DB Navigator: Die App für jede Fahrt

Ich verstehe nur Bahnhof · Das Wörterbuch · Begriff 251

„Aktuelle Reiseinformationen finden Sie im DB Navigator.“

DB Navigator

→ Übersetzt: Die App weiß oft mehr als die Anzeigetafel.

Lesezeit: 9 Minuten · Tickets & Preise

Die 30-Sekunden-Antwort

Der DB Navigator ist die offizielle App der Deutschen Bahn.

Sie ist kostenlos und zeigt Fahrpläne, Verkehrsmeldungen und Verbindungen in ganz Deutschland.

Du kannst darin Tickets kaufen und sie direkt auf dem Handy vorzeigen.

Die App kennt Verspätungen und Gleiswechsel oft früher als die Tafel am Bahnsteig.

Der DB Navigator ist der Lotse in der Hosentasche — und oft die letzte Stimme, wenn Anzeige und Lautsprecher schweigen.

Der Zug steht am Gleis und die Anzeige bleibt leer.

Niemand sagt etwas über Lautsprecher.

Trotzdem drehen sich plötzlich alle um und laufen los.

Sie haben etwas gesehen, was du nicht gesehen hast.

Es stand auf ihren Handys.

Der DB Navigator ist längst das wichtigste Werkzeug beim Bahnfahren.

Viele nutzen ihn trotzdem nur zum Ticketkauf.

Dabei kann er deutlich mehr.

Reisender schaut am Bahnsteig auf sein Handy mit dem DB Navigator
Am Bahnsteig ist der Blick aufs Handy oft der schnellste Weg zur Information. Symbolbild, mit KI erstellt.

Was der DB Navigator ist

Der DB Navigator ist die Reise-App der Deutschen Bahn.

Es gibt sie für Android-Handys und für iPhones.

Der Download kostet nichts.

Die Fahrplanauskunft kannst du sofort nutzen.

Ein Konto brauchst du erst für den Ticketkauf.

Die App deckt dabei nicht nur Fernzüge ab.

Auch Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen sind enthalten.

Damit ist sie faktisch eine Auskunft für den gesamten Nahverkehr.

Was die App unterwegs anzeigt

Der größte Vorteil sind die Echtzeitdaten.

Die App zeigt dir die aktuelle Verspätung deines Zuges.

Sie meldet auch einen kurzfristigen Gleiswechsel.

Diese Meldung kommt oft vor der Durchsage.

Bei einem gebuchten Ticket bekommst du eine Push-Nachricht.

Sie warnt dich, wenn dein Anschluss in Gefahr ist.

Oft schlägt die App dann gleich eine andere Verbindung vor.

Die wichtigsten Funktionen

FAHRPLAN ohne Anmeldung nutzbar

Verbindungen, Abfahrtstafeln und Verkehrsmeldungen für ganz Deutschland.

TICKET liegt digital im Handy

Vom Sparpreis bis zum Deutschlandticket, vorzeigbar auch ohne Netz.

WAGENREIHUNG zeigt den Halteplatz

Du siehst vorher, in welchem Bahnsteigabschnitt dein Wagen hält.

AUSLASTUNG als grobe Prognose

Eine Schätzung, wie voll der Zug voraussichtlich sein wird.

FAHRGASTRECHTE direkt beantragen

Nach einer Verspätung lässt sich die Entschädigung in der App einreichen.

Die Auslastungsanzeige ist eine Prognose und keine Zusage. Sie kann daneben liegen.

Wie du damit ein Ticket kaufst

Du gibst Start und Ziel ein und wählst die Verbindung.

Danach entscheidest du dich für einen Tarif.

Der Sparpreis ist günstig und an den gebuchten Zug gebunden.

Der Flexpreis kostet mehr und lässt dir jeden Zug offen.

Eine hinterlegte BahnCard rechnet die App automatisch ein.

Bezahlen kannst du unter anderem per Lastschrift oder Kreditkarte.

Das fertige Ticket landet sofort in der App.

Eine Reservierung kannst du getrennt dazubuchen.

Video: „DIE EXPERTEN: DB Navigator – Der digitale Reisebegleiter“ vom Kanal Deutsche Bahn.

„Aktuelle Reiseinformationen finden Sie im DB Navigator.“

→ Übersetzt: Wir sagen es dir aufs Handy und nicht mehr über Lautsprecher.

Warum das Handy-Ticket auch ohne Netz gilt

Viele haben Angst vor genau einem Moment.

