Ortstermin
„Endstation Holzkirchen, hier Übergang zur Regiobahn nach Tegernsee, Lenggries und Bayrischzell, bitte alle aussteigen.“
Der Bahnhof Holzkirchen, Drehscheibe zwischen München und dem Oberland
→ Ein Ortstermin im bayerischen Oberland.
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Kurz gesagt
Holzkirchen ist ein alter Eisenbahnknoten im oberbayerischen Landkreis Miesbach. Am Bahnhof endet die S-Bahn-Linie S3 aus München, und von hier fahren die Regiobahnen ins Oberland nach Tegernsee, Lenggries und Bayrischzell.
Holzkirchen ist ein Markt mit rund sechzehntausend Einwohnern im bayerischen Oberland.
Sein Bahnhof ist seit über anderthalb Jahrhunderten ein wichtiger Knotenpunkt der Region.
Von hier aus fächern sich die Strecken nach München und in die Berge des Oberlands auf.

Ankunft am Bahnhof Holzkirchen
Der Bahnhof Holzkirchen ist der Bahnhof der größten Gemeinde im Landkreis Miesbach.
Er ist heute der Endbahnhof der Linie S3 der S-Bahn München.
Außerdem halten hier mehrere Regionalbahnlinien der Bayerischen Regiobahn.
Der Markt Holzkirchen zählt rund sechzehntausend Einwohner und ist die stärkste Kommune des Landkreises.
Vom Bahnhofplatz aus ist der Ortskern in wenigen Minuten zu Fuß erreicht.
Schon der Blick auf die vielen Gleise verrät die Bedeutung des Ortes für die Bahn.

Ein Knoten seit 1857
Der Bahnhof Holzkirchen wurde am 31. Oktober 1857 eröffnet.
An diesem Tag gingen der Abschnitt von Großhesselohe nach Holzkirchen und die Strecke nach Rosenheim in Betrieb.
Beide waren damals Teil der Bayerischen Maximiliansbahn von Ulm über München nach Salzburg.
Diese große Verbindung wurde im Jahr 1860 vollendet.
Damit lag Holzkirchen von Anfang an an einer der wichtigen Bahnen des Königreichs Bayern.
Der einst kleine Markt wurde so früh mit der weiten Welt verbunden.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Holzkirchen ist Endpunkt der Linie S3 der S-Bahn München und Umsteigepunkt der Bayerischen Regiobahn ins Oberland.
Von hier bestehen Direktverbindungen nach Tegernsee, Lenggries und Bayrischzell sowie über die Mangfallbahn nach Rosenheim.
Eröffnet wurde der Bahnhof bereits 1857, seit 1861 ist Holzkirchen ein Eisenbahnknoten.
Wie Holzkirchen zum Eisenbahnknoten wurde
Mit der Eröffnung der Strecke nach Miesbach am 23. November 1861 wurde Holzkirchen ein echter Eisenbahnknoten.
Wegen des wachsenden Verkehrs baute man die Strecke von München her ab 1862 teilweise zweigleisig aus.
1868 verlängerte man die Bahn von Miesbach bis Hausham und 1869 weiter bis Schliersee.
1874 folgte die Erweiterung ins Isartal nach Bad Tölz und später bis Lenggries.
Als 1871 die direkte Bahn von München nach Rosenheim über Grafing eröffnete, verlor Holzkirchen einen Teil des Fernverkehrs.
Für die Region blieb der Knoten dennoch bis heute unverzichtbar.

Die S-Bahn und die Regiobahn
Heute endet in Holzkirchen die Linie S3 der S-Bahn München im Zwanzig-Minuten-Takt.
Damit ist die Landeshauptstadt bequem und regelmäßig zu erreichen.
Auf den Strecken ins Oberland verkehrt die Bayerische Regiobahn mit gleich mehreren Linien.
Von Holzkirchen aus gibt es Direktverbindungen nach Tegernsee, nach Lenggries und nach Bayrischzell.
Über die Mangfallbahn erreicht man zudem Bad Aibling und Rosenheim.
So ist der Bahnhof das Scharnier zwischen der Großstadt und den Bergen.

Ein Ort an alten Verkehrswegen
Schon in der frühen Bronzezeit war die Gegend um Holzkirchen besiedelt.
Davon zeugen Funde von ringförmigen Kupferbarren aus jener Zeit.
In der Römerzeit kreuzten sich hier sogar zwei Römerstraßen.
Die eine führte von Augsburg nach Salzburg, die andere von Freising zum Achensee.
1286 wurde Holzkirchen zum ersten Mal als Markt bezeichnet.
Der Ort lag also seit jeher dort, wo sich Wege trafen.

Der Markt und sein Ortskern
Rund um den Marktplatz zeigt sich Holzkirchen als lebendige Marktgemeinde.
Geschäfte, Gasthöfe und die Pfarrkirche prägen das Bild des Ortskerns.
Als wirtschaftlich stärkste Kommune des Landkreises zieht der Ort viele Menschen aus der Umgebung an.
Die kurzen Wege machen einen Bummel vom Bahnhof aus besonders bequem.
Zwischen den Häusern spürt man die Mischung aus altem Markt und modernem Vorort.
Wer mag, kehrt in einem der traditionsreichen Wirtshäuser ein.

Ausgangspunkt für Ausflüge ins Oberland
Holzkirchen ist ein guter Startpunkt für Fahrten in das oberbayerische Voralpenland.
Mit der Regiobahn erreicht man den Tegernsee, einen der bekanntesten Seen Bayerns.
Andere Linien führen nach Schliersee und weiter in die Berge bei Bayrischzell.
Auch das Isartal um Bad Tölz und Lenggries ist ohne Umsteigen zu erreichen.
So lassen sich Wanderungen und Seebesuche bequem mit der Bahn verbinden.
Der Bahnhof Holzkirchen ist dabei fast immer der erste Halt der Reise.

Ankommen in Holzkirchen
Ankommen in Holzkirchen heißt, an einem der ältesten Bahnknoten des Oberlands auszusteigen.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte in den lebendigen Ortskern.
Wer weiterreisen möchte, steigt gleich in die Regiobahn Richtung Tegernsee oder Lenggries um.
Zurück nach München bringt die S-Bahn-Linie S3 ihre Fahrgäste im dichten Takt.
Zwischen Großstadtnähe und Bergpanorama findet der Ort seine besondere Rolle.
So bleibt Holzkirchen vor allem eines, eine verlässliche Drehscheibe der Region.


Häufige Fragen
Welche Bahnlinien halten in Holzkirchen?
Seit wann gibt es den Bahnhof Holzkirchen?
Warum ist Holzkirchen ein Eisenbahnknoten?
Wie lange dauert die Fahrt nach München?
Welche Ausflugsziele erreicht man von Holzkirchen?
Weiterfahrt
→ Ortstermin: München Hauptbahnhof – Die Kreisstadt Miesbach ist von Holzkirchen aus mit der Regiobahn schnell erreicht.
→ Ortstermin: Der Bahnhof München Ost – Die Landeshauptstadt München ist über die S-Bahn-Linie S3 direkt verbunden.
