Zahlen, bitte!
„Auf dem Nebengleis steht eine Dampflok der Baureihe 52, eine von mehr als 7000 Kriegslokomotiven ihrer Art.“
Wie viele Loks der Baureihe 52 wurden gebaut?
→ Eine Baureihe in Zahlen.
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Kurz gesagt
Von der Baureihe 52 wurden ab 1942 mehr als 7000 Exemplare gebaut. Damit ist sie die meistgebaute Lokomotive Deutschlands, geplant waren sogar 15.000 Maschinen.
Im Zweiten Weltkrieg brauchte die Bahn sehr schnell sehr viele Lokomotiven.
Deshalb wurde eine besonders einfache Dampflok entworfen.
Ihre riesige Stückzahl macht sie bis heute zu einem Rekordhalter.

Die wichtigsten Zahlen
> 7000
gebaute Exemplare
ab dem Jahr 1942
15.000
geplante Stückzahl
so viele waren vorgesehen
Nr. 1
in Deutschland
die meistgebaute Lokomotive
Quelle: Wikipedia-Artikel zur Baureihe 52. Stand 2026.
Die große Zahl
Von der Baureihe 52 wurden mehr als 7000 Exemplare gebaut.
Der Bau begann im Jahr 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg.
Damit ist sie die meistgebaute Lokomotive in ganz Deutschland.
Kaum eine andere Bauart erreichte jemals eine so hohe Stückzahl.
Die Zahl zeigt, wie dringend damals Lokomotiven gebraucht wurden.
Sie steht für eine Produktion in einem gewaltigen Maßstab.

Eine geplante Zahl von 15.000
Ursprünglich waren sogar 15.000 dieser Lokomotiven geplant.
Diese Zahl wurde am Ende jedoch nicht ganz erreicht.
Wäre der Plan aufgegangen, wäre es die meistgebaute Lok der Welt geworden.
Schon die tatsächlich gebauten Stückzahlen aber sind enorm.
Der Plan zeigt, wie riesig der Bedarf eingeschätzt wurde.
Selten wurde eine Maschine in solchen Mengen gedacht.
Gut zu wissen
Von der Baureihe 52 wurden ab 1942 mehr als 7000 Exemplare gebaut; geplant waren sogar 15.000 Maschinen, womit sie beinahe die meistgebaute Lokomotive der Welt geworden wäre.
Als sogenannte Kriegslokomotive war sie bewusst einfach gehalten, damit sie schnell und in großer Zahl gefertigt werden konnte; damit wurde sie die meistgebaute Lokomotive Deutschlands.
Eine Lok für den Krieg
Die Baureihe 52 wird als Kriegslokomotive bezeichnet.
Sie sollte möglichst einfach und schnell zu bauen sein.
Auf alles, was nicht unbedingt nötig war, wurde verzichtet.
So ließ sich die Lok in kurzer Zeit in großer Zahl herstellen.
Viele Fabriken in ganz Europa waren an ihrem Bau beteiligt.
Das erklärt die außergewöhnlich hohe Stückzahl.
Einfach gebaut mit Absicht
Um Material und Zeit zu sparen, wurde die Lok bewusst schlicht gehalten.
Teile, die man weglassen konnte, wurden weggelassen.
Diese sparsame Bauweise machte die Fertigung schneller.
Zugleich blieb die Lok robust genug für den harten Alltag.
Eine solche Maschine musste vor allem verlässlich funktionieren.
Auf Schönheit oder Komfort kam es dabei kaum an.
Ein Rückgrat des Güterverkehrs
Die Baureihe 52 zog vor allem schwere Güterzüge.
Sie brachte Nachschub und Waren über weite Strecken.
Nach dem Krieg blieben viele dieser Loks noch lange im Einsatz.
In mehreren Ländern zogen sie noch über Jahrzehnte ihre Züge.
So wurde aus einer Kriegslok eine Arbeitsmaschine für den Frieden.
Ihre Zahl sorgte dafür, dass sie überall zu finden war.
Warum die Stückzahl zählt
Mehr als 7000 Loks einer einzigen Bauart sind eine gewaltige Menge.
Eine so hohe Zahl erreicht nur eine sehr zweckmäßige Konstruktion.
Jede einzelne Lok kostete Material, Arbeit und Zeit.
Nur weil die Lok einfach war, ließ sich diese Zahl erreichen.
Die Stückzahl erklärt, warum die Baureihe 52 so bekannt wurde.
Sie war über viele Jahre schlicht überall vertreten.
Ein langes Nachleben
Viele Loks der Baureihe 52 überstanden den Krieg unbeschadet.
Sie wurden anschließend in mehreren Ländern weiter genutzt.
Manche fuhren noch bis weit in die späteren Jahrzehnte hinein.
Einige Exemplare sind bis heute als Museumsloks erhalten.
So kann man diese Geschichte auch heute noch anschauen.
Die hohe Stückzahl half, dass so viele überlebten.
Im Vergleich mit anderen Baureihen
Andere bekannte Dampfloks wurden in weit kleineren Zahlen gebaut.
Von der schweren Güterzuglok der Baureihe 50 entstanden 3164 Stück.
Die Baureihe 52 übertrifft diese Zahl noch einmal deutlich.
Damit steht sie in Deutschland an der Spitze aller Baureihen.
Solche Vergleiche machen ihre Sonderstellung erst begreiflich.
Keine deutsche Lok wurde häufiger gebaut als sie.
Gebaut in ganz Europa
Die Baureihe 52 wurde nicht nur in Deutschland gebaut.
Fabriken in vielen weiteren Ländern stellten sie ebenfalls her.
So verteilte sich die Fertigung über einen großen Teil Europas.
Diese breite Produktion erklärt die hohe Stückzahl mit.
Überall entstanden nach denselben Plänen dieselben Loks.
Am Ende rollten Tausende gleichartige Maschinen über die Schienen.
Zahlen mit Bedeutung
Mehr als 7000 gebaute Loks sind mehr als eine bloße Statistik.
Sie erzählen von einer Zeit, in der die Bahn unter großem Druck stand.
Sie zeigen, wie eine einfache Bauweise riesige Mengen möglich machte.
Und sie erklären, warum die Baureihe 52 bis heute so bekannt ist.
Aus einer einzelnen Zahl wird so ein Stück Bahngeschichte.
Genau das macht diese Rekordlok so eindrucksvoll.
Eine Lok, die überall zu Hause war
Nach dem Krieg verteilten sich die vielen Loks über zahlreiche Länder Europas.
In Ost und West zogen sie über Jahrzehnte hinweg ihre schweren Züge.
So wurde die Baureihe 52 zu einem vertrauten Anblick auf sehr vielen Strecken.
Ihre schlichte und robuste Technik machte sie fast überall einsetzbar.
Wo eine kräftige Güterzuglok gebraucht wurde, war die 52 oft die erste Wahl.
Ihre gewaltige Stückzahl sorgte dafür, dass sie kaum jemals fehlte.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