Die Kontrolle kommt und das Handy hat kein Netz.

Diese Sorge ist unbegründet.

Das gekaufte Ticket wird in der App gespeichert.

Es liegt dort auch ohne Internetverbindung bereit.

Ein leerer Akku ist das größere Risiko.

Dagegen hilft eine Powerbank oder die Steckdose am Platz.

Was der Komfort Check-in spart

Im Fernverkehr gibt es eine praktische Funktion.

Du checkst dich selbst in deinem Zug ein.

Dazu bestätigst du in der App deinen Sitzplatz.

Danach wird dein Ticket in der Regel nicht mehr kontrolliert.

Das Zugpersonal sieht den Eintrag auf seinem Gerät.

Wer schlafen will, hat damit seine Ruhe.

Wo die App an ihre Grenzen kommt

Die App ist gut, aber sie ist nicht perfekt.

Bei großen Störungen hinken die Daten manchmal hinterher.

Dann steht dort noch eine Verbindung, die es nicht mehr gibt.

Auch der Ersatzverkehr taucht oft verspätet auf.

In solchen Lagen ist das Personal vor Ort die bessere Quelle.

Und manche Angebote regionaler Anbieter fehlen in der App.

Was ohne Kundenkonto möglich ist

Die Fahrplanauskunft funktioniert ohne jede Anmeldung.

Du kannst also Verbindungen suchen und Abfahrten prüfen.

Für den Ticketkauf brauchst du dagegen ein Konto.

Das hat einen praktischen Grund.

Nur so lässt sich dein Ticket später wiederherstellen.

Bei einem neuen Handy meldest du dich einfach wieder an.

Deine gekauften Tickets sind dann wieder da.

Wie du Entschädigung über die App holst

Ab sechzig Minuten Verspätung steht dir Geld zu.

Es sind fünfundzwanzig Prozent des Fahrpreises.

Ab zwei Stunden verdoppelt sich dieser Anteil.

Bei digitalen Tickets erkennt die App die Verspätung selbst.

Sie bietet dir den Antrag dann von sich aus an.

Du musst also nichts ausdrucken und nichts einschicken.

Das ist der bequemste Weg zu deinem Geld.

Wer die App herausgibt und was sie kostet

Hinter dem DB Navigator steht die Deutsche Bahn.

Entwickelt wird die App im Bereich DB Fernverkehr.

Du bekommst sie kostenlos im App Store, bei Google Play und in der Huawei AppGallery.

Für iPhones und für Android-Geräte gibt es jeweils eine eigene Fassung.

Nach Angaben der Wikipedia wurde die App bis 2019 mehr als zweiundvierzig Millionen Mal heruntergeladen.

Damit zählt sie zu den meistgenutzten Reise-Apps in Deutschland.

Seit September 2023 läuft die rundum erneuerte Fassung, der sogenannte Next DB Navigator, im Regelbetrieb.

Der Download bleibt gratis, und auch die Fahrplanauskunft kostet dich nichts.

Geld zahlst du nur für die Fahrkarten, die du in der App kaufst.

Bahnsteig mit Zug am Bahnhof Schwarzach im Pongau
Die App begleitet dich vom Bahnsteig bis zur Kontrolle im Zug. Symbolbild. Foto: Eweht, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wie du ein schon gekauftes Ticket in die App holst

Viele kaufen ihr Ticket nicht in der App, sondern vorher am Rechner auf bahn.de.

Trotzdem kannst du diese Fahrkarte später bequem im DB Navigator vorzeigen.

Der einfachste Weg führt über dein DB-Kundenkonto.

Warst du beim Kauf in genau diesem Konto angemeldet, taucht das Ticket von allein in der App auf.

Dafür meldest du dich in der App mit demselben Konto an und öffnest den Bereich „Reisen“.

Fehlt die Fahrkarte dort, ziehst du die Liste einmal nach unten, damit sich die Ansicht aktualisiert.

Hast du als Gast ohne Konto gekauft, holst du das Ticket von Hand in die App.

Das funktioniert auch für Fahrkarten aus dem Reisezentrum oder vom Automaten.

Du tippst dazu unten auf „Reisen“ und dann oben rechts auf das Plus-Zeichen.

Danach gibst du die Auftragsnummer und den Nachnamen der reisenden Person ein.

Die Auftragsnummer findest du auf deinem Ticket oben rechts, unter dem Strichcode und dem Namen.

