Zahlen, bitte!
„Nächster Halt Braunschweig Hauptbahnhof, Ausstieg in Richtung Innenstadt.“
Wie viele Gleise hat Braunschweig Hauptbahnhof?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Braunschweig Hauptbahnhof hat acht Bahnsteiggleise. Der Bahnhof wurde 1960 neu gebaut und ersetzte einen älteren Kopfbahnhof.
Braunschweig Hauptbahnhof liegt gut anderthalb Kilometer südöstlich der Innenstadt.
Er ist ein vergleichsweise junger Bahnhof aus den Jahren des Wiederaufbaus.
Oft wird gefragt, wie viele Gleise er hat.

Die wichtigsten Zahlen
8
Bahnsteiggleise
als Kreuzungsbahnhof
1960
Eröffnung des Neubaus
am 1. Oktober
über 63.000
Fahrgäste pro Tag
Spitzentage bis 110.000
Braunschweig Hauptbahnhof hat acht Bahnsteiggleise und ist einer der meistgenutzten Bahnhöfe Niedersachsens.
Die kurze Antwort
Braunschweig Hauptbahnhof hat acht Bahnsteiggleise.
An ihnen halten Regional- und Fernzüge.
Der Bahnhof ist ein Kreuzungsbahnhof, an dem sich mehrere Strecken treffen.
Er ist ein Durchgangsbahnhof, die Züge fahren also hindurch.
Die Zahl acht steht für die Gleise an den Bahnsteigen.

Was ein Bahnsteiggleis ist
Nicht jedes Gleis im Bahnhof hat einen Bahnsteig.
Manche Gleise dienen nur der Durchfahrt oder dem Abstellen.
Ein Bahnsteiggleis liegt an einem Bahnsteig.
Dort steigen die Fahrgäste ein und aus.
In Braunschweig sind es acht.
Gut zu wissen
Der heutige Braunschweiger Hauptbahnhof ersetzte 1960 einen älteren Kopfbahnhof südlich der Altstadt.
Mit über 63.000 Fahrgästen täglich zählt er zu den meistgenutzten Bahnhöfen Niedersachsens.
Ein Neubau von 1960
Der heutige Hauptbahnhof wurde am 1. Oktober 1960 eröffnet.
Er ist damit deutlich jünger als viele andere große Bahnhöfe.
Der Bahnhof entstand in der Zeit des Wiederaufbaus.
Sein Stil zeigt die moderne Architektur der 1950er Jahre.
Das Empfangsgebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Der alte Bahnhof davor
Vor dem Neubau gab es den spätklassizistischen Alten Bahnhof.
Dieser lag südlich der Altstadt und war ein Kopfbahnhof.
Ein Kopfbahnhof bremst den Durchgangsverkehr aus.
Mit dem Neubau wechselte Braunschweig zu einem Durchgangsbahnhof.
Das machte den Betrieb flüssiger.
Warum der Wechsel sinnvoll war
In einem Kopfbahnhof müssen durchfahrende Züge die Richtung wechseln.
Das kostet Zeit und Gleise.
Ein Durchgangsbahnhof lässt die Züge einfach weiterfahren.
So nutzt Braunschweig seine acht Gleise besser aus.
Der Neubau war deshalb ein echter Fortschritt.
Wie viele Menschen ihn nutzen
Über 63.000 Fahrgäste nutzen den Bahnhof täglich.
An Spitzentagen werden bis zu 110.000 Reisende gezählt.
Damit ist er der am zweithäufigsten genutzte Bahnhof Niedersachsens.
Die acht Gleise tragen diesen starken Verkehr.
Entsprechend voll ist es zu den Stoßzeiten.
Die Bahnhofskategorie
Braunschweig Hauptbahnhof gehört zur Kategorie zwei.
Das ist die zweithöchste von sieben Stufen.
Sie steht für einen wichtigen Bahnhof mit viel Verkehr.
Braunschweig teilt diese Einstufung mit Kiel und Lübeck.
Die größten Knoten erreichen Kategorie eins.
Ein Kreuzungsbahnhof
In Braunschweig treffen sich mehrere Strecken.
Deshalb trägt der Bahnhof die Bezeichnung Kreuzungsbahnhof.
Züge aus verschiedenen Richtungen laufen hier zusammen.
Das macht den Bahnhof zu einem Knoten im Netz.
Die acht Gleise müssen diese Richtungen bedienen.
Welche Züge hier halten
Regionalzüge verbinden Braunschweig mit dem Umland.
Fernzüge binden die Stadt an das überregionale Netz an.
Durch die zentrale Lage in Niedersachsen ist der Bahnhof gut ausgelastet.
Als Durchgangsbahnhof lässt er Züge in beide Richtungen passieren.
So bleibt der Betrieb flüssig.
Vergleich mit anderen Bahnhöfen
Kiel und Lübeck haben ebenfalls acht Bahnsteiggleise.
Mannheim kommt auf elf, Karlsruhe auf sechzehn.
Die Gleiszahl richtet sich nach der Rolle im Netz.
Braunschweig ist ein wichtiger Bahnhof mit viel Verkehr.
Dennoch genügen ihm acht gut genutzte Gleise.
Architektur unter Schutz
Das Empfangsgebäude gilt als Beispiel der Baukunst der 1950er Jahre.
Deshalb steht es unter Denkmalschutz.
Der Bahnhof ist damit nicht nur praktisch, sondern auch sehenswert.
Er zeigt, wie man nach dem Krieg modern bauen wollte.
Technik und Gestaltung gehen hier zusammen.
Einordnung der Zahl
Acht Bahnsteiggleise reichen in Braunschweig für einen starken Verkehr.
Dank der Durchgangsbauform werden sie sehr gut genutzt.
Die hohen Fahrgastzahlen zeigen die Bedeutung des Bahnhofs.
Die Zahl acht steht hier für Effizienz, nicht für Größe.
Für Niedersachsen ist Braunschweig ein zentraler Halt.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
