Der Bahnhof Grabow, einer der ältesten Bahnhöfe Mecklenburg-Vorpommerns

Ortstermin

„Nächster Halt Grabow in Mecklenburg; einer der ältesten Bahnhöfe des Landes, gleich dahinter beginnt die Fachwerkstadt.“

Der Bahnhof Grabow, einer der ältesten Bahnhöfe Mecklenburg-Vorpommerns

→ Ein Ortstermin in Grabow in Mecklenburg-Vorpommern.

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Kurz gesagt

Der Bahnhof Grabow wurde am 15. Oktober 1846 an der Berlin-Hamburger Bahn eröffnet und gehört damit zu den ältesten Bahnhöfen Mecklenburg-Vorpommerns. Das klassizistische Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz, und wenige Schritte weiter beginnt die alte Fachwerkstadt an der Elde.

Grabow ist eine kleine Fachwerkstadt an der Elde im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns.

Ihr Bahnhof liegt an einer der ältesten Bahnstrecken Deutschlands.

Er gehört zu den ältesten Bahnhöfen des ganzen Bundeslandes.

Klein Grabow ex Bahnhof
Foto: Niteshift, Public domain, via Wikimedia Commons

Ankunft an der Elde

Der Bahnhof Grabow liegt etwa 500 Meter nordöstlich des Stadtzentrums.

Wer aussteigt, hat die Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß erreicht.

Gleich südöstlich des Bahnhofs überquert die Bahn den Fluss Elde.

Die Elde und ihre Kanäle prägen die ganze Gegend rund um die Stadt.

Grabow wirkt still, doch sein Bahnhof hat eine lange Geschichte.

BahnhofGrabowBahnsteig
Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Bahnhof von 1846

Der Bahnhof Grabow wurde am 15. Oktober 1846 eröffnet.

An diesem Tag gingen an der neuen Strecke gleich fünf Stationen in Betrieb.

Gemeinsam sind sie die ältesten Bahnhöfe in ganz Mecklenburg-Vorpommern.

Grabow war damit von Anfang an dabei, als die Eisenbahn in den Norden kam.

Für die kleine Stadt bedeutete das den Anschluss an die weite Welt.

BahnhofGrabowGueterschuppen
Foto: Global Fish, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Gut zu wissen

Der Bahnhof Grabow liegt an der Berlin-Hamburger Bahn; im Zwei-Stunden-Takt hält hier die Linie RE 8 der ODEG.

Eröffnet wurde er am 15. Oktober 1846 und gehört damit zu den ältesten Bahnhöfen Mecklenburg-Vorpommerns; sein klassizistisches Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Sehenswert sind der historische Stadtkern mit Fachwerkhäusern, das Rathaus von 1727 und die Kirche St. Georg.

Die Berlin-Hamburger Bahn

Grabow liegt an der Berlin-Hamburger Bahn, einer der ersten großen Fernstrecken Deutschlands.

Schon 1841 hatten fünf Staaten einen Vertrag für ihren Bau geschlossen, darunter Preußen, Mecklenburg-Schwerin und Hamburg.

Der Bahnhof liegt am Streckenkilometer 163 und ist der letzte mecklenburgische Halt vor der Grenze zu Brandenburg.

Bis zum großen Eisenbahnknoten Ludwigslust sind es nur sieben Kilometer.

So verband die Strecke Grabow früh mit Berlin und Hamburg zugleich.

Grabow (Meckl) Bahnhof 077
Foto: OtoF, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ein Denkmal aus der Eröffnungszeit

Das Empfangsgebäude von Grabow stammt noch aus der Zeit der Eröffnung.

Es ist im klassizistischen Stil gehalten, schlicht und klar in seinen Formen.

Zusammen mit einigen weiteren Bauten im Bahnhofsbereich steht es unter Denkmalschutz.

So blieb ein Stück früher Eisenbahngeschichte bis heute erhalten.

Wer genau hinsieht, erkennt am Bahnhof das Alter der Strecke.

Grabow (Meckl) Bahnhof 084
Foto: OtoF, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Wer heute in Grabow hält

Heute hält in Grabow die Regional-Express-Linie RE 8.

Sie wird von der ODEG betrieben und fährt im Zwei-Stunden-Takt.