Ein Tippen auf „Hinzufügen“ lädt die Fahrkarte in die App.

Sie liegt danach neben deinen anderen Reisen und ist bei der Kontrolle vorzeigbar.

Über diesen Eintrag erreichst du außerdem die Reisevorschau mit den Echtzeitdaten für deinen Reisetag.

Ticket in die App laden — Schritt für Schritt

1. Öffne unten in der App den Bereich „Reisen“.

2. Tippe oben rechts auf das Plus-Zeichen.

3. Gib die Auftragsnummer und den Nachnamen der reisenden Person ein.

4. Bestätige mit „Hinzufügen“ — fertig.

Reisender kauft eine Fahrkarte an einem Automaten der Deutschen Bahn
Auch eine am Automaten oder auf bahn.de gekaufte Fahrkarte lässt sich in die App holen. Symbolbild. Foto: Slashme, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Warum sich ein Kundenkonto lohnt

Zum Suchen von Verbindungen brauchst du kein Konto.

Für den Kauf und die Verwaltung deiner Tickets ist eines aber sinnvoll.

Dein Ticket liegt dann nicht nur auf dem Handy, sondern auch in deinem Konto bei der Bahn.

Meldest du dich auf einem neuen Gerät an, sind deine Fahrkarten sofort wieder da.

Auch nach einem Update oder einer Neuinstallation gehen sie dir so nicht verloren.

Im Konto kannst du Zahlungsart, BahnCard und Mitreisende einmal hinterlegen.

Das spart dir bei jedem Kauf die erneute Eingabe deiner Daten.

Für das Konto bietet die Bahn zudem eine Anmeldung in zwei Schritten an.

Diese zusätzliche Sicherung schützt dich besser vor fremdem Zugriff.

Wenn der Akku leer ist oder das Handy weg ist

Dein Ticket hängt an deinem Konto und nicht an einem einzelnen Handy.

Geht dein Gerät verloren, bleibt die Fahrkarte also in deinem Konto erhalten.

Auf einem anderen Handy meldest du dich einfach an und zeigst sie dort vor.

Das größere Problem unterwegs ist der leere Akku.

Ohne Strom kannst du dein Ticket nicht öffnen und nicht vorzeigen.

Bei einer Kontrolle gilt das als Fahrt ohne gültigen Fahrschein.

Nimm auf langen Strecken deshalb eine Powerbank mit.

Viele Fernzüge haben außerdem eine Steckdose am Sitzplatz.

Lade dein Ticket am besten schon vor der Fahrt, solange du Empfang hast.

Das Deutschlandticket im DB Navigator

Auch das Deutschlandticket lässt sich im DB Navigator nutzen.

Du kannst es in der App als monatliches Abo buchen.

Danach liegt es als digitales Ticket in deiner Reiseübersicht.

Bei einer Kontrolle zeigst du es wie jede andere Fahrkarte auf dem Handy vor.

Es gilt bundesweit im Nahverkehr, nicht aber in Fernzügen wie dem ICE.

Für Fahrten mit Bus, Tram und Regionalzug brauchst du damit oft kein weiteres Ticket.

Ob du das Abo behältst oder kündigst, steuerst du in der App über deine Abodaten.

Reservierung und Wagenreihung

Zu vielen Fernverbindungen kannst du in der App einen Sitzplatz reservieren.

Die Reservierung lässt sich zusammen mit dem Ticket oder getrennt buchen.

Dabei wählst du oft zwischen Fenster und Gang sowie zwischen Großraum und Abteil.

Vor der Abfahrt zeigt dir die App die Wagenreihung des Zuges.

So erkennst du, in welchem Abschnitt des Bahnsteigs dein Wagen hält.

Mit dieser Angabe stellst du dich schon vor dem Einfahren an die richtige Stelle.

Das erspart dir am Zug die Hektik, den passenden Einstieg zu suchen.

Bei kurzfristigen Änderungen kann die Wagenreihung allerdings von der Anzeige abweichen.

Bahnsteig im Bahnhof Brüssel mit wartenden Reisenden
Die Wagenreihung verrät dir vorab den richtigen Bahnsteigabschnitt. Symbolbild. Foto: Trougnouf, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Warum die App oft vor der Anzeigetafel Bescheid weiß

Die App und die Anzeigetafel am Bahnsteig werden getrennt gepflegt.

Oft erreicht eine Änderung die App ein paar Minuten früher.

Einen Gleiswechsel siehst du so manchmal, bevor ihn die Tafel zeigt.

