Ortstermin
„Endstation Herrsching, bitte alle aussteigen, der Ammersee liegt nur wenige Schritte entfernt.“
Der Bahnhof Herrsching, Endstation am Ostufer des Ammersees
→ Ein Ortstermin in Oberbayern.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Herrsching ist seit 1903 die Endstation der Bahn aus München an den Ammersee. Heute bringt die S-Bahn-Linie S8 Ausflügler direkt ans Ostufer des Sees.
Herrsching liegt am Ostufer des Ammersees, mitten im oberbayerischen Fünfseenland.
Sein Bahnhof ist seit über hundert Jahren das Tor, durch das die Münchner an den See kommen.
Vom Bahnsteig sind es nur wenige Schritte bis zum Wasser, zum Kurpark und zum Schiffsanleger.

Endstation am Ammersee
Am 1. Juli 1903 nahmen die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen den Bahnhof Herrsching in Betrieb.
Er war der Endpunkt der neuen Lokalbahn von München-Pasing an den Ammersee.
Der Bahnhof liegt westlich des Ortszentrums, nur etwa 250 Meter vom Seeufer entfernt.
Sein Empfangsgebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Damit ist der Bahnhof selbst ein Stück oberbayerischer Eisenbahngeschichte.

Vom Prinzregenten genehmigt
Am 30. Juni 1900 genehmigte Prinzregent Luitpold den Bau der Lokalbahn von Pasing nach Herrsching.
Ursprünglich sollte der Endbahnhof weiter im Ort liegen, nahe der Schönbichlstraße.
Bei einer Umplanung rückte er dann rund 600 Meter weiter westlich ans Ufer.
Im Juli 1902 begannen die Bauarbeiten, für die auf einem Damm größere Erdarbeiten nötig waren.
1903 ging die Station als Bahnhof zweiten Ranges mit drei Hauptgleisen in Betrieb.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Herrsching wurde 1903 als Endstation der Lokalbahn aus München-Pasing eröffnet.
Seit 1972 hält hier die S-Bahn München, heute die Linie S8 zum Flughafen München.
Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude liegt nur rund 250 Meter vom Ammerseeufer entfernt.
Die S8 bringt München an den See
Seit 1972 ist Herrsching in das Netz der S-Bahn München eingebunden.
Die Linie S8 verbindet den Ammersee über München mit dem Flughafen im Osten.
Damit ist der See ohne Umsteigen aus der Innenstadt zu erreichen.
Die eingleisige, elektrifizierte Strecke aus München-Pasing endet hier am Prellbock.
An Wochenenden füllen sich die Züge mit Ausflüglern, Radlern und Wanderern.

Mit dem Bus zum Kloster Andechs
Vom Bahnhof fahren Busse in die Umgebung, unter anderem zum Kloster Andechs und nach Weilheim.
Das Kloster Andechs liegt auf dem sogenannten Heiligen Berg über dem See.
Viele Gäste verbinden die Bahnfahrt mit einem Aufstieg zur Wallfahrtskirche.
Beliebt ist auch der Wanderweg vom Bahnhof durch das Kiental hinauf nach Andechs.
So wird der Bahnhof zum Ausgangspunkt für Ausflüge in ganz verschiedene Richtungen.

Eine Gemeinde am Ostufer
Herrsching am Ammersee gehört zum Landkreis Starnberg in Oberbayern.
Die Gemeinde liegt in der Mitte des Ostufers, dort wo der See am breitesten ist.
Das umgebende Fünfseenland entstand in der letzten Eiszeit, der Würmeiszeit.
Damals lag der Wasserspiegel des Ammersees deutlich höher als heute.
Der Tourismus ist bis heute eine wichtige Einnahmequelle des Ortes.

Der Kurpark und sein Schlösschen
Direkt am Ufer erstreckt sich der Kurpark von Herrsching.
In ihm steht das Kurparkschlösschen, das 1888/89 für den Maler Ludwig Scheuermann erbaut wurde.
Die Villa wird auch Villa Scheuermann genannt und steht heute unter Denkmalschutz.
Zusammen mit Remise und Park bildet sie ein kleines, verträumtes Ensemble.
Heute finden hier Trauungen und Veranstaltungen statt.

Am Ufer des Ammersees
Vom Bahnhof führt der Weg schnell zur Seepromenade und zum Dampfersteg.
Von dort legen die Schiffe der Ammersee-Schifffahrt zu den Orten am See ab.
Im Sommer laden Liegewiesen und das Seebad zum Baden ein.
Segelboote und Ruderer prägen das Bild auf dem Wasser.
Der Blick reicht über den See bis zu den Bergen am Horizont.

Zwischen See und Fünfseenland
Herrsching ist ein guter Ausgangspunkt, um das Fünfseenland zu erkunden.
Rund um den Ammersee laden Rad- und Wanderwege durch Wiesen und Wälder ein.
Kleine Orte, Kapellen und Biergärten reihen sich am Ufer aneinander.
Im Winter wird es ruhiger, dann gehört der See den Spaziergängern.
Zu jeder Jahreszeit bleibt der Blick auf das Wasser der eigentliche Grund für den Besuch.

Ankommen in Herrsching
Wer in Herrsching aussteigt, hat das Seeufer in wenigen Minuten erreicht.
Vom Bahnhof geht es geradewegs zum Kurpark und zum Schiffsanleger.
Mit dem Bus oder zu Fuß lässt sich der Ausflug hinauf nach Andechs verlängern.
Für die Rückfahrt bringt die S8 die Gäste bequem zurück nach München.
So beginnt und endet der Tag am Ammersee direkt am Bahnsteig.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Häufige Fragen
Seit wann hat Herrsching einen Bahnhof?
Welche S-Bahn fährt nach Herrsching?
Wie weit ist es vom Bahnhof zum Ammersee?
Kommt man von Herrsching zum Kloster Andechs?
Was kann man in Herrsching unternehmen?
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