Zahlen, bitte!
„Nächster Halt im Netz der Hamburger U-Bahn, das sich über 93 Stationen und vier Linien spannt.“
Wie viele Stationen hat die Hamburger U-Bahn?
→ Ein Netz in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die Hamburger U-Bahn hat 93 Stationen, verteilt auf vier Linien. 84 davon liegen in Hamburg, neun in Schleswig-Holstein.
Die Hamburger U-Bahn ist eines der ältesten und größten U-Bahn-Netze Deutschlands.
Sie verbindet die Innenstadt mit den Stadtteilen und dem Umland.
Wie weit dieses Netz reicht, zeigt die Zahl seiner Stationen.

Die wichtigsten Zahlen
93
Stationen
84 in Hamburg, neun in Schleswig-Holstein
4
Linien
U1 bis U4, eine fünfte im Bau
1912
in Betrieb
zweitälteste U-Bahn Deutschlands
Nach der Berliner U-Bahn ist die Hamburger U-Bahn das zweitälteste und zweitlängste Netz seiner Art in Deutschland.
Die wichtigste Zahl
Das Netz der Hamburger U-Bahn umfasst 93 Stationen.
An diesen Stationen steigen die Fahrgäste jeden Tag ein und aus.
Sie bilden das Grundgerüst des schnellen Nahverkehrs in der Stadt.
Damit gehört das Netz zu den größten seiner Art in Deutschland.

Verteilt über zwei Bundesländer
Von den 93 Stationen liegen 84 in Hamburg selbst.
Weitere neun Stationen liegen im benachbarten Schleswig-Holstein.
So reicht die U-Bahn über die Stadtgrenze hinaus ins Umland.
Pendler aus dem Norden erreichen die Innenstadt damit ohne Umsteigen.
Gut zu wissen
Betrieben wird die U-Bahn von der Hamburger Hochbahn.
Die Linie U3 ist bislang die einzige, die auch Haltestellen auf einem Viadukt hat.
Tunnel, Einschnitt und Viadukt
Trotz ihres Namens fährt die U-Bahn längst nicht nur unter der Erde.
45 der 93 Stationen liegen im Tunnel.
42 liegen in einem Einschnitt oder auf einem Bahndamm.
Sechs Stationen liegen sogar oben auf einem Viadukt.
Vier Linien, bald fünf
Der Betrieb läuft heute über vier Linien mit den Nummern U1 bis U4.
Eine fünfte Linie, die U5, befindet sich im Bau.
Sie soll ab 2029 nach und nach den Fahrgastbetrieb aufnehmen.
Dann wächst auch die Zahl der Stationen weiter.
Zweitälteste U-Bahn Deutschlands
Die Hamburger U-Bahn wurde 1912 in Betrieb genommen.
Damit ist sie nach der Berliner U-Bahn die zweitälteste in Deutschland.
Auch nach der Länge ihres Netzes belegt sie hinter Berlin den zweiten Platz.
Über hundert Jahre Betrieb haben deutliche Spuren im Netz hinterlassen.
Ein Netz von über hundert Kilometern
Die Strecken der Hamburger U-Bahn sind zusammen rund 109,6 Kilometer lang.
Auf dieser Länge verteilen sich die 93 Stationen.
Das Netz ist im Kern sternförmig auf die Innenstadt ausgerichtet.
Von dort führen die Linien in den Norden und Osten der Stadt.
Strom aus der seitlichen Schiene
Die Züge fahren nicht mit einer Oberleitung über dem Dach.
Stattdessen liefert eine seitliche Stromschiene den Fahrstrom.
Sie führt eine Gleichspannung von 750 Volt.
Diese Bauweise ist bei vielen U-Bahnen üblich.
Warum manche Bahnsteige kürzer sind
Die älteste Strecke ist die Ringlinie rund um die Innenstadt.
14 ihrer Stationen haben nur rund 90 Meter lange Bahnsteige.
Dort können deshalb nur kürzere Züge halten.
An solchen Details lässt sich das Alter des Netzes ablesen.
Die zentralen Knoten
Der wichtigste Knoten ist der Hauptbahnhof mit den Stationen Hauptbahnhof Nord und Hauptbahnhof Süd.
Hier treffen alle vier U-Bahn-Linien mit S-Bahn, Regional- und Fernbahn zusammen.
Auch die Station Berliner Tor bündelt mehrere Linien.
An diesen Punkten verteilen sich die meisten Fahrgäste im Netz.
Wie Stationen gezählt werden
Gezählt werden alle Halte, an denen Fahrgäste ein- und aussteigen können.
Eine Station kann dabei von mehreren Linien bedient werden.
Sie zählt trotzdem nur einmal für das Gesamtnetz.
So kommt das Netz auf seine 93 Stationen.
Was am Ende bleibt
Mit 93 Stationen auf vier Linien ist die Hamburger U-Bahn eines der größten Netze Deutschlands.
Sie reicht bis über die Landesgrenze nach Schleswig-Holstein.
Seit 1912 ist sie in Betrieb und wächst mit der geplanten U5 weiter.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
