Zahlen, bitte!
„Anschnallen ist nicht nötig, aber gut festhalten, denn diese Schweizer Bergbahn klettert steiler als jede andere ihrer Art.“
Wie steil ist die steilste Standseilbahn der Welt?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Stoosbahn in der Schweiz erreicht ein Gefälle von bis zu 110 Prozent. Das macht sie zur steilsten Standseilbahn der Welt.
Bergbahnen klettern oft erstaunlich steile Hänge hinauf.
Eine von ihnen übertrifft dabei alle anderen ihrer Art.
Die Stoosbahn in der Schweiz ist die steilste Standseilbahn der Welt.

Die wichtigsten Zahlen
110 %
größte Neigung
entspricht 47,73 Grad
1740 m
Länge der Strecke
von der Tal- zur Bergstation
744 m
überwundener Höhenunterschied
auf kurzer Strecke
Die Angaben stammen aus der deutschsprachigen Wikipedia zur Stoosbahn.
Die Steigung in einem Satz
Die Stoosbahn erreicht an ihrer steilsten Stelle ein Gefälle von 110 Prozent.
Das entspricht einem Winkel von rund 47,7 Grad.
Damit ist sie die steilste Standseilbahn der Welt.
Sie liegt im Kanton Schwyz in der Schweiz.
Kein anderes Fahrzeug dieser Art fährt steiler.

Was 110 Prozent bedeuten
Eine Steigung von 100 Prozent entspricht einem Winkel von 45 Grad.
Die Stoosbahn liegt mit 110 Prozent sogar noch darüber.
Auf kurzer Strecke gewinnt sie also sehr viel Höhe.
Für Fahrgäste fühlt sich das fast wie eine Wand an.
Trotzdem verläuft die Fahrt sicher und ruhig.
Gut zu wissen
Die Steigung wird oft in Prozent angegeben. 110 Prozent bedeuten, dass die Strecke auf hundert Meter waagerecht um 110 Meter ansteigt.
Der Ort Stoos liegt auf einem Hochplateau im Kanton Schwyz. Die Bahn ist für die Bewohner und für Ausflügler gleichermaßen wichtig.
Nur wo es am steilsten ist
Die 110 Prozent gelten nicht auf der ganzen Strecke.
Am unteren Ende ist die Bahn nur leicht geneigt.
Danach nimmt die Steigung rasch stark zu.
Ihr Maximum erreicht sie an einem Tunnel auf der Strecke.
Zum Ende hin wird es wieder flacher.
Kurz, aber knackig
Die Strecke der Stoosbahn ist nur 1740 Meter lang.
Auf dieser kurzen Distanz überwindet sie 744 Höhenmeter.
Das ist ein sehr großer Höhengewinn für so wenig Strecke.
Genau daraus ergibt sich die enorme Steigung.
Die Fahrt hinauf dauert nur wenige Minuten.
Kabinen, die aufrecht bleiben
Bei so steiler Fahrt wäre ein normaler Wagen unbequem.
Die Fahrgäste würden sonst stark nach hinten kippen.
Deshalb sind die Kabinen der Stoosbahn besonders gebaut.
Sie sorgen dafür, dass man trotz des Gefälles gerade steht.
So bleibt die Fahrt für alle angenehm.
Neu seit 2017
Die heutige Stoosbahn wurde im Dezember 2017 eröffnet.
Sie ersetzte eine ältere Bahn aus dem Jahr 1933.
Die neue Anlage ist moderner und leistungsfähiger.
Schon zur Eröffnung sorgte ihr Rekord für Aufsehen.
Seither zieht sie viele Besucher an.
Was eine Standseilbahn ausmacht
Eine Standseilbahn wird an einem Seil den Berg hinaufgezogen.
Meist fahren zwei Wagen im Gegenlauf.
Der eine fährt hinauf, während der andere herunterkommt.
So gleichen sich die Gewichte teilweise aus.
Auch die Stoosbahn arbeitet nach diesem Prinzip.
Zwei Wagen im Wechsel
Die Stoosbahn hat zwei Fahrzeuge.
Jedes von ihnen fasst 136 Personen.
Während eines hinauffährt, kommt das andere herab.
In der Mitte weichen sie einander aus.
So pendelt die Bahn zuverlässig zwischen Tal und Berg.
Ein Ort ohne Autos
Oben liegt das kleine Bergdorf Stoos.
Es ist mit dem Auto nicht direkt erreichbar.
Wer hinauf will, nimmt deshalb die Bahn.
Für die Menschen dort ist sie eine wichtige Verbindung.
Zugleich ist sie ein beliebtes Ausflugsziel.
Die Sache mit dem Weltrekord
Die Stoosbahn gilt als steilste Standseilbahn der Welt.
Eine andere Bahn in Australien ist zwar noch etwas steiler.
Sie zählt aber zu einer anderen Art von Bergbahn.
Unter den echten Standseilbahnen bleibt Stoos an der Spitze.
So trägt sie den Titel der steilsten ihrer Art zu Recht.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
