Ortstermin
„S-Bahn nach Salzburg Hauptbahnhof, nächster Halt Hallein Burgfried, bitte einsteigen.“
Der Bahnhof Hallein, Halt in der Salinenstadt
→ Ein Ortstermin im Salzburger Land.
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Kurz gesagt
Hallein im Tennengau lebte seit jeher vom Salz. Der Bahnhof an der Salzburg-Tiroler-Bahn bringt Reisende in rund zwanzig Minuten nach Salzburg.
Hallein ist die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg und seit jeher mit dem Salz verbunden.
Die Stadt im Tennengau liegt am Fuße des Salzbergs Dürrnberg.
Ihr Bahnhof ist ein Zwischenhalt an einer der wichtigsten Strecken des Landes.
Von hier aus ist die Landeshauptstadt in wenigen Minuten erreicht.

Die Salinenstadt am Fuße des Dürrnbergs
Hallein liegt dort, wo die Salzach das Tennengebirge verlässt und sich das Tal weitet.
Über der Stadt erhebt sich der Dürrnberg, in dem seit der Keltenzeit Salz abgebaut wurde.
Dieses Salz hat Hallein über Jahrhunderte reich gemacht und ihm den Namen Salinenstadt eingetragen.
Mit über einundzwanzigtausend Einwohnern ist die Stadt heute die zweitgrößte im Bundesland Salzburg.
Der Bahnhof liegt dabei zentral zwischen dem Fluss und der alten Stadt.

Der Bahnhof an der Salzburg-Tiroler-Bahn
Der Bahnhof Hallein ist ein Zwischenbahnhof an der Salzburg-Tiroler-Bahn.
An ihm halten sowohl Nahverkehrs- als auch Fernverkehrszüge.
Dieselbe Strecke führt über Zell am See bis nach Wörgl in Tirol.
Damit liegt Hallein an einer Linie, die den Westen Österreichs mit Salzburg verbindet.
Für die Stadt ist der Bahnhof das Tor zum übrigen Land.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Hallein liegt an der Salzburg-Tiroler-Bahn, an ihm halten Nah- und Fernverkehr.
Nach Salzburg sind es mit dem Regionalexpress oder der Linie S3 nur fünfzehn bis zwanzig Minuten.
Seit Herbst 2005 gibt es zusätzlich die S-Bahn-Haltestelle Burgfried.
Hallein ist mit über 21.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Bundesland Salzburg.
Wie die Bahn nach Hallein kam
Am Anfang stand die Salzburg-Halleiner-Bahn, die Karl Freiherr von Schwarz im 19. Jahrhundert errichten ließ.
Diese frühere Strecke endete zunächst in Hallein und war der Ausgangspunkt der späteren Salzburg-Tiroler-Bahn.
Der Baron Friedrich von Löwenstern unterstützte das Vorhaben und verkaufte Baugrund zu einem günstigen Preis.
Zur Erinnerung daran heißt die Straße vor dem Bahnhof bis heute Löwensternstraße.
So trägt schon der Weg zum Bahnsteig die Geschichte des Bahnhofs in sich.

Nur zwanzig Minuten nach Salzburg
Von Hallein aus ist die Landeshauptstadt Salzburg schnell erreichbar.
Der Regionalexpress der ÖBB und die Linie S3 der S-Bahn Salzburg brauchen nur fünfzehn bis zwanzig Minuten.
Damit ist Hallein eng mit dem Ballungsraum der Mozartstadt verbunden.
Viele Menschen pendeln täglich auf dieser kurzen Strecke.
Der Bahnhof macht das Leben zwischen Kleinstadt und Großstadt bequem möglich.

Die Haltestelle Burgfried und die Zukunft
Im Herbst 2005 kam im Stadtteil Burgfried eine zusätzliche S-Bahn-Haltestelle hinzu.
Sie erschließt einen weiteren Teil der Stadt direkt an der Schiene.
Langfristig soll die Regionalstadtbahn S-Link die Verbindung nach Salzburg weiter verbessern.
Dieses Projekt befindet sich nach Angaben des Landes noch im Bau beziehungsweise in Planung.
Hallein setzt damit erkennbar auf die Bahn als Verkehrsmittel der Zukunft.

Das Salz unter dem Dürrnberg
Die bekannteste Sehenswürdigkeit liegt tief im Berg über der Stadt.
Das Salzbergwerk gilt als eines der ältesten Bergwerke der Welt und wird heute als Salzwelten besucht.
Mit einer Grubenbahn und langen Bergmannsrutschen geht es hinein in die alten Stollen.
Schon die Kelten siedelten wegen des Salzes auf dem Dürrnberg.
Ein Keltenmuseum in der Stadt erzählt von dieser frühen Geschichte.

Eine gerettete Altstadt
Die Altstadt von Hallein ist ein eindrucksvolles Beispiel der Inn-Salzach-Bauweise.
In den 1970er-Jahren drohte der Abriss historischer Gebäude, bis 1978 das gesamte Ensemble unter Denkmalschutz gestellt wurde.
Von der alten Stadtbefestigung ist unter anderem das Griestor erhalten geblieben.
Auf der Pernerinsel in der Salzach erinnert ein Gebäude der alten Saline an die Salzgewinnung.
So lässt sich die Geschichte der Stadt beim Gang durch die Gassen unmittelbar ablesen.

Stille Nacht und die Klosterstiege
Hallein ist der langjährige Wohnort von Franz Xaver Gruber, dem Komponisten des Weihnachtslieds Stille Nacht.
Ein Museum und sein Grab erinnern in der Stadt an ihn.
Auf den Georgsberg führt die Klosterstiege, die als eine der schönsten Freitreppen Österreichs gilt.
Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über die Dächer der Salinenstadt.
Hallein verbindet so Bergbau, Musikgeschichte und Baukunst auf engem Raum.

Ankommen in Hallein
Ankommen in Hallein heißt, zwischen Salzach und Salzberg eine Stadt mit langer Geschichte zu betreten.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte in die gerettete Altstadt.
Wer mehr Zeit hat, fährt mit der Grubenbahn in den Dürrnberg oder steigt die Klosterstiege hinauf.
Und wer weiterfährt, ist in zwanzig Minuten in Salzburg oder auf dem Weg nach Tirol.

Häufige Fragen
An welcher Strecke liegt der Bahnhof Hallein?
Wie lange dauert die Fahrt nach Salzburg?
Wie kam die Bahn nach Hallein?
Was macht Hallein zur Salinenstadt?
Was sollte man in Hallein ansehen?
Weiterfahrt
→ Der Bahnhof Freilassing, letzter Halt vor Salzburg – Die Landeshauptstadt Salzburg ist mit der S-Bahn in rund zwanzig Minuten erreichbar.
→ Der Bahnhof Salzburg Hauptbahnhof, Tor nach Deutschland – Golling an der Salzach liegt wenige Stationen südlich im Salzachtal.
