Zahlen, bitte!
„Willkommen im größten Bahnhof der Schweiz, wo sich der Verkehr auf 26 Gleise in vier Teilbahnhöfen verteilt.“
Wie viele Gleise hat der Zürcher Hauptbahnhof?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Zürcher Hauptbahnhof besitzt 26 Gleise für den Personenverkehr, verteilt auf vier Teilbahnhöfe. Er ist damit der größte Bahnhof der Schweiz.
Der Zürcher Hauptbahnhof ist der größte Bahnhof der Schweiz und einer der wichtigsten Knoten Mitteleuropas.
Er ist zugleich einer der ältesten Bahnhöfe des Landes.
Seine Gleise verteilen sich auf eine Weise, die viele Reisende überrascht.

Die wichtigsten Zahlen
26
Gleise für den Personenverkehr
in vier Teilbahnhöfen
405.300
Fahrgäste an Werktagen
Stand 2024
1847
eröffnet
erste Bahnstrecke der Schweiz
Mit rund 3.000 Zugfahrten am Tag ist er der meistbefahrene Bahnhof im Netz der Schweizerischen Bundesbahnen.
Die wichtigste Zahl
Der Zürcher Hauptbahnhof besitzt insgesamt 26 Gleise für den Personenverkehr.
Diese Gleise verteilen sich auf vier Teilbahnhöfe innerhalb der Anlage.
Damit ist er der größte Bahnhof der Schweiz.
Kein anderer Schweizer Bahnhof bringt so viele Bahnsteiggleise zusammen.

Vier Bahnhöfe in einem
Die 26 Gleise liegen nicht alle nebeneinander in einer Halle.
Sie gehören zu vier Teilbahnhöfen, die zusammen den Hauptbahnhof bilden.
Ein Teil davon ist ein oberirdischer Kopfbahnhof, andere Teile liegen unter der Erde.
So kann der Bahnhof sowohl endende als auch durchfahrende Züge aufnehmen.
Gut zu wissen
Die frei geräumte Bahnhofshalle ist mit 131 Metern Länge der größte überdachte öffentliche Platz der Schweiz.
Bis zur Umbenennung 1893 trug der Bahnhof einfach den Namen Bahnhof Zürich.
Der meistbefahrene der Schweiz
An Werktagen zählt der Bahnhof rund 405.300 Fahrgäste (Stand 2024).
Etwa 3.000 Zugfahrten laufen an einem Tag über seine Gleise.
Damit ist er der meistfrequentierte Bahnhof im Netz der Schweizerischen Bundesbahnen.
Die 26 Gleise sind entsprechend fast rund um die Uhr in Betrieb.
Seit 1847 in Betrieb
Der Bahnhof wurde 1847 als Endpunkt der ersten Bahnstrecke der Schweiz eröffnet.
Diese Strecke führte von Zürich nach Baden.
Damit zählt der Hauptbahnhof zu den ältesten Bahnhöfen des Landes.
Bis 1893 hieß er schlicht Bahnhof Zürich.
Die riesige Bahnhofshalle
Die große Bahnhofshalle ist 131 Meter lang, 43 Meter breit und 26 Meter hoch.
Seit die Pavillonbauten Ende der 1980er-Jahre entfernt wurden, ist sie weitgehend frei.
Sie gilt seither als der größte überdachte öffentliche Platz der Schweiz.
In der Halle finden regelmäßig Märkte und Veranstaltungen statt.
Warum so viele Gleise nötig sind
Im Hauptbahnhof treffen Fernverkehr, Regionalverkehr und die Zürcher S-Bahn zusammen.
Jede dieser Verkehrsarten braucht eigene Gleise und eigene Bahnsteige.
Nur mit vielen Gleisen lässt sich der dichte Takt überhaupt fahren.
Deshalb wuchs der Bahnhof über die Jahrzehnte auf seine heutige Größe.
Ober- und unterirdisch zugleich
Ein Teil der Gleise liegt in der klassischen Gleishalle über der Erde.
Weitere Teilbahnhöfe wurden später unter die Erde gelegt.
Diese unterirdischen Durchgangsgleise entlasten den alten Kopfbahnhof.
So passt mehr Verkehr auf dasselbe Grundstück mitten in der Stadt.
Der Vergleich mit München
Zum Vergleich hat der Münchner Hauptbahnhof 32 oberirdische Bahnsteiggleise.
Zürich liegt mit 26 Gleisen darunter, verteilt seine Gleise aber auf mehrere Ebenen.
Beide gehören zu den größten Bahnhöfen im deutschsprachigen Raum.
Beim Fahrgastaufkommen an Werktagen liegen sie nah beieinander.
Ein Knoten für die ganze Schweiz
Vom Zürcher Hauptbahnhof fahren Züge in alle Landesteile und ins benachbarte Ausland.
Er ist der zentrale Umsteigepunkt im dichten Schweizer Taktfahrplan.
Viele Reisende erreichen von hier aus in wenigen Stunden jede größere Schweizer Stadt.
Damit ist er das Herz des Schienenverkehrs im Land.
Wie Gleise gezählt werden
Gemeint sind die 26 Gleise, an denen Reisende ein- und aussteigen.
Reine Abstell- und Rangiergleise zählen bei dieser Zahl nicht mit.
Auch Gleise, die nur der Durchfahrt ohne Halt dienen, werden getrennt betrachtet.
Die 26 beschreiben also die eigentliche Kapazität für Fahrgäste.
Was am Ende bleibt
Mit 26 Gleisen in vier Teilbahnhöfen ist Zürich der größte Bahnhof der Schweiz.
Rund 405.300 Fahrgäste an Werktagen und etwa 3.000 Zugfahrten am Tag füllen diese Gleise.
Seine Geschichte reicht bis 1847 und damit an die Anfänge der Schweizer Eisenbahn zurück.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
