Zahlen, bitte!
„Bitte nicht aus dem Fenster nach unten schauen, diese Brücke hört so schnell nicht auf.“
Wie lang ist die Danyang-Kunshan-Großbrücke?
→ Eine Brücke in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Danyang-Kunshan-Großbrücke misst 164,8 Kilometer und ist damit die längste Brücke der Welt. Sie trägt eine Schnellfahrstrecke zwischen Peking und Shanghai.
In Ostchina steht ein Bauwerk, das jede Vorstellung von einer Brücke sprengt.
Es trägt Hochgeschwindigkeitszüge über Felder, Flüsse und Seen.
Seine Länge macht es zum Rekordhalter der Welt.

Die wichtigsten Zahlen
164,8 km
Länge
längste Brücke der Welt
2011
Inbetriebnahme
im Juni
1.318 km
Strecke Peking–Shanghai
auf der die Brücke liegt
Die Brücke ist Teil der 1.318 Kilometer langen Schnellfahrstrecke von Peking nach Shanghai.
Die längste Brücke der Welt
Die Danyang-Kunshan-Großbrücke ist ein 164,8 Kilometer langes Eisenbahnviadukt.
Sie ist damit die längste Brücke der Welt.
Kein anderes Brückenbauwerk erreicht auch nur annähernd diese Länge.
Der Zug fährt über weite Strecken durchgehend auf der Brücke.

Teil einer Schnellfahrstrecke
Die Brücke gehört zur Schnellfahrstrecke von Peking nach Shanghai.
Diese Strecke ist insgesamt 1.318 Kilometer lang.
Sie ging im Juni 2011 in Betrieb.
Die Brücke ist ein zentraler Abschnitt dieser Verbindung.
Gut zu wissen
Die Brücke ist ein Viadukt, trägt also das Gleis auf einer langen Reihe von Pfeilern.
Sie steht in der Liste der längsten Brücken der Erde an erster Stelle.
Aus Fertigteilen gebaut
Die Brücke wurde größtenteils aus vorgefertigten Bauteilen errichtet.
Zum Einsatz kamen unter anderem 32 Meter lange Hohlkastenträger.
An schwierigen Stellen wurden längere Bauteile verwendet.
Diese Bauweise machte das Tempo beim Bau erst möglich.
Warum so lang gebaut wurde
Die Landschaft in Ostchina ist flach und dicht besiedelt.
Eine Brücke hält das Gleis auf gleichmäßiger Höhe über Feldern und Wasser.
So bleibt die Strecke gerade und für hohes Tempo geeignet.
Kreuzungen mit Straßen und Kanälen werden einfach überspannt.
Über Straßen, Bahnen und Wasser
Die Brücke überquert zahlreiche Straßen und Bahnlinien.
Auch Flüsse und Seen liegen auf ihrem Weg.
Für jede dieser Stellen gibt es passende Bauteile.
Der Zug merkt von all dem kaum etwas.
Rekorde in Serie
Auf der Strecke Peking–Shanghai stehen gleich mehrere Rekordbrücken.
Zu ihnen zählen einige der längsten Brücken der Welt.
Die Danyang-Kunshan-Großbrücke führt diese Reihe an.
China hat den Brückenbau in großem Maßstab vorangetrieben.
Ein Bauwerk für hohes Tempo
Schnellfahrstrecken brauchen einen besonders ruhigen Untergrund.
Eine durchgehende Brücke bietet genau das.
Setzungen im Boden werden so vermieden.
Das Gleis bleibt über Jahre in exakter Lage.
In nur wenigen Jahren errichtet
Die gesamte Strecke wurde in erstaunlich kurzer Zeit gebaut.
Auch die Rekordbrücke entstand in diesem Tempo.
Möglich machten das die vorgefertigten Bauteile.
Sie wurden am Stück gesetzt wie bei einem Baukasten.
Vergleich mit vertrauten Strecken
164 Kilometer entsprechen etwa der Strecke von Frankfurt nach Stuttgart.
Diese ganze Distanz liegt hier auf einer einzigen Brücke.
In Deutschland misst die längste Eisenbahnbrücke nur wenige Kilometer.
Der Unterschied macht die Dimension begreifbar.
Was die Länge bedeutet
Eine Brücke von fast 165 Kilometern ist schwer zu fassen.
Sie zeigt, wie groß im Bahnbau inzwischen gedacht wird.
Der Rekord steht seit der Eröffnung im Jahr 2011.
So schnell wird ihn kein anderes Bauwerk brechen.
Von der Dampflok bis heute
Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.
Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.
Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.
Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.
Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.
Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
