Zahlen, bitte!
„Einmal quer durch den Schwarzwald, vorbei an dunklen Tunneln und weiten Kehren, von Offenburg bis hinunter an den Bodensee.“
Wie lang ist die Schwarzwaldbahn?
→ Eine Gebirgsbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Schwarzwaldbahn ist rund 149 Kilometer lang. Sie führt durch 39 Tunnel und überwindet 650 Höhenmeter.
Der Schwarzwald ist ein Mittelgebirge mit tiefen Tälern und steilen Hängen.
Eine Bahn quer hindurch zu bauen, war im 19. Jahrhundert eine große Aufgabe.
Die Schwarzwaldbahn löste sie mit rund 149 Kilometern Strecke und vielen Tunneln.

Die wichtigsten Zahlen
149 km
Länge der Strecke
von Offenburg nach Singen
39
Tunnel auf dem Weg
durch den Schwarzwald
650 m
überwundene Höhenmeter
ohne steile Rampe
Die Angaben stammen aus der deutschsprachigen Wikipedia zur Schwarzwaldbahn.
Die Länge in einem Satz
Die Schwarzwaldbahn ist rund 149 Kilometer lang.
Genau gemessen sind es etwa 149,1 Kilometer.
Sie verbindet die Stadt Offenburg mit der Stadt Singen.
Dabei führt sie mitten durch den Schwarzwald.
Am Ende erreicht sie die Gegend nahe dem Bodensee.

Neununddreißig Tunnel
Auf ihrem Weg durchquert die Bahn 39 Tunnel.
Die Berge des Schwarzwalds ließen sich nur so bezwingen.
Immer wieder taucht der Zug ins Dunkle und wieder ins Helle.
Mancher Tunnel ist kurz, andere sind deutlich länger.
Zusammen machen sie einen großen Teil des Reizes der Strecke aus.
Gut zu wissen
Der Begriff Promille beschreibt die Steigung einer Strecke. 20 Promille bedeuten zwei Meter Anstieg auf hundert Meter Länge.
Auch die Strecke von Offenburg nach Konstanz wird manchmal als Schwarzwaldbahn bezeichnet. Der bekannte Kern ist jedoch der Abschnitt bis Singen.
650 Meter nach oben
Zwischen den Endpunkten liegen rund 650 Höhenmeter Unterschied.
Diese Höhe muss die Bahn nach und nach gewinnen.
Der stärkste Anstieg liegt zwischen Hausach und Sankt Georgen.
Auf rund 40 Kilometern klettert die Strecke dort besonders viel.
So arbeitet sich der Zug Stück für Stück in die Höhe.
Steigung mit Maß
Trotz der vielen Höhenmeter bleibt die Strecke erstaunlich sanft.
Die Steigung liegt überall unter 20 Promille.
Das bedeutet, auf hundert Metern steigt die Bahn weniger als zwei Meter.
Damit gilt die Strecke nicht als Steilstrecke.
Diese sanfte Steigung war eine bewusste Entscheidung beim Bau.
Kurven statt steiler Rampen
Um die Steigung gering zu halten, verläuft die Bahn nicht schnurgerade.
Sie zieht sich in weiten Kurven und Kehren durch die Täler.
So verteilt sich der Anstieg auf eine viel längere Strecke.
Die vielen Tunnel helfen zusätzlich, die Höhe gleichmäßig zu gewinnen.
Dieses Zusammenspiel macht die Bahn technisch bemerkenswert.
Ein Werk von Robert Gerwig
Geplant wurde die Strecke von dem Ingenieur Robert Gerwig.
Er entwarf die Linienführung durch das schwierige Gelände.
Sein Ziel war eine leistungsfähige Bahn ohne steile Rampen.
Die geschickte Führung durch Kurven und Tunnel geht auf ihn zurück.
Bis heute gilt sein Werk als Meisterleistung des Bahnbaus.
Gebaut im 19. Jahrhundert
Die Schwarzwaldbahn entstand zwischen 1863 und 1873.
Der Bau zog sich also über rund zehn Jahre hin.
Viele Arbeiter gruben die Tunnel damals noch mit einfachen Mitteln.
Der Fels und das Wetter machten die Arbeit gefährlich.
Umso erstaunlicher ist das Ergebnis aus heutiger Sicht.
Eine wichtige Abkürzung
Vor der Bahn war der Weg durch den Schwarzwald sehr umständlich.
Die neue Strecke verkürzte die Verbindung zwischen Offenburg und Singen deutlich.
Zuvor musste man weite Umwege in Kauf nehmen.
Mit der Bahn rückten die Regionen näher zusammen.
So brachte die Strecke einen echten Fortschritt.
Zwei Gleise durch die Berge
Die Schwarzwaldbahn ist über weite Teile zweigleisig gebaut.
Zwei Gleise sind in einer Gebirgsbahn keine Selbstverständlichkeit.
Sie erlauben, dass sich Züge begegnen, ohne zu warten.
Nur wenige Gebirgsbahnen in Deutschland sind so ausgebaut.
Das zeigt, wie wichtig die Strecke von Anfang an war.
Was die Fahrt besonders macht
Die Schwarzwaldbahn gilt als eine der schönsten Strecken Deutschlands.
Aus dem Fenster wechseln sich Wälder, Täler und kleine Orte ab.
Immer wieder gibt der Zug den Blick auf die Landschaft frei.
Die vielen Tunnel und Kurven machen die Fahrt abwechslungsreich.
So verbindet die Strecke Technik und Natur auf schöne Weise.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
