Zahlen, bitte!
„Willkommen in Roma Termini, dem größten und belebtesten Bahnhof Italiens.“
Wie viele Reisende zählt der Bahnhof Roma Termini?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Roma Termini zählt rund 150 Millionen Reisende pro Jahr. Damit ist er der verkehrsreichste Bahnhof Italiens.
Roma Termini ist der zentrale Bahnhof der italienischen Hauptstadt und zugleich der größte des ganzen Landes.
Jeden Tag strömen Pendler, Fernreisende und Touristen durch eine der belebtesten Hallen Europas.
Die wichtigste Zahl ist die der Reisenden, und sie fällt gewaltig aus.

Die wichtigsten Zahlen
≈150 Mio.
Reisende pro Jahr
verkehrsreichster Bahnhof Italiens
1867
Jahr der Eröffnung
heutige Halle von 1951
128 m
Länge der Empfangshalle
32 m breit, aus Stahlbeton
Rund 150 Millionen Reisende im Jahr sind rechnerisch über 400.000 Menschen an einem einzigen Tag.
Die große Zahl vorweg
Der Bahnhof Roma Termini zählt rund 150 Millionen Reisende im Jahr.
Damit ist er der verkehrsreichste Bahnhof Italiens.
Rechnerisch sind das über 400.000 Menschen an einem durchschnittlichen Tag.
Keine andere Station des Landes bündelt so viele Wege an einem einzigen Ort.

Woher der Name Termini stammt
Der Name Termini klingt nach Endstation, hat damit aber nichts zu tun.
Er leitet sich von den nahen Diokletiansthermen ab, einer der größten antiken Badeanlagen Roms.
Diese Thermen liegen bis heute in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs.
So trägt der modernste Verkehrsknoten der Stadt einen Namen aus der Kaiserzeit.
Gut zu wissen
Der Name Termini geht auf die antiken Diokletiansthermen zurück und nicht auf das Wort Endstation.
Das heutige Empfangsgebäude aus dem Jahr 1951 gilt als Wahrzeichen der italienischen Nachkriegsmoderne.
Ein Kopfbahnhof am Esquilin
Roma Termini ist ein Kopfbahnhof, an dem die Züge stumpf enden und in gleicher Richtung wieder abfahren.
Er liegt am nördlichen Rand des Esquilin-Hügels, zwischen den Stadtteilen Esquilino und Castro Pretorio.
Von hier aus fächern sich die Strecken in alle Teile Italiens auf.
Die zentrale Lage macht den Bahnhof zum Herzstück des römischen Nahverkehrs.
Der erste Bahnhof von 1867
Eröffnet wurde der Bahnhof im Jahr 1867.
Geplant und errichtet wurde er schon in den 1860er Jahren, als Rom noch unter der Kontrolle des Kirchenstaates stand.
Der römische Architekt Salvatore Bianchi führte den Bau zwischen 1869 und 1874 zu Ende.
Später wurde die Anlage durch zusätzliche Gleise und provisorische Bauten erweitert.
Der Umbau unter Angiolo Mazzoni
Im Jahr 1938 begann der Architekt Angiolo Mazzoni mit dem Entwurf eines völlig neuen Empfangsgebäudes.
Bis 1943 waren die seitlichen Bauten weitgehend fertiggestellt.
Das zentrale Empfangsgebäude blieb dagegen zunächst unvollendet.
Der Zweite Weltkrieg und der Zusammenbruch des faschistischen Regimes stoppten die Arbeiten.
Die Halle aus dem Jahr 1951
Das heutige Empfangsgebäude entstand erst 1951 im Stil der italienischen Nachkriegsmoderne.
Seine Empfangshalle aus Stahlbeton ist 128 Meter lang und 32 Meter breit.
Die geschwungene Dachkonstruktion gilt als bekanntes Beispiel des Neuen Bauens in Italien.
So verbindet der Bahnhof einen antiken Namen und moderne Architektur unter einem Dach.
Zwei U-Bahn-Linien und der Flughafenzug
Roma Termini ist weit mehr als ein Fernbahnhof.
Zwei U-Bahn-Linien treffen hier zusammen und binden den Bahnhof an das städtische Netz an.
Der Leonardo Express verbindet die Halle direkt mit dem Flughafen Fiumicino.
Dazu kommen zahllose Buslinien, die vor dem Gebäude halten.
Wer den Bahnhof betreibt
Betrieben wird Roma Termini von einer Tochtergesellschaft der italienischen Staatsbahn FS.
Diese Gesellschaft kümmert sich um die dreizehn größten Bahnhöfe des Landes.
Roma Termini steht dabei an der Spitze.
Die schiere Größe verlangt eine eigene Verwaltung nur für die großen Stationen.
Warum so viele Menschen kommen
Der Bahnhof ist ein bedeutender Knoten für den inneritalienischen und den grenzüberschreitenden Verkehr.
Schnellzüge nach Florenz, Neapel oder Mailand starten hier ebenso wie Regionalbahnen ins Umland.
Auch der Reiseverkehr in Richtung Ausland läuft über diese Halle.
So summieren sich die vielen Fahrten zu der großen Jahreszahl.
Was 150 Millionen bedeuten
Rund 150 Millionen Reisende sind mehr als das Doppelte der Einwohnerzahl Italiens.
Rechnerisch könnte jede Person im Land den Bahnhof zweimal im Jahr durchqueren.
An einem starken Tag fühlt sich die Halle entsprechend voll an.
Die Zahl macht anschaulich, wie fest die Bahn im römischen Alltag verankert ist.
Ein Vergleich zum Einordnen
Der Wert entsteht nicht durch wenige lange Reisen, sondern durch täglich sehr viele kurze Wege.
Pendler prägen das Bild ebenso wie Fernreisende mit großem Gepäck.
Genau diese Mischung macht Roma Termini zum verkehrsreichsten Bahnhof Italiens.
Wer die Halle einmal zur Hauptzeit erlebt hat, versteht die Zahl sofort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
