Zahlen, bitte!
„Willkommen auf der Sauschwänzlebahn, durchgehend eröffnet im Jahr 1890.“
Wann wurde die Wutachtalbahn eröffnet?
→ Eine Bahnstrecke in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die Wutachtalbahn wurde 1890 durchgehend eröffnet. Als Sauschwänzlebahn windet sie sich bis heute durch den Südschwarzwald.
Die Wutachtalbahn ist eine der kurvenreichsten Strecken Deutschlands.
Wegen ihrer Schleifen heißt sie auch Sauschwänzlebahn.
Doch wann wurde die Strecke eigentlich eröffnet?

Die wichtigsten Zahlen
1890
durchgehende Eröffnung
nach Wikipedia
61,7 km
Streckenlänge
Lauchringen–Hintschingen
1435 mm
Spurweite
Normalspur
Seit 1890 windet sich die Sauschwänzlebahn durch den Südschwarzwald.
Die kurze Antwort
Die Wutachtalbahn wurde 1890 durchgehend eröffnet.
Dieses Jahr nennt die Streckengeschichte nach Wikipedia.
Die Strecke verbindet Lauchringen mit Hintschingen.
Sie ist 61,7 Kilometer lang und normalspurig.
Damit ist die Bahn über 130 Jahre alt.
Als Sauschwänzlebahn ist sie weithin bekannt.

Eine strategische Bahn
Den Bau trieb vor allem das Militär voran.
Die Strecke sollte als strategische Bahn dienen.
Sie sollte im Kriegsfall Truppen und Material bewegen.
Darum wurde sie aufwendig und stabil gebaut.
Das erklärt ihre vielen Brücken und Tunnel.
Der militärische Zweck prägte die ganze Trasse.
Gut zu wissen
Die Wutachtalbahn wurde 1890 durchgehend eröffnet und entstand vor allem als strategische Bahn für das Militär.
Wegen ihres kurvenreichen Verlaufs mit Kreiskehrtunnel trägt sie den Spitznamen Sauschwänzlebahn.
Der Name Sauschwänzlebahn
Die Strecke windet sich stark durch das Gelände.
Besonders ein Kreiskehrtunnel sorgt für Schleifen.
Diese Windungen gaben ihr den Spitznamen.
Man nannte sie Sauschwänzlebahn.
Der Name spielt auf das geringelte Schwänzchen an.
Bis heute trägt die Bahn diesen Beinamen mit Stolz.
Durch das Wutachtal
Im ersten Drittel folgt die Strecke dem Fluss Wutach.
Daher kommt der Name Wutachtalbahn.
Der Abschnitt bis Weizen ist der älteste Teil.
Die Trasse führt durch den Naturpark Südschwarzwald.
Sie verbindet die Hochrheinbahn mit der Schwarzwaldbahn.
Unterwegs liegen bekannte Viadukte.
Kühne Bauwerke
Die Strecke überquert tiefe Täler auf hohen Viadukten.
Der Kreiskehrtunnel in der Stockhalde ist berühmt.
Er führt die Bahn in einer Schleife durch den Berg.
So gewinnt sie auf engem Raum an Höhe.
Die Bauwerke zeugen vom Aufwand des Baus.
Sie machen die Fahrt zu einem Erlebnis.
Normalspur im Gebirge
Anders als viele Bergstrecken ist die Bahn normalspurig.
Zwischen den Schienen liegen 1435 Millimeter.
Das war für die militärische Nutzung wichtig.
So konnten normale Züge die Strecke befahren.
Die aufwendige Trasse glich die Steigung aus.
Die Normalspur gehört zum strategischen Konzept.
Heute eine Museumsbahn
Im Alltagsverkehr spielt die Strecke kaum noch eine Rolle.
Heute ist sie vor allem eine Museumsbahn.
An Ausflugstagen fahren hier Dampf- und Sonderzüge.
Gäste genießen die kurvenreiche Fahrt.
Die Viadukte und Tunnel sind die Höhepunkte.
So lebt die alte Bahn als Erlebnisstrecke weiter.
Eine Bahn mit Geschichte
1890 war die große Zeit des Eisenbahnbaus.
Viele Strecken entstanden aus militärischen Gründen.
Die Wutachtalbahn ist ein eindrucksvolles Beispiel.
Dass sie bis heute befahren wird, ist ein Glücksfall.
Ihre Bauwerke blieben weitgehend erhalten.
Sie erzählen von den Ideen jener Jahre.
Warum die Zahl zählt
Das Eröffnungsjahr ordnet eine Bahn in ihre Zeit ein.
1890 erzählt von strategischem Bahnbau im Kaiserreich.
Es erklärt die aufwendige Trasse und die Normalspur.
Wer das Jahr kennt, versteht die Bahn besser.
Darum lohnt der Blick auf dieses eine Datum.
Es markiert den Anfang der Sauschwänzlebahn.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
