Zahlen, bitte!
„Bitte zusammenrücken, hier fährt eines der meistgenutzten U-Bahn-Netze der Welt.“
Wie viele Fahrgäste hat die U-Bahn Seoul?
→ Ein Netz in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die U-Bahn von Seoul zählt rund 2,5 Milliarden Fahrgäste im Jahr. Damit gehört sie zu den am stärksten genutzten Systemen der Welt.
Die südkoreanische Hauptstadt Seoul ist eine riesige Metropole.
Ihr U-Bahn-Netz trägt einen großen Teil des Verkehrs.
Die Fahrgastzahl ist gewaltig.

Die wichtigsten Zahlen
2,5 Mrd
Fahrgäste pro Jahr
eines der meistgenutzten Systeme der Welt
9
Linien im Kernnetz
vier Betreiber
110 km/h
Höchstgeschwindigkeit
auf einzelnen Linien
Mit rund 2,5 Milliarden Fahrgästen im Jahr zählt die U-Bahn zu den meistgenutzten der Welt.
Eines der meistgenutzten Systeme der Welt
Die U-Bahn von Seoul zählt rund 2,5 Milliarden Fahrgäste im Jahr.
Damit gehört sie zu den am stärksten genutzten U-Bahn-Systemen der Welt.
Die südkoreanische Hauptstadt ist auf sie angewiesen.
Sie bewegt täglich Millionen Menschen.

Neun Linien im Kern
Das Kernnetz besteht aus neun Linien.
Sie verbinden das Zentrum mit den Vororten.
Manche Linien reichen weit ins Umland.
So entsteht ein sehr großes Verkehrsnetz.
Gut zu wissen
Die Fahrgastzahl umfasst das gesamte, von mehreren Gesellschaften betriebene Netz.
Zählt man die Vorortlinien hinzu, ist das System noch größer.
Vier Betreiber unter einem Dach
Das Streckennetz wird von vier verschiedenen Gesellschaften betrieben.
Eine davon ist die Seoul Metro.
Weitere Strecken betreibt die Eisenbahngesellschaft Korail.
Für die Fahrgäste wirkt alles wie ein System.
Farben zur Orientierung
Jede Linie hat eine eigene, klar erkennbare Farbe.
Diese Farbe zieht sich durch Züge, Stationen und Pläne.
So finden sich auch Ortsfremde schnell zurecht.
Das erleichtert die Fahrt erheblich.
Sicherheit durch Glaswände
Viele Stationen haben Glaswände an der Bahnsteigkante.
Türen öffnen sich erst, wenn der Zug hält.
So kann niemand versehentlich ins Gleis fallen.
Das erhöht die Sicherheit deutlich.
Bis 110 Kilometer pro Stunde
Auf einzelnen Linien fahren die Züge bis zu 110 Kilometer pro Stunde.
Das ist für eine U-Bahn ein hoher Wert.
Möglich machen das die langen Strecken ins Umland.
Die Bahn verbindet so weit entfernte Orte schnell.
Weit ins Umland
Ein Teil der Linien führt tief in die Vororte.
Aus der U-Bahn wird dort fast eine S-Bahn.
Pendler erreichen so bequem das Zentrum.
Das Netz wächst über die Stadtgrenzen hinaus.
Ein Netz für eine Riesenstadt
Die Region um Seoul zählt viele Millionen Menschen.
Ohne eine leistungsfähige Bahn ginge hier wenig.
Die U-Bahn trägt einen großen Teil des Verkehrs.
Sie ist das Rückgrat des Nahverkehrs.
Vergleich mit anderen Städten
2,5 Milliarden Fahrgäste im Jahr sind eine enorme Zahl.
Nur wenige Systeme weltweit erreichen solche Werte.
Seoul spielt damit in einer Liga mit Tokio und Moskau.
Die Nutzung ist außergewöhnlich hoch.
Was die Zahl bedeutet
So viele Fahrgäste bedeuten volle Züge im dichten Takt.
Das System muss zuverlässig und pünktlich laufen.
Genau dafür ist die U-Bahn von Seoul bekannt.
Die Zahl steht für einen sehr gut genutzten Nahverkehr.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
