Wie schnell fährt der Railjet der ÖBB?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Reisende, willkommen im Railjet, dieser Fernzug der ÖBB beschleunigt auf seinen schnellsten Strecken auf bis zu 230 Kilometer pro Stunde.“

Wie schnell fährt der Railjet der ÖBB?

→ Ein Zug in Zahlen.

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Kurz gesagt

Der Railjet der ÖBB fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde. Dieses Tempo erreichen sowohl die erste als auch die zweite Generation der Züge. Railjet ist dabei keine einzelne Baureihe, sondern eine Zuggattung und Marke der Österreichischen Bundesbahnen. Die Züge fahren seit 2008 und sind in vielen Nachbarländern Österreichs unterwegs.

Zwischen Österreich und seinen Nachbarn rollt seit Jahren ein eleganter Fernzug.

Er trägt den Namen Railjet und gehört vor allem den Österreichischen Bundesbahnen.

Seine wichtigste Zahl ist eine Höchstgeschwindigkeit, die genau zum Land passt.

ÖBB railjet ()
Foto: Ken Hawkins, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

230 km/h

Höchstgeschwindigkeit

erste und zweite Generation

seit 2008

erster Einsatz

Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008

ab 2026

dritte Generation

doppelstöckige Triebzüge (ÖBB 4706)

Quelle: Wikipedia-Artikel „Railjet (Zuggattung)“. Stand 2026.

Die große Zahl

Der Railjet der ÖBB fährt höchstens 230 Kilometer pro Stunde.

Dieses Tempo gilt sowohl für die erste als auch für die zweite Generation.

Damit ist der Railjet ein echter Schnellzug, wenn auch kein Hochgeschwindigkeitszug im engsten Sinn.

Auf den passenden Strecken fährt er diese 230 Kilometer pro Stunde wirklich aus.

Auf vielen anderen Abschnitten ist er langsamer unterwegs.

Die Zahl 230 beschreibt also das obere Ende seiner Möglichkeiten.

Railjet Garnitur 49, Kalte Rinne, 09.07.2016
Foto: Liberaler Humanist, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Mehr als nur ein Zug

Railjet ist nicht der Name einer einzelnen Baureihe.

Es ist zugleich eine Zuggattung und eine Marke.

Die Marke gehört den Österreichischen Bundesbahnen, kurz ÖBB.

Unter diesem Namen fahren bestimmte schnelle Fernzüge.

Der Name steht dabei immer für ein bestimmtes Fahrzeug und einen bestimmten Komfort.

So weiß jeder Reisende sofort, was ihn in einem Railjet erwartet.

Gut zu wissen

Railjet ist eine Zuggattung und Marke der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB); die Züge fahren seit dem 14. Dezember 2008 und erreichen in der ersten wie in der zweiten Generation eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde.

Es handelt sich um lokbespannte Wendezüge auf Basis einer Siemens-Produktlinie; auch die tschechische Bahn ČD setzt Railjet ein, und für 2026 ist eine dritte, doppelstöckige Generation (ÖBB 4706) geplant.

RJ und RJX

Im Fahrplan taucht der Railjet in zwei Varianten auf.

Die eine heißt schlicht Railjet und wird mit RJ abgekürzt.

Die andere heißt Railjet Xpress und trägt das Kürzel RJX.

Der Railjet Xpress hält unterwegs seltener und ist dadurch oft schneller am Ziel.

Beide Varianten nutzen aber dieselben Fahrzeuge.

Die Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde gilt für beide.

Seit 2008 unterwegs

Der Railjet ist kein ganz neuer Zug mehr.

Sein Einsatz begann mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008.

Seitdem gehört er zum vertrauten Bild auf Österreichs Hauptstrecken.

Über die Jahre wurde die Flotte immer weiter ausgebaut.

Viele Reisende kennen den Railjet längst als Standard im Fernverkehr.

Aus dem einstigen Neuling ist ein alter Bekannter geworden.

Gezogen und geschoben

Der Railjet hat keinen über den ganzen Zug verteilten Antrieb.

Stattdessen hängt an einem Ende eine kräftige Lokomotive.

Am anderen Ende sitzt ein Steuerwagen mit einem zweiten Führerstand.

So kann der Zug gezogen und auf der Rückfahrt geschoben werden.

Fachleute nennen eine solche Garnitur einen Wendezug.

Zum Wenden muss der Zug deshalb nicht umständlich rangiert werden.

Woher die Wagen kommen

Die Wagen des Railjet stammen vom Hersteller Siemens.

Sie gehören zu einer eigenen Produktlinie für komfortable Fernverkehrswagen.

An der Fertigung ist auch das Unternehmen Škoda beteiligt.

Die Wagen sind auf ein Tempo von bis zu 230 Kilometern pro Stunde ausgelegt.

Innen bieten sie mehrere Komfortklassen für unterschiedliche Ansprüche.

Dieses Grundmuster zieht sich durch alle Generationen des Railjet.

Nicht nur die ÖBB

Die Marke Railjet gehört zwar den ÖBB.

Doch auch die tschechische Bahn setzt Railjet-Züge ein.

Sie trägt den Namen České dráhy, kurz ČD.

So fährt der Railjet unter demselben Namen in mehr als einem Land.

