Stimmt es, dass …?
„Bitte festhalten: Der Zug überquert gleich das berühmte Viadukt hoch über dem schottischen Tal.“
Stimmt es, dass der Hogwarts-Express über ein echtes Viadukt fährt?
→ Ein Mythos auf dem Prüfstand.
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Kurz gesagt
Die geschwungene Brücke aus den Harry-Potter-Filmen gibt es wirklich. Der Mythos stimmt, es ist das Glenfinnan-Viadukt in Schottland, über das heute ein echter Dampfzug fährt.
In den Harry-Potter-Filmen rollt der Hogwarts-Express über eine hohe, geschwungene Brücke.
Dampf zieht über die Bögen, während unten ein schottisches Tal liegt.
Viele halten diese Szene für reine Filmkulisse.

Die Fakten in Zahlen
380 m
Länge
des Viadukts
21
Pfeiler
bis zu 30 Meter hoch
1898
fertig
Bahnlinie ab 1901
Über das Viadukt fährt im Sommer der Dampfzug „The Jacobite“.
Eine Brücke aus dem Film
In den Harry-Potter-Filmen fährt der scharlachrote Hogwarts-Express über eine lange, gebogene Brücke.
Die Szene gehört zu den bekanntesten der ganzen Reihe.
Sie wirkt wie aus einer Zauberwelt.
Doch die Brücke steht tatsächlich in der Landschaft.

Das Glenfinnan-Viadukt
Das Bauwerk heißt Glenfinnan-Viadukt.
Es liegt an der Bahnstrecke West Highland Line in Schottland.
Die Brücke gehört zum Abschnitt zwischen den Orten Fort William und Mallaig.
Sie ist 380 Meter lang und ruht auf 21 Pfeilern.
Gut zu wissen
Das Viadukt liegt an der Strecke zwischen Fort William und dem Hafenort Mallaig.
Die Bahnlinie war früher vor allem für die örtliche Fischwirtschaft wichtig, die vom Bau der Strecke stark profitierte.
Mitten in den schottischen Highlands
Rund um das Viadukt erstrecken sich die schottischen Highlands.
Die Pfeiler sind bis zu 30 Meter hoch.
Von oben blickt man auf ein weites Tal.
Der geschwungene Bogen des Viadukts passt sich der Landschaft an.
Diese Lage macht die Überfahrt besonders eindrucksvoll.
Aus Beton statt aus Stein
Das Viadukt wurde zwischen 1897 und 1898 erbaut.
Die dazugehörige Bahnlinie ging im Jahr 1901 in Betrieb.
Ungewöhnlich war der Baustoff, denn die Brücke besteht aus Beton.
Das örtliche Schiefergestein eignete sich nämlich nicht für den Bau.
Der Bau des Viadukts kostete damals rund 18.900 Pfund.
Der Erbauer „Concrete Bob“
Errichtet wurde das Viadukt vom Bauunternehmer Robert McAlpine.
Es zählt zu den ersten großen Betonbrücken überhaupt.
Für seine Vorliebe für diesen Baustoff bekam McAlpine den Spitznamen „Concrete Bob“.
Der Bau galt damals als technische Pionierleistung.
Der Dampfzug The Jacobite
Über das Viadukt fährt bis heute ein echter Zug.
Im Sommer rollt dort der Touristensonderzug „The Jacobite“.
Er wird von einer Dampflokomotive gezogen.
Bis zu fünf Zugpaare passieren an einem Tag die Brücke.
Die Dampffahrten haben dem Viadukt zu großer Bekanntheit verholfen.
Wie Harry Potter das Viadukt berühmt machte
Durch die Harry-Potter-Filme wurde das Viadukt weltberühmt.
Am Glenfinnan-Viadukt wurden Szenen mehrerer Filme und Serien gedreht.
Der dampfende Zug auf den Bögen wurde zum festen Bild der Reihe.
Seither zieht das Bauwerk viele Fans aus aller Welt an.
Für viele Besucher ist der Anblick ein Stück gelebter Filmgeschichte.
Was Besucher heute erleben
Wer heute nach Glenfinnan kommt, kann den Zug von einem Aussichtspunkt aus beobachten.
Zur Fahrzeit des Dampfzugs versammeln sich dort viele Menschen.
Manche lösen sogar eine Fahrkarte für den Jacobite selbst.
Vom Waggon aus fährt man dann über die berühmten Bögen.
So wird die alte Brücke für viele zu einem echten Reiseziel.
Das Fazit
Der Mythos vom echten Viadukt stimmt.
Der Hogwarts-Express der Filme fährt über das reale Glenfinnan-Viadukt in Schottland.
Im Alltag rollt dort der Dampfzug „The Jacobite“ über die Bögen.
Film und Wirklichkeit treffen sich also auf derselben Brücke.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
