Wie schnell fährt die Surselvalinie?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug fährt entlang des Vorderrheins bis zu neunzig Stundenkilometer, wo es die Strecke zulässt.“

Wie schnell fährt die Surselvalinie?

→ Eine Strecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Surselvalinie der Rhätischen Bahn ist nach den Streckendaten für bis zu 90 Kilometer pro Stunde zugelassen. In den engen Abschnitten entlang des Vorderrheins fahren die Züge langsamer.

Tempo heißt bei einer Talbahn vor allem: so schnell, wie es die Kurven zulassen.

Die Surselvalinie zeigt das anschaulich.

Ihre Höchstgeschwindigkeit ist ein Grenzwert, kein Dauerzustand.

New RhB multiple unit at Landquart
Foto: Takács Bence, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

90 km/h

zugelassenes Tempo

Höchstgeschwindigkeit nach den Streckendaten

1000 mm

Spurweite

Meterspur im RhB-Stammnetz

49,31 km

Streckenlänge

Reichenau-Tamins bis Disentis

Die 90 Kilometer pro Stunde gelten nur auf den geeigneten Abschnitten der Vorderrheinlinie.

Was die Zahl genau sagt

Die Streckendaten nennen für die Surselvalinie eine Höchstgeschwindigkeit von 90 Kilometern pro Stunde.

Das ist die zugelassene Obergrenze auf geeigneten Abschnitten.

Es ist nicht das Tempo über die gesamte Strecke.

In engen Kurven am Vorderrhein fährt der Zug langsamer.

Die Zahl beschreibt das Mögliche, nicht das Durchschnittliche.

So ist eine Höchstgeschwindigkeit immer zu verstehen.

Disentis, Winter Rhätische Bahn
Foto: Rudolf H. Boettcher, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Schnell für eine Talbahn

Neunzig Kilometer pro Stunde sind für eine meterspurige Talbahn ein guter Wert.

Viele Schmalspurbahnen fahren langsamer.

Auf den geraden Stücken entlang des Flusses ist dieses Tempo möglich.

Die Technik der Rhätischen Bahn erlaubt zügige Fahrten.

So verbindet die Linie Dörfer und Täler vergleichsweise rasch.

Die schmale Spur steht dem nicht im Weg.

Gut zu wissen

Höchstgeschwindigkeiten beziehen sich auf die zugelassene Streckengeschwindigkeit und schwanken je nach Abschnitt.

Der genannte Wert stammt aus den Streckendaten zur Linie Reichenau-Tamins–Disentis/Mustér nach Wikipedia.

Der Vorderrhein gibt den Takt

Die Strecke folgt über weite Teile dem Vorderrhein.

Der Fluss windet sich durch das Tal.

Die Bahn muss diesen Windungen folgen.

In engen Flussschleifen sinkt das erlaubte Tempo.

Auf freieren Abschnitten darf schneller gefahren werden.

So wechselt die Geschwindigkeit mit dem Verlauf des Flusses.

Warum nicht schneller

Das Gelände der Surselva ist eng und kurvenreich.

Viele Bögen verlangen vorsichtiges Fahren.

Die Sicherheit der Fahrgäste hat immer Vorrang.

Deshalb liegt die Obergrenze bei 90 Kilometern pro Stunde.

Höhere Werte wären hier kaum sinnvoll.

Die Strecke selbst setzt dem Tempo Grenzen.

Was das für die Fahrzeit heißt

Auf knapp fünfzig Kilometern dauert die Fahrt länger als gedacht.

Die Züge halten in mehreren Dörfern.

Zwischen den Halten wird ständig beschleunigt und gebremst.

Die kurvigen Abschnitte verlangen langsames Fahren.

So liegt die Reisezeit über dem reinen Rechenwert.

Die Höchstgeschwindigkeit ist nur ein Teil der Rechnung.

Vergleich mit der großen Bahn

Fernzüge im Flachland fahren weit schneller.

Hochgeschwindigkeitszüge überschreiten zweihundert Kilometer pro Stunde.

Damit kann eine Talbahn nicht mithalten.

Das ist aber nicht ihre Aufgabe.

Ihre Stärke liegt im sicheren Fahren durch enge Täler.

Neunzig Kilometer pro Stunde reichen dafür völlig.

Die Strecke bestimmt das Tempo

Jeder Abschnitt hat seine eigene erlaubte Geschwindigkeit.

Signale und Streckendaten legen sie fest.

Der Lokführer hält sich genau an diese Vorgaben.

So entsteht ein ständiger Wechsel des Tempos.

Die 90 Kilometer pro Stunde sind der höchste dieser Werte.

Nicht der Zug, sondern die Strecke gibt den Takt vor.

Sicher durch die Surselva

Die Surselva ist ein enges Gebirgstal.

Hier zählt vor allem die Sicherheit.

Ein gemäßigtes Tempo sorgt für ruhige Fahrten.

Die Bahn ist für ihre Zuverlässigkeit bekannt.

Die zugelassenen 90 Kilometer pro Stunde passen dazu.

Sicher vor schnell lautet das Prinzip.

Eine Zahl richtig lesen

Eine Höchstgeschwindigkeit ist eine Obergrenze.

Sie sagt, was unter guten Bedingungen möglich ist.

Sie sagt nichts über die Dauer der ganzen Fahrt.

Wer das weiß, liest Streckendaten richtig.

Die 90 Kilometer pro Stunde sind so ein Grenzwert.

Mehr verrät die Zahl nicht.

Tempo und Aussicht

Ein gemächliches Tempo hat im Gebirge Vorteile.

Die Fahrgäste haben Zeit für die Landschaft.

Der Vorderrhein und die Berge ziehen in Ruhe vorbei.

Viele Reisende schätzen dieses Erlebnis.

Das Tempo wird zum Teil der Reise.

Schneller wäre hier nicht automatisch besser.

Was man sich merken kann

Die Surselvalinie ist für bis zu 90 Kilometer pro Stunde zugelassen.

Das ist ein Höchstwert, kein Durchschnitt.

In engen Kurven fährt der Zug langsamer.

Die Strecke ist rund 49,3 Kilometer lang.

Sicherheit geht im Gebirge vor Tempo.

Die Bahn und der Klimaschutz

Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.

Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.

Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.

Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.

Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.

Ein Blick in die Zukunft

Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.

Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.

Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.

Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.

Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.

So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt die Surselvalinie?
Bis zu 90 Kilometer pro Stunde, wo die Strecke es erlaubt.
Fährt der Zug überall so schnell?
Nein, in den engen Flussschleifen ist er langsamer.
Ist das schnell für eine Schmalspurbahn?
Ja, 90 Kilometer pro Stunde sind für eine meterspurige Talbahn ein guter Wert.
Warum nicht schneller?
Weil das enge, kurvenreiche Gelände gemäßigtes Fahren verlangt.
Wie lange dauert die Fahrt?
Länger als die Höchstgeschwindigkeit vermuten lässt, wegen der Halte und Kurven.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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