Zu einer gebuchten Reise schickt dir die App auf Wunsch Push-Meldungen.

Diese warnen dich vor Verspätungen und vor gefährdeten Anschlüssen.

Dafür musst du die Benachrichtigungen in den Einstellungen einmal erlauben.

Widersprechen sich App und Ansage am Gleis, gilt trotzdem die Durchsage vor Ort.

Bei großen Störungen kann auch die App einmal hinterherhinken.

Große Anzeigetafel mit Abfahrten in einem Bahnhof
Die App meldet Gleiswechsel oft früher als die Tafel am Bahnsteig. Symbolbild. Foto: Rept0n1x, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Mehrere Tickets und Mitreisende verwalten

Du kannst in der App mehrere Fahrkarten gleichzeitig halten.

Jede Reise erscheint als eigener Eintrag in der Übersicht.

Auch Tickets für mehrere Personen lassen sich in einem Kauf zusammenfassen.

Bei der Kontrolle zeigst du dann die passenden Fahrscheine nacheinander vor.

Für Begleiter ohne eigenes Handy führst du deren Ticket auf deinem Gerät mit.

Über das Plus-Zeichen holst du dir zusätzlich fremde Aufträge in die App.

So liegen die Fahrkarten der ganzen Gruppe an einem Ort.

Reisen, die vorbei sind, kannst du aus der aktuellen Ansicht ausblenden.

Wie du dein Ticket bei der Kontrolle vorzeigst

Bei der Kontrolle öffnest du das Ticket in der App.

Darauf erscheint ein großer Code, meist als Aztec-Code.

Das Zugpersonal liest diesen Code mit einem eigenen Gerät ein.

Halte dein Handy dafür hell und entsperrt bereit.

Ein Screenshot gilt nicht als gültiger Fahrschein, du zeigst das Ticket immer in der App.

Zu vielen Sparangeboten gehört zusätzlich ein Ausweis.

Bei Sparpreis und Supersparpreis ist das Ticket oft an deinen Namen gebunden.

Das Personal gleicht den Namen dann mit deinem Ausweis ab.

Hast du mit BahnCard gekauft, zeigst du auch sie vor.

Zugangssperre mit Lesegerät für einen QR-Code am Bahnhof
Digitale Tickets werden über einen Code geprüft, hier an einer Zugangssperre. Symbolbild. Foto: Mr.ちゅらさん, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

BahnCard und BahnBonus in der App

Deine BahnCard kannst du im DB Navigator digital hinterlegen.

Beim Kauf zieht die App den passenden Rabatt dann automatisch ab.

Die digitale BahnCard liegt in der App bereit und ist bei der Kontrolle vorzeigbar.

Auch das Bonusprogramm BahnBonus ist in die App eingebunden.

Dort siehst du deine gesammelten Punkte und deinen aktuellen Status.

Prämien lassen sich ebenfalls über die App einlösen.

So trägst du Rabatt und Bonus gemeinsam mit dem Ticket bei dir.

Tickets ins Ausland

Ein Teil der grenzüberschreitenden Verbindungen lässt sich in der App buchen.

Dazu zählen zum Beispiel viele Fahrten in die Nachbarländer.

Nicht jede ausländische Bahn ist allerdings vollständig eingebunden.

Bei manchen Strecken verweist die App auf die Seiten der anderen Anbieter.

Vor einer Auslandsreise lohnt sich deshalb ein Blick auf die Buchbarkeit.

Die Fahrplanauskunft reicht dagegen oft über die Grenze hinaus.

So siehst du die Verbindung, auch wenn du das Ticket woanders kaufen musst.

Wie die App mit deinen Daten umgeht

Beim ersten Start fragt die App, ob du Werbe- und Analysedienste erlaubst.

Du kannst diese Zustimmung ablehnen und die App trotzdem nutzen.

In den Einstellungen lässt sich die Auswahl später wieder ändern.

In der Vergangenheit stand die App wegen ihres Umgangs mit Daten in der Kritik.

Nach Angaben der Wikipedia bemängelte ein Sicherheitsforscher im Jahr 2022 unter anderem Datenflüsse in die USA.

Der Verein Digitalcourage reichte im Oktober 2022 dazu eine Klage ein.

Wer auf seine Daten achtet, prüft am besten einmal die Datenschutz-Einstellungen der App.

Wie barrierefrei die App ist

Die App lässt sich grundsätzlich mit den Hilfen des Handys bedienen.

