Zahlen, bitte!
„Der Zug nach Tokio erreicht bis zu 320 Kilometer pro Stunde und hält seinen Fahrplan dabei auf die Minute.“
Wie schnell fährt ein Shinkansen?
→ Ein Hochgeschwindigkeitszug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die schnellsten Shinkansen fahren planmäßig bis zu 320 km/h, die meisten Linien 300 km/h. Als das Netz 1964 begann, waren es erst 200 km/h, und heute zählt der Shinkansen zu den schnellsten fahrplanmäßigen Zügen der Welt.
Kaum ein Zug ist so berühmt wie der japanische Shinkansen.
Seit 1964 verbindet er die großen Städte Japans in hohem Tempo.
Seine Zahlen gehören zu den höchsten im weltweiten Bahnverkehr.

Die wichtigsten Zahlen
320 km/h
schnellste Linien
Baureihe E5 auf der Tohoku-Strecke
300 km/h
Tokaido und Sanyo
mit der Baureihe N700
1964
erste Strecke
damals 200 km/h, ab 1965 mit 210
Quelle: Wikipedia-Artikel zum Shinkansen sowie zu den Baureihen N700 und E5.
Die große Zahl
Die schnellsten Shinkansen fahren planmäßig bis zu 320 km/h.
Diese Höchstgeschwindigkeit erreicht die Baureihe E5.
Sie fährt auf der Tohoku-Strecke im Norden Japans.
Die meisten anderen Linien fahren bis zu 300 km/h.
Damit gehört der Shinkansen zu den schnellsten Zügen der Welt.
Für einen Zug im Alltag ist das ein Spitzenwert.
Und das nicht nur im Versuch, sondern jeden Tag im Fahrplan.

Wo 320 km/h gefahren werden
Die 320 km/h werden auf der Tohoku-Shinkansen erreicht.
Dort verkehrt die Baureihe E5.
Sie basiert auf einem Versuchszug für sehr hohe Geschwindigkeiten.
Im Dauerbetrieb fährt sie bis zu 320 km/h.
Damit ist sie eine der schnellsten planmäßigen Bahnen überhaupt.
Nur wenige Züge weltweit fahren regulär so schnell.
Gut zu wissen
Die schnellsten Shinkansen fahren planmäßig bis zu 320 km/h (Baureihe E5 auf der Tohoku-Strecke); auf den klassischen Linien Tokaido und Sanyo sind es 300 km/h mit der Baureihe N700.
Das Netz begann 1964 mit 200 km/h, ab 1965 mit 210 km/h, und zählt heute zu den schnellsten fahrplanmäßigen Bahnen der Welt.
Die klassische Strecke nach Tokio
Die bekannteste Shinkansen-Linie ist die Tokaido-Strecke.
Sie verbindet Tokio mit dem Großraum Osaka.
Hier fährt vor allem die Baureihe N700.
Ihre Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h.
Sie ersetzte ältere Baureihen wie die Serien 300 und 500.
Auf ihr fahren täglich sehr viele Züge.
Seit 2007 prägt sie den Verkehr auf dieser wichtigen Achse.
Wie alles begann
Der erste Shinkansen fuhr im Oktober 1964.
Der Start lag kurz vor den Olympischen Spielen in Tokio.
Damals betrug die Höchstgeschwindigkeit 200 km/h.
Ab 1965 stieg sie auf 210 km/h.
Das war für die Zeit eine Sensation.
Kein anderer Zug der Welt fuhr damals so schnell im Alltag.
Ein Netz nur für schnelle Züge
Der Shinkansen fährt auf einem eigenen Streckennetz.
Diese Strecken sind in Normalspur gebaut.
Das übrige japanische Netz nutzt eine schmalere Spur.
Auf den eigenen Gleisen gibt es keine langsamen Züge.
So können die Shinkansen ihr hohes Tempo voll ausspielen.
Kreuzungen mit langsamen Bahnen gibt es dort nicht.
Das Netz wurde ab 1964 eigens dafür angelegt.
Was der Name bedeutet
Das Wort Shinkansen setzt sich aus mehreren Silben zusammen.
Shin bedeutet neu, kan steht für Haupt, sen für Linie.
Zusammen heißt es also etwa neue Hauptstrecke.
Der Name meint eigentlich das Streckennetz, nicht die Züge.
Im Alltag nennt man aber auch die Züge Shinkansen.
So wurde aus einem Streckennamen ein weltbekannter Begriff.
Neigetechnik für schnelle Kurven
Damit der Zug in Kurven schnell bleibt, hilft eine Neigetechnik.
Die Baureihe N700 kann sich leicht zur Seite neigen.
Möglich macht das der Luftdruck in den Federn der Drehgestelle.
So fährt der Zug auch in Kurven zügig weiter.
Der Komfort für die Fahrgäste bleibt dabei hoch.
Ohne diese Technik müsste der Zug oft abbremsen.
Pünktlich trotz hohem Tempo
Der Shinkansen ist nicht nur schnell, sondern auch pünktlich.
Verspätungen werden oft in Sekunden gemessen.
Ein dichtes Netz aus Technik und Personal macht das möglich.
Selbst bei 300 km/h bleibt der Fahrplan verlässlich.
Diese Verbindung aus Tempo und Pünktlichkeit ist berühmt.
Viele Länder schauen deshalb nach Japan.
Im Vergleich mit Europa
Auch in Europa fahren schnelle Züge.
Der französische TGV zählt zu den bekanntesten von ihnen.
Deutsche und andere Hochgeschwindigkeitszüge sind ebenfalls sehr schnell.
Der Shinkansen bewegt sich damit auf Augenhöhe.
Er war allerdings viele Jahre früher da.
Schon 1964 fuhr er schneller als fast alle anderen.
Warum Japan auf Tempo setzt
Japan ist ein dicht besiedeltes Land mit großen Städten.
Zwischen ihnen liegen oft mehrere hundert Kilometer.
Der Shinkansen verbindet sie in wenigen Stunden.
Viele Menschen pendeln oder reisen mit ihm.
Das schnelle Netz entlastet Straßen und Flughäfen.
Ohne den Shinkansen wäre das Reisen dort viel langsamer.
So ist der Shinkansen ein Rückgrat des Landes.
Ein Zug als Vorbild
Der Shinkansen gilt weltweit als Vorbild.
Viele Länder bauten nach ihm eigene schnelle Bahnen.
Sein Tempo von bis zu 320 km/h beeindruckt bis heute.
Zugleich gilt er als sicher und pünktlich.
Seit 1964 hat er unzählige Menschen bewegt.
So bleibt er das Gesicht der schnellen Bahn.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
