Ortstermin
„Sehr geehrte Fahrgäste, Endstation Erkner; von hier fährt die S3 zurück über das Ostkreuz in die Berliner Innenstadt.“
Der Bahnhof Erkner, östlicher Endpunkt der Berliner S-Bahn-Linie S3
→ Ein Ortstermin im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree.
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Kurz gesagt
Erkner ist eine kleine Stadt am östlichen Rand Berlins, umgeben von Seen und Wäldern. Sein Bahnhof ist der östliche Endpunkt der Berliner S-Bahn-Linie S3 und zugleich ein Halt der schnellen Regionalzüge.
Der Bahnhof Erkner ist für viele Berliner das Ende der S-Bahn und der Anfang des Grünen.
Hier, am östlichen Rand der Stadt, wenden die Züge der Linie S3 und fahren zurück in die Innenstadt.
Zugleich halten schnelle Regionalzüge, die weit über Berlin hinaus nach Osten eilen.
So ist der kleine Bahnhof ein Tor zwischen der großen Stadt und der Seenlandschaft Brandenburgs.

Endpunkt der Linie S3
Der Bahnhof Erkner ist der östliche Endpunkt der Berliner S-Bahn-Linie S3.
Von hier fahren die Züge über das Ostkreuz mitten in die Berliner Innenstadt.
Für viele Pendler ist Erkner damit die letzte Station vor dem Grünen.
Am Ende der Fahrt wenden die S-Bahnen hier und treten den Rückweg an.
So verbindet der Bahnhof den Rand Brandenburgs direkt mit dem Herzen Berlins.
Zur Hauptverkehrszeit füllen sich die Bahnsteige mit Menschen auf dem Weg nach Berlin.

Am Kilometer 24,3
Der Bahnhof liegt bei Streckenkilometer 24,3 der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn.
Diese Bahn führte ab 1842 von Berlin nach Frankfurt an der Oder.
Sie gehört damit zu den frühen großen Strecken im Osten Deutschlands.
Erkner war von Anfang an eine ihrer Stationen vor den Toren der Hauptstadt.
Bis heute folgt der Verkehr dieser alten Linie durch die Mark.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Erkner ist der östliche Endpunkt der Berliner S-Bahn-Linie S3, die über das Ostkreuz in die Innenstadt fährt.
Er liegt bei Kilometer 24,3 der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn, die ab 1842 von Berlin nach Frankfurt (Oder) führte.
Zusätzlich hält der Regional-Express RE 1 in Richtung Frankfurt (Oder) und Cottbus.
Zum Bahnhof gehört eine Halle für die historischen Fahrzeuge der Berliner S-Bahn.
Der Regional-Express nach Osten
Neben der S-Bahn halten in Erkner auch die schnellen Züge des Regional-Express RE 1.
Sie verbinden Brandenburg an der Havel über die Berliner Stadtbahn mit Frankfurt an der Oder.
Manche Züge fahren sogar weiter bis nach Cottbus im Süden.
So erreicht man von Erkner aus in kurzer Zeit sowohl Berlin als auch die Grenze zu Polen.
Der kleine Bahnhof liegt damit an einer wichtigen Ost-West-Achse.
Damit ist Erkner ein bequemer Ausgangspunkt für Fahrten in beide Richtungen.

Umbau für die schnelle Strecke
Die Strecke von Berlin nach Frankfurt an der Oder wurde für höhere Geschwindigkeiten ausgebaut.
Im Jahr 2009 gestaltete man dafür die Gleisanlagen im Bahnhof Erkner um.
Die beiden Bahnsteige für die Regionalzüge wurden dabei völlig neu errichtet.
So passt sich der alte Bahnhof den Anforderungen des modernen Verkehrs an.
Aus einer Station des 19. Jahrhunderts wurde ein Halt für schnelle Züge von heute.

Eine Halle für alte S-Bahnen
Zum Bahnhof Erkner gehört eine Besonderheit, die man ihm von außen kaum ansieht.
Hier steht eine Triebwagenhalle für die historischen Fahrzeuge der Berliner S-Bahn.
In ihr werden alte Züge gepflegt, die an die Geschichte des Netzes erinnern.
Damit ist Erkner nicht nur Endpunkt, sondern auch ein Stück lebendiges S-Bahn-Museum.
Für Freunde der Eisenbahn ist das ein besonderer Grund, hier auszusteigen.
Für Familien ist ein Besuch der alten Züge ein beliebter Ausflug.

Eine Stadt am Rand Berlins
Erkner ist eine amtsfreie Stadt im Landkreis Oder-Spree.
Sie liegt unmittelbar an der östlichen Grenze Berlins.
Ringsum breiten sich Wälder und zahlreiche Seen aus.
Viele Menschen wohnen hier und arbeiten zugleich in der nahen Hauptstadt.
So ist Erkner ein ruhiger Vorort mit dem Wasser direkt vor der Tür.

Gerhart Hauptmann in Erkner
In Erkner lebte von 1885 bis 1889 der Dichter Gerhart Hauptmann.
Er wohnte in der Villa Lassen, in der sich heute ein Museum befindet.
Später erhielt Hauptmann den Nobelpreis für Literatur.
Das Gerhart-Hauptmann-Museum zeigt sein Leben und Werk und bewahrt eine Forschungsbibliothek.
Damit trägt die kleine Stadt einen großen Namen der deutschen Literatur.
Sein Aufenthalt in Erkner prägte einige seiner frühen Werke.

Seen und stilles Wasser
Rund um Erkner liegen mehrere Seen, darunter der Dämeritzsee und der Flakensee.
Durch die Landschaft schlängelt sich die kleine Löcknitz von See zu See.
Im Sommer laden Ufer und Wälder zum Baden, Wandern und Rudern ein.
Viele Ausflügler aus Berlin kommen mit der S-Bahn genau zu diesem Zweck.
So ist der Bahnhof für die Stadt auch ein Tor für Erholung und Natur.
Boote und Stege säumen im Sommer die Ufer der stillen Gewässer.

Ankommen in Erkner
Ankommen in Erkner heißt, an der Endstation der S-Bahn in eine Welt aus Wasser und Wald zu treten.
Wenige Schritte trennen den Bahnsteig von den ersten Seen und Wegen.
Wer mag, besucht die Villa des Dichters oder steigt in den schnellen Zug nach Osten.
Und wer zurück in die Stadt will, wartet einfach auf die nächste S3 Richtung Berlin.

Häufige Fragen
Ist Erkner wirklich die Endstation der S3?
Welche schnellen Züge halten in Erkner?
Wie alt ist die Strecke durch Erkner?
Wer war Gerhart Hauptmann?
Was kann man rund um Erkner unternehmen?
Weiterfahrt
→ Berlin Hauptbahnhof: Europas größter Kreuzungsbahnhof – Ortstermin auf fünf Ebenen – Berlin ist die Metropole, in deren Innenstadt die S-Bahn-Linie S3 von Erkner aus fährt.
→ Ortstermin: Berlin Ostkreuz – Fürstenwalde an der Spree ist die nächste größere Stadt Richtung Frankfurt (Oder).
