg mit Schmiedeberg.
Die Strecke war damit offiziell in Betrieb.
Für die Region war das ein großer Fortschritt.
Verlängerung bis Kipsdorf
Nach der ersten Eröffnung ging der Ausbau weiter.
Die Strecke wurde bis zum Kurort Kipsdorf verlängert.
Damit erreichte die Bahn ihren heutigen Endpunkt.
Der Kurort rückte so näher an Dresden heran.
Die Verlängerung stärkte den Tourismus im Osterzgebirge.
Seitdem ist die Linie in ihrer vollen Länge befahrbar.
Eine der ältesten ihrer Art
Die Weißeritztalbahn zählt zu den ältesten Schmalspurbahnen Sachsens.
Als sie entstand, war die schmale Spur noch neu im Land.
Die Erbauer betraten damit technisches Neuland.
Ihr Beispiel machte bald Schule.
Viele weitere sächsische Schmalspurbahnen folgten.
So wurde die Bahn zum Vorbild für ein ganzes Netz.
Die schmale Spur von 750 Millimetern
Die Bahn fährt auf einer Spur von 750 Millimetern.
Dieses Maß wurde zum sächsischen Standard.
Es erlaubt enge Kurven in schwierigem Gelände.
Gerade im engen Tal war das entscheidend.
Die schmale Spur prägt die Bahn bis heute.
Sie ist seit 1882 unverändert geblieben.
Steil hinauf ins Gebirge
Von Hainsberg aus steigt die Strecke stetig an.
Die größte Neigung beträgt 34,7 Promille.
Das ist für eine Reibungsbahn ein hoher Wert.
Schon 1882 musste die Bahn kräftig klettern.
Die Lokomotiven arbeiten in den Steigungen schwer.
Der Anstieg gehört von Anfang an zur Strecke.
Dampf seit über 140 Jahren
Seit der Eröffnung fährt die Bahn mit Dampf.
Historische Lokomotiven ziehen die Wagen durch das Tal.
Das macht jede Fahrt zu einer Reise in die Vergangenheit.
Viele Gäste kommen eigens wegen der alten Technik.
So verbindet die Bahn Alltag und Nostalgie.
Ihr hohes Alter ist dabei ein Teil des Reizes.
Rückschläge und Wiederaufbau
Im August 2002 beschädigte ein Hochwasser die Strecke schwer.
Teile der Trasse wurden im engen Tal weggerissen.
Danach baute man die Bahn abschnittsweise wieder auf.
Schritt für Schritt kehrte der Verkehr bis Kipsdorf zurück.
Die alte Linienführung von 1882 blieb erhalten.
So fährt die Bahn heute wie einst durch das Tal.
Teil des sächsischen Erbes
Die Weißeritztalbahn gehört zu einem größeren Netz.
Verwandte Bahnen sind die Lößnitzgrundbahn und die Fichtelbergbahn.
Alle gehen auf die gleiche Epoche zurück.
Sie teilen die schmale Spur von 750 Millimetern.
Gemeinsam erzählen sie die Geschichte der sächsischen Schmalspur.
Die Eröffnung 1882 steht am Anfang dieser Geschichte.
Was das Jahr 1882 erzählt
Das Jahr 1882 ist die kurze Antwort auf die Frage nach der Eröffnung.
Es steht für den Beginn einer langen Betriebsgeschichte.
Hinter dem Datum steckt der Mut der frühen Erbauer.
Es verbindet Technik, Landschaft und Region im Erzgebirge.
Wer das Datum kennt, versteht die Bahn ein Stück besser.
So steckt in der Jahreszahl der Anfang der ganzen Strecke.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
