Zahlen, bitte!
„Ein Applaus für die Lok, die als erste offiziell die magische Marke von 100 Meilen knackte.“
Wie schnell fuhr die Flying Scotsman?
→ Eine Lok in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Die Flying Scotsman erreichte 1934 als erste Dampflok offiziell beglaubigt 100 Meilen pro Stunde, das sind rund 161 Kilometer pro Stunde. Damit schrieb sie Eisenbahngeschichte.
In den 1930er Jahren wetteiferten Eisenbahnen um Geschwindigkeitsrekorde.
Eine britische Dampflok schaffte dabei einen besonderen Sprung.
Ihre Bestmarke wurde offiziell festgehalten.

Die wichtigsten Zahlen
160,9 km/h
entspricht 100 Meilen pro Stunde
erste offiziell beglaubigte Dampflok
1934
am 30. November
Tag des Rekords
A3
Baureihe der LNER
Nummer 4472
100 Meilen pro Stunde entsprechen etwa 161 Kilometern pro Stunde.
Die erste Lok über 100 Meilen
Die Flying Scotsman war die erste Dampflok, die offiziell beglaubigt 100 Meilen pro Stunde erreichte.
Das entspricht rund 161 Kilometern pro Stunde.
Der Rekord wurde am 30. November 1934 aufgestellt.
Er machte die Lok weltberühmt.

Ein englischer Star auf Schienen
Die Lok gehört zur Baureihe A3 der britischen LNER.
Sie trägt die Nummer 4472 und den Namen Flying Scotsman.
Ihr Name stammt von einer berühmten Zugverbindung nach Schottland.
Lok und Zugname wurden so untrennbar verbunden.
Gut zu wissen
Eine Meile entspricht rund 1,609 Kilometern, 100 Meilen also etwa 161 Kilometern.
Der Rekord wurde am 30. November 1934 offiziell festgehalten.
Zwei Weltrekorde
Die Maschine stellte gleich zwei Weltrekorde im Dampfbetrieb auf.
Der eine war die beglaubigte Geschwindigkeit von 100 Meilen pro Stunde.
Der andere war die längste durchgehende Fahrt ohne Halt.
Beide Marken festigten ihren Ruf.
Ein knappes Rennen um den Titel
Eine andere Lok namens City of Truro war zuvor schon sehr schnell gefahren.
Sie soll inoffiziell mehr als 160 Kilometer pro Stunde erreicht haben.
Doch diese Fahrt war nicht offiziell beglaubigt.
So blieb der offizielle Titel bei der Flying Scotsman.
Warum die Beglaubigung zählte
Rekorde brauchen verlässliche Messungen, um anerkannt zu werden.
Bei der Flying Scotsman wurde die Geschwindigkeit sauber dokumentiert.
Erst das machte den Wert zum offiziellen Rekord.
Andere schnelle Fahrten blieben ohne diesen Nachweis.
Die Faszination des Dampfes
In den 1930er Jahren war die Dampflok das Maß aller Dinge.
Hohe Geschwindigkeiten galten als Zeichen von Fortschritt.
Die Bahnen warben mit ihren schnellsten Maschinen.
Die Flying Scotsman war das perfekte Aushängeschild.
Ein langes Lokleben
Die Lok blieb über viele Jahrzehnte erhalten.
Sie wurde mehrfach aufgearbeitet und wieder in Betrieb genommen.
Bis heute zieht sie Sonderzüge und Bewunderer an.
Nur wenige Lokomotiven sind so bekannt wie sie.
Vergleich mit späteren Rekorden
Wenige Jahre später fuhren andere Dampfloks noch schneller.
Die britische Mallard stellte 1938 einen noch höheren Rekord auf.
Doch die Flying Scotsman war die Erste über der 100-Meilen-Marke.
Diesen Platz in der Geschichte nimmt ihr niemand mehr.
Was die Zahl bedeutet
100 Meilen pro Stunde waren damals eine magische Grenze.
Ihr Überschreiten galt als Beweis für die Kraft der Dampftechnik.
Die Flying Scotsman schaffte es als Erste mit Beglaubigung.
Ihr Rekord bleibt ein Meilenstein der Bahngeschichte.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