Für die Reisenden wirkt der Zug dadurch über Grenzen hinweg vertraut.

Zwei Bahnen teilen sich auf diese Weise eine gemeinsame Marke.

Über die Grenzen hinaus

Der Railjet bleibt nicht in Österreich.

Internationale Railjet-Züge verkehren in den meisten Nachbarstaaten.

Dazu gehören Länder wie Deutschland, die Schweiz, Italien, Ungarn und Tschechien.

Dabei behalten die Züge über die Grenze hinweg ihre Zuggattung.

So verbindet ein einziger Zug oft mehrere Länder ohne Umsteigen.

Gerade im Alpenraum ist der Railjet damit weit verbreitet.

Drei Generationen

Beim Railjet gibt es inzwischen mehrere Generationen.

Die erste Generation ist seit 2008 im Einsatz.

Eine zweite Generation kam im Jahr 2024 hinzu.

Beide erreichen dieselbe Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde.

Für 2026 ist eine dritte Generation geplant.

Diese soll aus doppelstöckigen Triebzügen bestehen und mehr Platz bieten.

Der Sprung auf die Weststrecke

Eine wichtige Rolle spielt der Railjet auf der österreichischen Weststrecke.

Diese Strecke verbindet Wien über Linz und Salzburg mit dem Westen des Landes.

Seit Oktober 2016 ersetzt der Railjet dort die früheren Intercity-Züge.

Als Railjet Xpress hält er nur an den wichtigsten Bahnhöfen.

So wurde die Fahrt zwischen den großen Städten spürbar schneller.

Die Weststrecke gehört damit zum Kernrevier des Railjet.

Takt zum Flughafen Wien

Auch den Flughafen Wien bindet der Railjet mit ein.

Seit Dezember 2015 fahren dort regelmäßig Züge im dichten Takt.

Intercity- und Railjet-Züge wechseln sich dabei halbstündlich ab.

So erreichen Reisende den Flughafen bequem auf der Schiene.

Der Railjet ist damit nicht nur ein Zug für lange Reisen.

Er übernimmt auch Aufgaben im Nahbereich großer Knoten.

230 km/h im Vergleich

Mit 230 Kilometern pro Stunde ist der Railjet schnell, aber nicht der schnellste.

Deutsche ICE und französische TGV fahren noch deutlich flotter.

Diese Hochgeschwindigkeitszüge erreichen 300 Kilometer pro Stunde und mehr.

Der Railjet setzt dafür stärker auf Komfort und ein dichtes Streckennetz.

Nicht jede Strecke braucht schließlich das allerhöchste Tempo.

Oft zählt der durchgehende Zug mehr als der letzte Stundenkilometer.

Warum nicht schneller

Das Tempo eines Zuges hängt immer auch von den Strecken ab.

Die schnellsten Bahnstrecken in Österreich sind auf rund 230 Kilometer pro Stunde ausgelegt.

Genau auf dieses Tempo ist der Railjet abgestimmt.

Ein schnellerer Zug brächte auf diesen Strecken kaum einen Gewinn.

Außerdem teilt sich der Railjet die Gleise mit vielen anderen Zügen.

In diesem Mischverkehr sind 230 Kilometer pro Stunde ein sinnvolles Maß.

Was die Zahl bedeutet

Die 230 Kilometer pro Stunde des Railjet passen genau zu seinem Land.

Sie zeigen einen Zug, der schnell ist, ohne Rekorde jagen zu müssen.

Komfort, Verlässlichkeit und viele Verbindungen stehen hier im Vordergrund.

Über mehrere Generationen bleibt dieses Tempo die feste Größe.

So ist der Railjet zum ruhigen Rückgrat des österreichischen Fernverkehrs geworden.

Und mit der dritten Generation soll diese Geschichte bald weitergehen.

Warum die Bahn für das ganze Land zählt

Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.

Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.

Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.

Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.

Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.

So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.

Warum sich der Blick aufs Detail lohnt

Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.

Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.

Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.

Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.

Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.

Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.

Häufige Fragen

Wie schnell fährt der Railjet der ÖBB?
Der Railjet erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 Kilometern pro Stunde. Dieses Tempo gilt sowohl für die erste als auch für die zweite Generation der Züge.
Seit wann fährt der Railjet?
Der Railjet ist seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2008 im Einsatz. Seitdem wurde die Flotte über mehrere Generationen ausgebaut.
Ist Railjet ein eigener Zugtyp?
Railjet ist vor allem eine Zuggattung und eine Marke der ÖBB, nicht eine einzelne Baureihe. Im Fahrplan erscheint er als Railjet (RJ) und als der oft schnellere Railjet Xpress (RJX).
In welchen Ländern fährt der Railjet?
Die Marke gehört den ÖBB, doch auch die tschechische Bahn ČD setzt Railjet ein. Internationale Railjet-Züge verkehren in den meisten Nachbarstaaten Österreichs, etwa in Deutschland, der Schweiz, Italien, Ungarn und Tschechien.
Wie wird der Railjet angetrieben?
Der Railjet ist ein Wendezug: An einem Ende zieht eine Lokomotive, am anderen Ende sitzt ein Steuerwagen mit zweitem Führerstand. Die Wagen stammen von Siemens und sind für 230 Kilometer pro Stunde ausgelegt.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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