Zahlen, bitte!
„Auf Gleis 1 rollt eine Lok der Baureihe E 10 ein, eine von 379 Serienmaschinen für den Schnellzugverkehr.“
Wie viele Loks der Baureihe E 10 wurden gebaut?
→ Eine Baureihe in Zahlen.
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Kurz gesagt
Von der Baureihe E 10 wurden 379 Serienlokomotiven gebaut, dazu kamen einige Vorserienloks. Die Schnellzuglok der Deutschen Bundesbahn erhielt später die neue Nummer Baureihe 110.
Nach dem Krieg brauchte die junge Bundesbahn eine moderne Schnellzuglok.
Sie entwarf dafür eine neue elektrische Einheitslokomotive.
Ihre Stückzahl zeigt, wie sehr sich dieser Entwurf bewährte.

Die wichtigsten Zahlen
379
Serienlokomotiven
dazu einige Vorserienloks
ab 1952
erste Loks
Serienbau ab 1956
110
spätere Nummer
aus der E 10 wurde die 110
Quelle: Wikipedia-Artikel zur Baureihe E 10. Stand 2026.
Die große Zahl
Von der Baureihe E 10 wurden 379 Serienlokomotiven gebaut.
Dazu kamen einige Vorserienloks, an denen die Technik erprobt wurde.
Der Serienbau begann im Jahr 1956.
Für eine Schnellzuglok ist das eine stattliche Zahl.
Sie zeigt, wie wichtig diese Maschine für die Bundesbahn war.
Über viele Jahre war sie im Fernverkehr kaum wegzudenken.

Eine Lok für den Schnellzug
Die E 10 war eine elektrische Schnellzuglokomotive.
Sie sollte die wichtigsten Fernzüge über weite Strecken ziehen.
Damit stand sie an der Spitze des Personenverkehrs.
Lange Jahre war sie dort die wichtigste Baureihe.
Erst später kam mit der Baureihe 111 eine Nachfolgerin.
Bis dahin prägte die E 10 das Bild der Fernzüge.
Gut zu wissen
Von der Baureihe E 10 wurden 379 Serienlokomotiven gebaut, dazu einige Vorserienloks; der Serienbau begann 1956, und die E 10 war lange die wichtigste Schnellzuglok der Deutschen Bundesbahn.
Mit der Umstellung des Nummernsystems wurde aus der E 10 die Baureihe 110; ihre Nachfolgerin im Schnellzugdienst wurde ab 1974 die Baureihe 111.
Eine Einheitslokomotive
Die E 10 gehörte zu den sogenannten Einheitselektrolokomotiven.
Diese wurden nach einem gemeinsamen Plan entwickelt.
So teilten sich mehrere Baureihen viele gleiche Teile.
Das sparte bei Bau und Wartung viel Geld.
Neben der E 10 entstanden so auch Güterzugloks und andere Typen.
Dieses Baukastendenken war für die junge Bundesbahn typisch.
Vom Versuch zur Serie
Am Anfang standen einige Vorserienloks.
An ihnen probierte die Industrie verschiedene Bauteile aus.
So fand man heraus, welche Lösung sich am besten bewährte.
Erst danach begann der Bau der großen Serie.
Ab 1956 verließen die Serienloks die Werkhallen.
Aus den Versuchen war eine ausgereifte Maschine geworden.
Aus E 10 wird 110
Ursprünglich trug die Lok die Bezeichnung E 10.
Später stellte die Bundesbahn ihr Nummernsystem um.
Aus der E 10 wurde dabei die Baureihe 110.
Es blieb dieselbe Maschine, nur der Name änderte sich.
Solche Umbenennungen sind in der Bahngeschichte häufig.
Unter beiden Namen ist die Lok bis heute bekannt.
Schnell und kräftig
Die E 10 zog ihren Wechselstrom aus der Oberleitung.
Sie stand auf vier angetriebenen Achsen.
Damit brachte sie ihre Kraft gut auf die Schiene.
Für den Schnellzugdienst war sie ausreichend flott.
Eine bekannte Fassung erhielt eine windschnittige Front.
Diese Form trug ihr den Spitznamen Bügelfalte ein.
Ein Rückgrat des Fernverkehrs
Über viele Jahre zog die E 10 die wichtigen Fernzüge.
Sie brachte Reisende quer durch die Bundesrepublik.
Verlässlich und kräftig meisterte sie diese Aufgabe.
So wurde sie zu einem Rückgrat des Personenfernverkehrs.
Erst nach und nach kamen neuere Loks hinzu.
Ihre hohe Stückzahl hielt sie lange im Einsatz.
Warum die Stückzahl zählt
379 Serienloks sind für eine Schnellzuglok eine hohe Zahl.
Nur eine gelungene Maschine wird in solcher Menge gebaut.
Jede einzelne Lok kostete viel Geld.
Die hohe Zahl zeigt, dass sich diese Ausgabe lohnte.
Sie erklärt zugleich die lange Einsatzzeit der Baureihe.
Ersatzteile und Wartung lohnen sich bei großen Serien besonders.
Im Vergleich mit anderen Baureihen
Die E 10 steht am Anfang einer ganzen Lokfamilie.
Ihre Güterzug-Schwester, die E 40, wurde 879-mal gebaut.
Ihre direkte Nachfolgerin war die Baureihe 111.
Mit 379 Serienloks liegt die E 10 dazwischen.
Alle diese Loks teilten viele gemeinsame Bauteile.
Solche Vergleiche zeigen den Nutzen des Baukastens.
Zahlen mit Bedeutung
379 Serienloks sind mehr als eine nüchterne Statistik.
Sie zeigen, wie wichtig die Lok für den Fernverkehr war.
Sie erklären ihre lange Zeit an der Spitze des Verkehrs.
Und sie machen begreiflich, warum man sie überall antraf.
Aus einer einzelnen Zahl wird so ein Stück Bahngeschichte.
Genau das macht solche erfolgreichen Baureihen spannend.
Ein vertrautes Bild in den Bahnhöfen
Über viele Jahre stand die E 10 an der Spitze zahlreicher Fernzüge.
In den großen Bahnhöfen des Landes gehörte sie fest zum Alltag.
Reisende erkannten die kräftige Lok schon von Weitem an ihrer Form.
Sie brachte Urlauber ans Meer und Geschäftsleute in die großen Städte.
So verband die E 10 über Jahrzehnte die entferntesten Winkel der Republik.
Ihre lange Dienstzeit machte sie zu einer echten Legende auf Schienen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