Dazu zählen die Vorlesefunktionen VoiceOver auf dem iPhone und TalkBack auf Android.

Auch eine größere Schrift aus den Systemeinstellungen übernimmt die App in der Regel.

Für blinde und sehbehinderte Reisende ist das digitale Ticket damit oft gut erreichbar.

Rundum perfekt ist die Bedienung aber nicht an jeder Stelle.

Wer darauf angewiesen ist, probiert die wichtigen Schritte am besten vor der ersten Reise aus.

Für Hilfe beim Ein- und Ausstieg gibt es außerdem den Mobilitätsservice der Bahn.

Was du tun kannst, wenn etwas klemmt

Manchmal zeigt die App ein gekauftes Ticket nicht sofort an.

Dann ziehst du die Reiseliste einmal nach unten, damit sie sich aktualisiert.

Hilft das nicht, prüfst du, ob du im richtigen Konto angemeldet bist.

Beim Gast-Kauf holst du das Ticket über das Plus-Zeichen mit Auftragsnummer und Nachnamen.

Lässt sich die App nicht öffnen oder stürzt sie ab, hilft oft ein Neustart des Handys.

Prüfe außerdem, ob im Store ein Update für die App bereitliegt.

Klappt das Anmelden nicht, setzt du dein Passwort über die Konto-Seite neu.

Internet brauchst du nur zum Laden des Tickets, nicht zum späteren Vorzeigen.

Bleibt das Problem bestehen, hilft dir der Kundenservice der Bahn weiter.

Alle Fragen zum Thema

Kostet der DB Navigator etwas?

Nein, die App ist kostenlos. Du bezahlst nur die Tickets, die du darin kaufst. Auch die Fahrplanauskunft ist gratis.

Brauche ich ein Kundenkonto?

Zum Suchen nicht, zum Kaufen ja. Das Konto sorgt dafür, dass deine Tickets gesichert sind. Bei einem Handywechsel bekommst du sie darüber zurück.

Gilt mein Ticket auch ohne Empfang?

Ja. Das Ticket wird in der App gespeichert und ist offline abrufbar. Lade es aber vor der Fahrt einmal, solange du noch Netz hast.

Was passiert, wenn der Akku leer ist?

Dann kannst du dein Ticket nicht vorzeigen. Das gilt formal als Fahrt ohne gültigen Fahrschein. Nimm bei langen Fahrten deshalb besser eine Powerbank mit.

Was ist der Komfort Check-in?

Du checkst dich im Fernverkehr selbst ein und bestätigst deinen Platz. Danach wird dein Ticket normalerweise nicht mehr kontrolliert. Das Zugpersonal sieht den Eintrag digital.

Zeigt die App auch Busse und Straßenbahnen?

Ja, der Nahverkehr ist eingebunden. Du siehst Verbindungen mit Bus, Tram und U-Bahn. Tickets der Verkehrsverbünde gibt es dort allerdings nicht immer.

Wie zuverlässig ist die Auslastungsanzeige?

Sie ist eine Schätzung aus Buchungen und Erfahrungswerten. An normalen Tagen stimmt sie meist ungefähr. Bei Störungen und Umleitungen ist sie oft wertlos.

Warum zeigt die App etwas anderes als die Tafel?

Beide Systeme werden getrennt gepflegt. Die App bekommt Änderungen oft zuerst. Bei einem Widerspruch am Bahnsteig gilt trotzdem die Ansage vor Ort.

Kann ich mein Ticket in der App stornieren?

Das hängt vom Tarif ab. Der Flexpreis lässt sich bis zum Geltungstag erstatten. Beim Sparpreis gelten Fristen und Gebühren und beim Supersparpreis nur eine kurze Frist nach dem Kauf.

Bekomme ich meine Entschädigung über die App?

Ja, bei digital gekauften Tickets geht das direkt in der App. Sie erkennt größere Verspätungen selbst und schlägt den Antrag vor. Ausdrucken oder einschicken musst du nichts.

Wie bekomme ich ein auf bahn.de gekauftes Ticket in die App?

Warst du beim Kauf im selben Konto angemeldet, erscheint es nach dem Login von allein unter „Reisen“. Sonst tippst du dort auf das Plus-Zeichen und gibst Auftragsnummer und Nachnamen ein. Die Auftragsnummer steht auf dem Ticket oben rechts.

Für welche Handys gibt es den DB Navigator?