Auf ihrem Weg verbindet sie unter anderem Wittenberge, Berlin und das weiter südlich gelegene Elsterwerda.

Ergänzt wird die Bahn durch Regionalbusse, die werktags fast stündlich nach Ludwigslust fahren.

Dazu kommen Rufbusse, die auch die kleinen Orte im Umland anbinden.

Grabow (Meckl) Bahnhof 079
Foto: OtoF, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Fachwerkstadt

Grabow ist vor allem als Fachwerkstadt bekannt.

Im historischen Kern reihen sich Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert aneinander.

Das älteste Wohnhaus am Steindamm stammt sogar aus dem Jahr 1702.

Am Markt steht ein Rathaus von 1727, ein Fachwerkbau mit einem Mansarddach.

Es wurde errichtet, nachdem ein Stadtbrand 1725 den mittelalterlichen Vorgängerbau zerstört hatte.

Grabow (Meckl) Bahnhof 083
Foto: OtoF, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Kirche St. Georg

Über die Dächer der Fachwerkstadt ragt die Stadtkirche St. Georg.

Sie ist ein gotischer Backsteinbau, dessen ältester Teil, der Chor, schon 1291 erwähnt wurde.

Im 14. Jahrhundert kam das dreischiffige Langhaus hinzu, im 15. Jahrhundert der mächtige Westturm.

Bei einem Brand 1725 brannten die alten Gewölbe aus.

Sie wurden danach durch ein Holzgewölbe im Chor und eine flache Decke im Langhaus ersetzt.

Grabow (Meckl) Bahnhof 096
Foto: OtoF, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Eine alte Stadt am Fluss

Die Geschichte Grabows reicht weit zurück.

Schon 1186 erwähnte Papst Urban III. in einem Schreiben die Burg Grabow.

Im Jahr 1252 erhielt der Ort durch den Grafen von Dannenberg das Stadtrecht.

Später kam Grabow zum Fürstentum Mecklenburg, zu dem es lange gehörte.

Bis heute ist die Stadt Sitz eines Amtes, dem mehrere Gemeinden angehören.

Grabow (Meckl) Bahnhof 095
Foto: OtoF, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ankommen in Grabow

Ankommen in Grabow heißt, an einem der ältesten Bahnhöfe des Landes auszusteigen.

Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten in die Fachwerkstadt an der Elde.

Dort warten der Markt mit dem alten Rathaus und die Kirche St. Georg.

Wer mag, geht am Fluss entlang und schaut den Booten auf der Elde zu.

Und für die Weiterfahrt hält bald der nächste Zug Richtung Ludwigslust und Berlin.

Grabow (Meckl) Bahnhof 088
Foto: OtoF, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Häufige Fragen

Wie alt ist der Bahnhof Grabow?
Er wurde am 15. Oktober 1846 an der Berlin-Hamburger Bahn eröffnet. Zusammen mit vier weiteren an diesem Tag eröffneten Stationen gehört er zu den ältesten Bahnhöfen Mecklenburg-Vorpommerns.
Welche Züge halten in Grabow?
Die Regional-Express-Linie RE 8 der ODEG im Zwei-Stunden-Takt, die unter anderem Wittenberge, Berlin und Elsterwerda verbindet. Dazu kommen Regionalbusse nach Ludwigslust.
Was macht Grabow als Stadt besonders?
Grabow ist eine gut erhaltene Fachwerkstadt an der Elde. Im historischen Kern stehen viele Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert.
Was ist an der Kirche St. Georg sehenswert?
Sie ist ein gotischer Backsteinbau, dessen Chor schon 1291 erwähnt wurde. Der mächtige Westturm kam im 15. Jahrhundert hinzu.
Seit wann gibt es die Stadt Grabow?
Die Burg Grabow wurde 1186 erstmals erwähnt, das Stadtrecht erhielt der Ort 1252. Später gehörte Grabow zum Fürstentum Mecklenburg.

Weiterfahrt

→ Der Bahnhof Ludwigslust, an der alten Strecke zwischen Berlin und Hamburg – Der nahe Eisenbahnknoten mit dem Barockschloss liegt nur sieben Kilometer entfernt.

→ Der Bahnhof Parchim, Knoten einer Stadt, die lange auf die Bahn warten musste – Die Stadt an der Elbe liegt an derselben Bahn Richtung Berlin.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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