Zahlen, bitte!
„Vor uns liegt die Schiefe Ebene, 157,7 Höhenmeter geht es nun bergauf.“
Wie viele Höhenmeter überwindet die Schiefe Ebene?
→ Eine Steilrampe in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Schiefe Ebene überwindet 157,7 Höhenmeter auf nur 6,8 Kilometern. Das war im 19. Jahrhundert eine kühne Leistung.
Die Schiefe Ebene in Oberfranken ist eine der berühmtesten Steilrampen der deutschen Eisenbahn.
Sie ist ein Abschnitt der alten Strecke von Bamberg nach Hof.
Doch wie viele Höhenmeter überwindet sie eigentlich?

Die wichtigsten Zahlen
157,7 m
Höhenunterschied
nach Wikipedia
6,8 km
Länge der Rampe
Steilabschnitt
25 ‰
größte Steigung
rund 1:40
157,7 Höhenmeter auf 6,8 Kilometern machten die Schiefe Ebene berühmt.
Die kurze Antwort
Die Schiefe Ebene überwindet 157,7 Höhenmeter.
Diese Höhe gewinnt sie auf nur 6,8 Kilometern.
Der Wert stammt aus der Streckenbeschreibung nach Wikipedia.
Die größte Steigung beträgt dabei bis zu 25 Promille.
Das entspricht einem Gefälle von rund 1:40.
Für das 19. Jahrhundert war das außergewöhnlich steil.

Wo die Rampe liegt
Die Schiefe Ebene liegt in Oberfranken.
Sie ist ein Abschnitt der Ludwig-Süd-Nord-Bahn von Bamberg nach Hof.
Die Rampe führt vom Maintal auf die Münchberger Hochfläche.
Unten liegt der Bahnhof Neuenmarkt-Wirsberg.
Oben folgt der Bahnhof Marktschorgast.
Zwischen beiden liegen die 157,7 Höhenmeter.
Gut zu wissen
Die Schiefe Ebene überwindet 157,7 Höhenmeter auf 6,8 Kilometern mit bis zu 25 Promille Steigung.
Schwere Züge wurden über Jahrzehnte von zusätzlichen Lokomotiven den Berg hinaufgeschoben.
Was Höhenmeter bedeuten
Höhenmeter geben den reinen Höhenunterschied an.
Hier sind es 157,7 Meter zwischen unten und oben.
Auf 6,8 Kilometern ist das ein steiler Anstieg.
Die Steigung erreicht dabei bis zu 25 Promille.
Das heißt 25 Meter Höhe je Kilometer.
Für eine Reibungsbahn war das sehr anspruchsvoll.
Eine kühne Idee
Als die Bahn gebaut wurde, galt eine solche Steigung als gewagt.
Viele zweifelten, ob Züge die Rampe schaffen würden.
Doch die Ingenieure wagten den steilen Weg.
Die Schiefe Ebene wurde zum berühmten Beispiel.
Sie zeigte, was die junge Eisenbahn leisten konnte.
Bis heute ist sie ein Begriff unter Eisenbahnfreunden.
Schieben und drücken
Schwere Züge brauchten auf der Rampe Hilfe.
Zusätzliche Lokomotiven schoben von hinten nach.
So kamen auch lange Züge den Berg hinauf.
Das Nachschieben war über Jahrzehnte üblich.
Es gehört fest zur Geschichte der Schiefen Ebene.
Noch heute erinnert man sich daran.
Das Dampflokmuseum am Fuß
In Neuenmarkt-Wirsberg steht ein Dampflokmuseum.
Es liegt direkt am Fuß der Schiefen Ebene.
Dort erzählt man die Geschichte der Rampe.
Alte Lokomotiven sind zu sehen.
Für viele Gäste ist das ein beliebtes Ziel.
Die Rampe ist dabei das verbindende Thema.
Steigung im Vergleich
Mit 25 Promille galt die Schiefe Ebene lange als Maßstab.
Viele Hauptbahnen bleiben unter 20 Promille.
Schmalspurbahnen im Gebirge erreichen oft 30 Promille.
Echte Zahnradbahnen schaffen ein Vielfaches davon.
Die Schiefe Ebene aber ist eine reine Reibungsbahn.
Darin lag ihre besondere Leistung.
Bis heute befahren
Die Schiefe Ebene ist bis heute in Betrieb.
Moderne Züge meistern die Rampe ohne Nachschieben.
Die starke Technik von heute macht es möglich.
Doch der steile Abschnitt ist geblieben.
Er erinnert an die Anfänge der Eisenbahn.
Die 157,7 Höhenmeter sind dieselben wie damals.
Warum die Zahl zählt
Der Höhenunterschied erklärt die ganze Rampe.
157,7 Meter auf 6,8 Kilometern machten sie berühmt.
Sie zeigen, wie kühn früh gebaut wurde.
Wer die Zahl kennt, versteht die Schiefe Ebene besser.
Darum lohnt der Blick auf diesen einen Wert.
Er steht für ein Stück Eisenbahngeschichte.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
