Zahlen, bitte!
„Bergstation Polyterrasse, bitte zügig aussteigen, die ETH wartet schon.“
Wie viele Fahrgäste nutzen die Polybahn in Zürich?
→ Eine Studentenbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Polybahn in Zürich befördert rund 1,7 Millionen Fahrgäste pro Jahr. Damit ist sie eine der meistgenutzten Standseilbahnen der Schweiz.
Mitten in Zürich klettert eine kleine Bahn den Hang zur ETH hinauf.
Viele Studierende nutzen sie jeden Tag.
Das führt zu der Frage: Wie viele Fahrgäste zählt die Polybahn eigentlich?

Die wichtigsten Zahlen
1,7 Mio.
Fahrgäste pro Jahr
zweitmeiste einer Schweizer Standseilbahn
1889
Betriebsaufnahme
gebaut im Jahr zuvor
1976
vor dem Aus gerettet
durch die damalige SBG, heute UBS
1000 mm
Spurweite heute
die Bahn ist meterspurig
Alle Werte nach der deutschsprachigen Wikipedia zur Polybahn.
1,7 Millionen Fahrgäste im Jahr
Die Polybahn befördert rund 1,7 Millionen Fahrgäste pro Jahr.
Das ist für eine so kleine Bahn eine erstaunliche Zahl.
Sie zeigt, wie wichtig die kurze Verbindung für Zürich ist.
Vor allem morgens und abends drängen sich die Fahrgäste.
Die Bahn ist damit weit mehr als eine Touristenattraktion.

Eine der meistgenutzten des Landes
Unter den Standseilbahnen der Schweiz steht die Polybahn weit oben.
Gemessen an den Fahrgästen im öffentlichen Verkehr belegt sie den zweiten Platz.
Nur eine andere Standseilbahn des Landes zählt noch mehr Fahrgäste.
Für eine Bahn mitten in der Stadt ist das bemerkenswert.
Die hohe Nachfrage hält seit Jahrzehnten an.
Gut zu wissen
Die Polybahn gehört einer Tochtergesellschaft der Bank UBS.
Betrieben wird sie aber von den Verkehrsbetrieben Zürich im Zürcher Verkehrsverbund.
Fahrgäste nutzen sie mit den gewöhnlichen Tickets des Nahverkehrs.
Vom Central zur Polyterrasse
Die Polybahn verbindet das Central mit der Polyterrasse.
Das Central ist ein wichtiger Verkehrsknoten in der Zürcher Innenstadt.
Die Polyterrasse liegt vor dem Hauptgebäude der ETH Zürich.
Zwischen beiden Punkten liegt ein steiler Hang.
Die Bahn nimmt den Fahrgästen diesen Anstieg ab.
Warum sie Polybahn heißt
Der Name Polybahn hat einen historischen Ursprung.
Bis 1911 hieß die ETH Eidgenössische polytechnische Schule.
Von diesem Wort Poly leitet sich der Name der Bahn ab.
Sie brachte die Studierenden hinauf zur Schule.
So wurde aus der polytechnischen Schule die Polybahn.
Studenten-Express und Polybähnli
Die Bahn trägt mehrere liebevolle Spitznamen.
Man nennt sie Polybähnli oder auch Studenten-Express.
Die Namen zeigen, wer die Bahn vor allem nutzt.
Für viele Studierende gehört die kurze Fahrt zum Alltag.
Die Bahn ist ein kleines Wahrzeichen des Zürcher Hochschulviertels.
Gebaut 1888, Betrieb seit 1889
Der Bau der Bahn begann im Jahr 1888.
Schon im September desselben Jahres fuhren die ersten Probefahrten.
Im Januar 1889 nahm die Bahn den regulären Betrieb auf.
Damit ist sie weit über hundert Jahre alt.
Seit dem 19. Jahrhundert prägt sie das Bild am Central.
Die Rettung im Jahr 1976
1976 stand die Polybahn vor dem Aus.
In letzter Minute rettete sie die damalige Schweizerische Bankgesellschaft.
Diese gründete eigens eine Gesellschaft für den Betrieb.
Ohne diesen Schritt wäre die Bahn wohl verschwunden.
So blieb das Polybähnli der Stadt erhalten.
Wem die Bahn heute gehört
Heute gehört die Bahn der UBS-Polybahn AG.
Diese ist eine Tochtergesellschaft der Bank UBS.
Betrieben wird die Bahn von den Verkehrsbetrieben Zürich.
Sie gehört zum Zürcher Verkehrsverbund.
So verbindet sich privates Eigentum mit öffentlichem Verkehr.
Eine kurze, steile Verbindung
Die Polybahn ist eine meterspurige Standseilbahn.
Ihre Strecke ist kurz, aber vergleichsweise steil.
Genau das macht sie so praktisch.
Fußgänger müssten sonst viele Treppen und Wege bewältigen.
Die Bahn erledigt den Anstieg in wenigen Augenblicken.
Teil des Zürcher Nahverkehrs
Die Polybahn ist fest in den Zürcher Nahverkehr eingebunden.
Fahrgäste können sie mit den üblichen Tickets des Verbunds nutzen.
So fügt sie sich nahtlos in Tram, Bus und S-Bahn ein.
Das macht die Fahrt besonders unkompliziert.
Viele Fahrgäste merken kaum, dass sie eine historische Bahn benutzen.
Warum so viele mitfahren
Die ETH Zürich ist eine der größten Hochschulen des Landes.
Täglich strömen Tausende Studierende und Beschäftigte dorthin.
Die Polybahn ist für viele der schnellste Weg nach oben.
Dazu kommen Besucher mit Ziel Innenstadt oder Hochschule.
Aus all dem summieren sich die 1,7 Millionen Fahrgäste.
1,7 Millionen im Vergleich
Die Fahrgastzahl der Polybahn ist für eine Standseilbahn hoch.
Die Standseilbahn von Cossonay zählt nur rund 287.000 Fahrgäste im Jahr.
Die Polybahn kommt auf fast das Sechsfache.
Der Grund ist ihre Lage mitten in einer großen Stadt.
Stadtbahnen erreichen eben ganz andere Zahlen als Ausflugsbahnen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
