Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Reisende, hinter jedem pünktlichen Schweizer Zug stehen Zehntausende Beschäftigte der SBB.“
Wie viele Mitarbeiter hat die SBB?
→ Ein Bahnunternehmen in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Schweizerischen Bundesbahnen beschäftigen rund 35.770 Vollzeitstellen (Stand 2025). Allein die Infrastruktur zählt dabei über 9.000 Mitarbeiter.
Die SBB ist die größte Bahn der Schweiz und ein riesiger Arbeitgeber.
Hinter dem dichten Takt und der bekannten Pünktlichkeit stehen sehr viele Menschen.
Doch wie viele Mitarbeiter hat die SBB eigentlich?

Die wichtigsten Zahlen
35.770
Vollzeitstellen
Vollzeitäquivalente, Stand 2025
9.193
davon bei SBB Infrastruktur
ein besonders großer Bereich
3.155 km
Streckennetz in Normalspur
das die SBB betreibt
Die SBB gliedert sich in den Personenverkehr, die Infrastruktur, die Immobilien und den Güterverkehr mit SBB Cargo.
Die kurze Antwort
Die SBB beschäftigt rund 35.770 Vollzeitstellen.
Diese Zahl stammt aus dem Jahr 2025.
Damit zählt die SBB zu den größten Arbeitgebern der Schweiz.
Hinter jedem Zug steht so ein ganzes Heer von Fachleuten.

Was eine Vollzeitstelle bedeutet
Die SBB zählt ihre Belegschaft in Vollzeitstellen.
Mehrere Teilzeitkräfte ergeben zusammen eine solche Stelle.
Die Zahl der einzelnen Köpfe liegt deshalb noch höher.
So lässt sich der Personalbestand gut vergleichbar angeben.
Gut zu wissen
Personalzahlen von Bahnen werden oft in Vollzeitstellen angegeben, nicht in einzelnen Personen, damit Teilzeit vergleichbar wird.
Die tatsächliche Zahl der Menschen, die bei der SBB arbeiten, liegt deshalb noch etwas höher als die rund 35.770 Vollzeitstellen.
Die SBB als Arbeitgeber der Schweiz
Die SBB ist die staatliche Eisenbahn der Schweiz.
Ihr Sitz liegt in der Bundesstadt Bern.
Sie prägt den Alltag von Millionen Pendlern.
Als Arbeitgeber reicht sie in fast jede Region des Landes.
Vier Bereiche, viele Berufe
Der Konzern gliedert sich in mehrere große Bereiche.
Dazu zählen Personenverkehr, Infrastruktur und Immobilien.
Hinzu kommt der Güterverkehr mit der SBB Cargo.
Jeder Bereich braucht seine eigenen Fachleute.
Wer bei der SBB arbeitet
Zur Belegschaft gehören Lokführer und Zugbegleiter.
Dazu kommen das Verkaufs- und Servicepersonal an den Bahnhöfen.
Auch die Zugvorbereitung bindet viele Hände.
So entsteht aus vielen Berufen ein funktionierendes Ganzes.
SBB Infrastruktur als großer Bereich
Allein die SBB Infrastruktur beschäftigt 9.193 Mitarbeiter.
Sie kümmert sich um Gleise, Weichen und Signale.
Jährlich nimmt sie rund 540 Millionen Franken an Trassenerlösen ein.
Ohne diesen Bereich stünde der ganze Betrieb still.
Das Netz hinter den Zahlen
Die SBB betreibt ein Streckennetz von 3.155 Kilometern in Normalspur.
In 502 Stellwerken werden die Fahrten gesteuert.
Dabei bewegen die Mitarbeiter über 14.000 Weichen.
Jede dieser Anlagen braucht Pflege und Bedienung.
Pünktlichkeit als Markenzeichen
Die Schweizer Bahn ist für ihre Pünktlichkeit bekannt.
Die Reisendenpünktlichkeit lag zuletzt bei 92,5 Prozent.
Dieser Wert ist nur mit vielen Beschäftigten zu halten.
Hinter jeder pünktlichen Minute steckt viel Arbeit.
Ein Name in vier Sprachen
Die SBB trägt ihren Namen in mehreren Landessprachen.
Auf Französisch heißt sie CFF, auf Italienisch FFS.
Der gemeinsame Markenauftritt lautet SBB CFF FFS.
So spiegelt schon der Name die Vielfalt des Landes.
Güterverkehr mit SBB Cargo
Nicht nur Menschen reisen mit der SBB.
Die Tochter SBB Cargo bringt Waren durch das Land.
Auch dieser Bereich beschäftigt zahlreiche Fachleute.
Güter und Personen teilen sich dasselbe dichte Netz.
Im Vergleich mit der Deutschen Bahn
Die SBB ist gemessen an den Beschäftigten kleiner als die Deutsche Bahn.
Das liegt vor allem an der Größe der beiden Länder.
Dafür ist das Schweizer Netz besonders dicht befahren.
Beide Bahnen stehen jedoch vor ähnlichen Aufgaben.
Warum so viele Menschen nötig sind
Eine Bahn arbeitet rund um die Uhr an sieben Tagen.
Frühschichten, Nachtdienste und Wochenenden müssen besetzt sein.
Technik, Verkauf und Sicherheit laufen parallel.
Deshalb braucht es Zehntausende Beschäftigte.
Die SBB und ihr Ruf
Viele Reisende verbinden die SBB mit Verlässlichkeit.
Die bekannte Bahnhofsuhr ist zu einem Symbol geworden.
Hinter diesem Ruf steht die tägliche Arbeit der Belegschaft.
So wird aus einer Zahl ein Stück Schweizer Selbstbild.
Was die Zahl verrät
Die rund 35.770 Vollzeitstellen zeigen, wie personalstark eine Bahn ist.
Ein zuverlässiger Takt lässt sich nicht allein mit Technik erreichen.
Es braucht immer auch Menschen, die ihn tragen.
So erzählt die Zahl von der Leistung hinter den Kulissen.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
