Zahlen, bitte!
„Willkommen in London Waterloo, dem meistgenutzten Bahnhof der britischen Hauptstadt.“
Wie viele Fahrgäste hat der Bahnhof London Waterloo?
→ Ein Bahnhof in Zahlen.
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Kurz gesagt
Im Jahr 2017 nutzten rund 94,2 Millionen Fahrgäste den Bahnhof London Waterloo. Damit war er der meistgenutzte Bahnhof Londons.
London Waterloo liegt südlich der Themse und ist eines der größten Nadelöhre des britischen Bahnverkehrs.
Hier treffen jeden Tag riesige Ströme von Pendlern aus dem Südwesten Englands zusammen.
Die entscheidende Zahl ist die der Fahrgäste, und sie liegt in luftiger Höhe.

Die wichtigsten Zahlen
94,2 Mio.
Fahrgäste im Jahr 2017
meistgenutzter Bahnhof Londons
1848
Jahr der Eröffnung
durch die L&SWR
244 m
Länge der Querhalle
Neubau ab 1900 mit 21 Gleisen
94,2 Millionen Fahrgäste im Jahr sind rechnerisch über eine Viertelmillion Menschen an einem Tag.
Die Zahl im Überblick
Im Jahr 2017 nutzten rund 94,2 Millionen Fahrgäste den Bahnhof London Waterloo.
Damit war er der meistgenutzte Bahnhof der britischen Hauptstadt.
Rechnerisch sind das über eine Viertelmillion Menschen an einem einzigen Tag.
Kein anderer Londoner Bahnhof erreicht in dieser Statistik eine so hohe Marke.

Ein Bahnhof aus vier Teilen
Waterloo ist keine einzelne Halle, sondern eine Anlage aus mehreren verbundenen Teilen.
Dazu gehören der eigentliche Hauptbahnhof, das frühere Eurostar-Terminal Waterloo International und der eigenständige Bahnhof Waterloo East.
Die gesamte Anlage liegt in der zentralen Travel Zone 1.
So bündelt ein einziger Name gleich mehrere Bahnhöfe an einem Ort.
Gut zu wissen
Bis zum Jahr 2007 war Waterloo der Londoner Startbahnhof der Eurostar-Züge, heute fahren diese vom Bahnhof St Pancras International ab.
Die Fahrgastzahl von 94,2 Millionen stammt aus dem Jahr 2017.
Die Eröffnung im Jahr 1848
Eröffnet wurde der Bahnhof im Juli 1848.
Bauherrin war die London and South Western Railway, kurz L&SWR.
Von Anfang an sammelte Waterloo die Züge aus dem Südwesten Englands.
Aus diesem Ursprung ist über die Jahrzehnte ein Riese geworden.
Der große Neubau ab 1900
Im Jahr 1900 begann der Bau eines völlig neuen Bahnhofs.
Er entstand mit 21 Gleisen und einer 244 Meter langen Querhalle.
Diese weite Halle verteilt die Fahrgäste auf die vielen Bahnsteige.
Bis heute prägt der Bau aus dieser Zeit das Bild des Bahnhofs.
Die Jahre des Eurostar
Über viele Jahre fuhren von Waterloo die Eurostar-Züge nach Belgien und Frankreich ab.
Dafür gab es das eigene Terminal Waterloo International.
Am 14. November 2007 verließ der letzte internationale Zug den Bahnhof.
Danach war ein ganzer Gebäudeteil zunächst ohne Aufgabe.
Der Umzug nach St Pancras
Mit der Fertigstellung der Schnellfahrstrecke High Speed 1 im Jahr 2007 änderte sich der Fahrplan.
Seitdem fahren die Eurostar-Züge vom Bahnhof St Pancras International ab.
Das Terminal Waterloo International wurde geschlossen.
Der internationale Verkehr hatte London Waterloo damit verlassen.
Die Rückkehr der Bahnsteige
Der Bahnhof hatte bald erhebliche Kapazitätsprobleme.
Im Dezember 2018 gab es deshalb eine teilweise Wiedereröffnung der früheren internationalen Bahnsteige.
Im Mai 2019 folgte die vollständige Wiederinbetriebnahme.
So kamen die einst stillgelegten Gleise dem Nahverkehr zugute.
Der Nachbar Waterloo East
Direkt östlich liegt der betrieblich eigenständige Bahnhof Waterloo East.
Anders als der Hauptbahnhof ist er ein Durchgangsbahnhof.
Seine Bahnsteige tragen Buchstaben statt Nummern.
So lassen sie sich klar von den Gleisen des großen Nachbarn unterscheiden.
Anschluss an die Londoner U-Bahn
Waterloo ist auch ein wichtiger Knoten der Londoner U-Bahn.
Zu den angeschlossenen Linien gehört die kurze Waterloo & City Line.
Sie verbindet den Bahnhof mit dem Finanzviertel der City.
Wer weiterreist, wechselt oft nur wenige Schritte in die Tiefe.
Warum die Zahl so hoch ist
Waterloo ist vor allem ein Bahnhof der Pendler.
Aus dem dicht besiedelten Südwesten Englands strömen jeden Morgen Zehntausende in die Stadt.
Viele kurze Fahrten summieren sich so zu einer riesigen Jahreszahl.
Am Abend läuft die Bewegung in die Gegenrichtung.
Was 94 Millionen bedeuten
Rund 94 Millionen Fahrgäste im Jahr sind eine kaum greifbare Menge.
Verteilt auf die Tage sind es im Schnitt über 250.000 Menschen.
In den Hauptzeiten drängen sich die meisten davon in wenige Stunden.
Die Zahl zeigt, warum Waterloo als meistgenutzter Bahnhof Londons gilt.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