Es gibt ihn für iPhones im App Store und für Android-Geräte bei Google Play. Auch in der Huawei AppGallery ist er erhältlich. Der Download ist kostenlos.

Kann ich das Deutschlandticket in der App haben?

Ja, du kannst es in der App als Abo buchen und dort vorzeigen. Es liegt dann in deiner Reiseübersicht. Es gilt bundesweit im Nahverkehr, nicht im Fernverkehr.

Wie reserviere ich einen Sitzplatz?

Du buchst die Reservierung zum Ticket dazu oder getrennt. Dabei wählst du oft Fenster oder Gang und Großraum oder Abteil. Die Reservierung liegt danach bei deiner Reise.

Was ist die Wagenreihung in der App?

Sie zeigt dir vor der Abfahrt, in welchem Bahnsteigabschnitt dein Wagen hält. So stellst du dich an die richtige Stelle. Bei kurzfristigen Änderungen kann sie abweichen.

Wie zeige ich mein Ticket bei der Kontrolle?

Du öffnest es in der App und zeigst den Code vor, meist einen Aztec-Code. Das Personal liest ihn mit einem Gerät ein. Zu vielen Sparangeboten gehört zusätzlich ein Ausweis.

Brauche ich einen Ausweis zu meinem Ticket?

Bei Sparpreis und Supersparpreis ist das Ticket oft an deinen Namen gebunden. Dann gleicht das Personal den Namen mit deinem Ausweis ab. Hast du mit BahnCard gekauft, zeigst du auch sie.

Kann ich meine BahnCard in der App hinterlegen?

Ja, die BahnCard liegt digital in der App. Beim Kauf zieht die App den Rabatt automatisch ab. Bei der Kontrolle kannst du sie dort vorzeigen.

Verliere ich mein Ticket bei einem neuen Handy?

Nein, dein Ticket liegt im Kundenkonto und nicht nur im Gerät. Auf dem neuen Handy meldest du dich an und siehst es wieder. Deshalb lohnt sich der Kauf mit Konto.

Kann ich Tickets für mehrere Personen verwalten?

Ja, du kannst mehrere Fahrkarten in der App halten. Auch Tickets für Begleiter führst du auf deinem Gerät mit. Über das Plus-Zeichen holst du fremde Aufträge dazu.

Kann ich Auslandstickets in der App kaufen?

Ein Teil der Fahrten ins Ausland lässt sich buchen. Nicht jede ausländische Bahn ist aber eingebunden. Dann verweist die App auf die Seiten der anderen Anbieter.

Warum zeigt die App mein Ticket nicht an?

Zieh die Reiseliste einmal nach unten, damit sie sich aktualisiert. Prüfe, ob du im richtigen Konto angemeldet bist. Beim Gast-Kauf fügst du es über das Plus-Zeichen hinzu.

Was mache ich, wenn die App abstürzt?

Starte zuerst das Handy neu. Prüfe dann, ob im Store ein Update bereitliegt. Hilft das nicht, erreichst du den Kundenservice der Bahn.

Sammelt die App Daten über mich?

Beim Start fragt sie nach einer Zustimmung zu Werbe- und Analysediensten. Du kannst sie ablehnen und die App trotzdem nutzen. In den Einstellungen änderst du die Auswahl später.

Lässt sich die App mit der Vorlesefunktion bedienen?

In der Regel ja, über VoiceOver auf dem iPhone und TalkBack auf Android. Auch größere Schrift übernimmt die App meist. Wer darauf angewiesen ist, testet die Schritte am besten vorab.

Der Chefübersetzer sagt

„Die Bahn hat einen Teil ihrer Kommunikation ins Handy verlegt.

Wer die App nicht nutzt, erfährt manches später als der Rest des Bahnsteigs.

Das ist bequem für alle mit Smartphone und ein echtes Problem für alle ohne.“

Das heißt für dich am Gleis

1. Lade dein Ticket vor der Fahrt einmal, solange du noch Netz hast.

2. Schalte die Push-Meldungen ein, sonst verpasst du die Warnung zum Anschluss.

3. Nutze den Komfort Check-in, wenn du im Fernverkehr deine Ruhe willst.

4. Vertraue bei einer großen Störung eher dem Personal vor Ort als der Anzeige.

Weiterfahrt

→ Handyticket

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→ Zurück zur Übersetzungstafel

Demnächst auf der Tafel: Begriff 252 und die Frage, was die Bahn mit deinen Daten macht.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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