Ortstermin
„Appenzell, Umsteigen in die Züge nach St. Gallen und Wasserauen.“
Der Bahnhof Appenzell, Drehscheibe am Fuss des Alpsteins
→ Ein Ortstermin im Appenzellerland.
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Kurz gesagt
Appenzell ist der Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden, und sein Bahnhof gehört zum meterspurigen Netz der Appenzeller Bahnen. Die Durchmesserlinie nach St. Gallen gilt mit Steigungen bis zu 80 Promille als steilste Adhäsionsbahn der Schweiz.
In Appenzell endet keine grosse Hauptlinie, dafür treffen hier gleich mehrere Schmalspurstrecken zusammen.
Der Bahnhof liegt im Hauptort des Kantons Appenzell Innerrhoden, auf rund 780 Metern am Fuss des Alpsteins.
Von hier aus fahren die meterspurigen Züge der Appenzeller Bahnen in mehrere Richtungen.

Hauptort von Innerrhoden
Das Dorf Appenzell ist der Hauptort des Schweizer Kantons Appenzell Innerrhoden.
Es liegt auf 780 Metern über Meer am Fuss des Alpsteinmassivs.
Der Name wurde 1071 erstmals als Abbacella erwähnt und verweist auf einen Wirtschaftshof des Klosters St. Gallen.
Appenzell gab später der ganzen Landschaft und dem Kanton seinen Namen.

Ein Bahnhof der Appenzeller Bahnen
Der Bahnhof Appenzell gehört zum meterspurigen Netz der Appenzeller Bahnen.
Die Schmalspurbahn verbindet den Ort mit St. Gallen, Gossau, Herisau und Wasserauen.
Damit ist Appenzell ein kleiner, aber wichtiger Knoten im Appenzellerland.
Die hier verkehrenden Linien gehören zum Netz der S-Bahn St. Gallen.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Appenzell gehört zum meterspurigen Netz der Appenzeller Bahnen und ist in das Netz der S-Bahn St. Gallen eingebunden.
Die Durchmesserlinie Appenzell–St. Gallen–Trogen gilt mit Steigungen bis zu 80 Promille als steilste Adhäsionsbahn der Schweiz.
Von Appenzell fahren Züge unter anderem nach St. Gallen, Gossau und Wasserauen am Fuss des Alpsteins.
Die Gaiserbahn nach St. Gallen
Die Strecke von St. Gallen über Gais nach Appenzell wird im Volksmund Gaiserbahn genannt.
Sie wurde einst von der Appenzeller Strassenbahn gebaut und 1931 elektrifiziert.
Als Teil der Durchmesserlinie Appenzell–St. Gallen–Trogen gilt sie als steilste Adhäsionsbahn der Schweiz.
Auf einzelnen Abschnitten überwinden die Züge Steigungen von bis zu 80 Promille.

Mit der Schmalspur nach Wasserauen
Von Appenzell führt eine Linie weiter talein nach Wasserauen.
Dort beginnt für viele Wanderer der Weg hinauf ins Alpsteingebiet.
Von Wasserauen aus setzen die Wege zur Ebenalp und zum Seealpsee an.
So wird der kleine Bahnhof Appenzell zum Ausgangspunkt für Ausflüge in die Berge.

Ein Knoten im Meterspurnetz
In Appenzell treffen die Äste aus St. Gallen, aus Gossau und nach Wasserauen aufeinander.
Die Fahrgäste steigen hier zwischen den Linien der Appenzeller Bahnen um.
Das ganze Netz wird heute grösstenteils im Reibungsbetrieb geführt.
Für die Region ist die Bahn das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel.

Bemalte Häuser an der Hauptgasse
Das Ortsbild von Appenzell ist von Bauten aus der Zeit nach dem Brand von 1560 geprägt.
Teils bunt bemalte Holzhäuser mit geschweiften Giebeln geben den Gassen ihren besonderen Charakter.
Am ursprünglichsten zeigt sich dieser Stil in den Häuserreihen der Hauptgasse.
Bekannte Beispiele sind die Häuser Kreuz und Raben an der Hauptgasse.

Der Landsgemeindeplatz
Im Zentrum des Dorfes liegt der Landsgemeindeplatz mit der alten Gerichtslinde.
Er ist von hohen und niedrigen Häusern unregelmässig umstanden.
Auf dem Platz versammeln sich die Stimmberechtigten zur Appenzeller Landsgemeinde unter freiem Himmel.
Diese offene Form der Abstimmung zählt zu den letzten ihrer Art in der Schweiz.

Hinauf ins Alpsteingebiet
Appenzell ist ein guter Ausgangspunkt für Touren in den Alpstein.
Rund um das Dorf steigen Wege in die Hügel und Berge des Appenzellerlandes.
Besonders beliebt sind die Ausflüge Richtung Hoher Kasten und Ebenalp.
Vom Bahnhof aus bringen die Schmalspurzüge die Gäste bequem näher an die Berge.

Ankommen in Appenzell
Ankommen in Appenzell heisst, auf schmaler Spur in ein lebendiges Dorf zu rollen.
Vom Bahnhof sind es nur wenige Schritte in die bemalte Hauptgasse.
Wer weiter will, steigt in die Züge nach Wasserauen oder St. Gallen um.
So verbindet der kleine Bahnhof das Appenzellerland mit der weiten Ostschweiz.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Häufige Fragen
Wo liegt Appenzell?
Welche Bahn hält in Appenzell?
Was ist die Gaiserbahn?
Warum gilt die Strecke als besonders steil?
Was kann man vom Bahnhof aus entdecken?
Weiterfahrt
→ Der Bahnhof St. Gallen, ein Dom aus Stein am Tor zur Ostschweiz – die Kantonshauptstadt am anderen Ende der Gaiserbahn
