Ortstermin
„Bahnhof Sapporo, Umstieg zu den Fernzügen nach Hakodate, Asahikawa und Wakkanai sowie zur U-Bahn, bitte alle aussteigen.“
Ortstermin: Sapporo
→ Ein Ortstermin auf Hokkaidō.
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Kurz gesagt
Der Bahnhof Sapporo ist das Tor zur Insel Hokkaidō und der Ausgangspunkt fast aller Fernzüge des Nordens. Über den Gleisen erhebt sich mit dem JR Tower das höchste Gebäude der Insel.
Sapporo ist die große Stadt im Norden Japans, und ihr Hauptbahnhof ist das Tor zur ganzen Insel Hokkaidō.
Unter einem Hochhaus voller Geschäfte und Aussicht laufen hier die Gleise fast aller Fernzüge der Insel zusammen.
Dieser Ortstermin beginnt am Bahnsteig von Sapporo und führt hinaus in die weiten Straßen der Stadt.

Das Tor nach Hokkaidō
Der Bahnhof Sapporo ist der wichtigste Bahnhof der nördlichen Insel Hokkaidō und liegt mitten in der Stadt.
Er wird von der Gesellschaft JR Hokkaidō betrieben, die seit 1987 für die Bahn im Norden zuständig ist.
Über dem Bahnhof erhebt sich der JR Tower, das höchste Gebäude der Insel.
Von hier aus erreicht man fast jeden Winkel Hokkaidōs mit dem Zug.

Von der Horonai-Bahn bis heute
Der erste Bahnhof an dieser Stelle wurde am 28. November 1880 als Endpunkt der Horonai-Eisenbahn eröffnet.
Ein Brand zerstörte das Gebäude im Jahr 1907, worauf 1908 ein Neubau entstand.
Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Bahnhof immer weiter und wurde mehrmals umgebaut.
Das heutige Empfangsgebäude mit dem großen Hochhaus stammt aus dem Jahr 2003.
Seit der Aufteilung der japanischen Staatsbahn im Jahr 1987 gehört der Bahnhof zu JR Hokkaidō.

Gut zu wissen
Der Bahnhof Sapporo wurde 1880 eröffnet, das heutige Gebäude mit dem JR Tower stammt aus dem Jahr 2003.
Er wird von JR Hokkaidō betrieben und ist Ausgangspunkt fast aller Fernzüge der Insel sowie der Namboku- und der Tōhō-Linie der U-Bahn.
Der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen soll den Bahnhof nach heutigem Plan im Jahr 2038 erreichen.
Zehn Gleise unter einem Dach
Der Bahnhof verfügt über fünf Bahnsteige an insgesamt zehn Gleisen.
Im Oktober 2022 ging ein zusätzliches Gleis mit der Nummer 11 in Betrieb, während das alte Gleis 1 aufgegeben wurde.
An den Bahnsteigen beginnt und endet der größte Teil der schnellen Fernzüge der Insel.
Täglich strömen Zehntausende Reisende durch die Halle und die unterirdischen Gänge.
Lange Passagen verbinden den Bahnhof mit den umliegenden Vierteln, ohne dass man ins Freie treten muss.

Wohin die Fernzüge fahren
Von Sapporo aus fährt der Schnellzug Hokuto nach Süden in Richtung Hakodate.
Der Ōzora bringt Reisende nach Osten in die Hafenstadt Kushiro, der Tokachi nach Obihiro.
Die Züge Kamui und Lilac verbinden Sapporo mit der Stadt Asahikawa im Landesinneren.
Weit in den Norden, bis nach Wakkanai, fährt der Sōya.
Fast alle diese Fernzüge beginnen und enden am Bahnhof Sapporo.

U-Bahn und Nahverkehr
Unter dem Bahnhof halten zwei Linien der U-Bahn von Sapporo, die Namboku-Linie und die Tōhō-Linie.
Die erste U-Bahn-Linie der Stadt wurde im Dezember 1971 eröffnet, rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen von 1972.
Dazu kommen zahlreiche Nahverkehrszüge, die die Vororte mit dem Zentrum verbinden.
So wird der Bahnhof zu einem Knoten, an dem Fernzug, U-Bahn und Nahverkehr zusammentreffen.
Wer in Sapporo ohne Auto unterwegs ist, beginnt seine Wege meist hier.

Der Shinkansen kommt
Noch endet der japanische Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nicht in Sapporo, sondern weiter südlich.
Eine Verlängerung der Strecke nach Sapporo ist jedoch im Bau.
Nach dem derzeitigen Plan soll der Shinkansen im Jahr 2038 den Bahnhof erreichen.
Dann rückt Sapporo auf der Schiene näher an die Hauptinsel Honshū heran.
Der Bahnhof bereitet sich schon heute auf diese neue Aufgabe vor.

Hinaus in die Stadt
Vom Bahnhof führt eine breite Achse nach Süden zum Ōdori-Park, der die Innenstadt wie ein grünes Band durchzieht.
In der Nähe steht der alte Uhrenturm von Sapporo, ein hölzernes Wahrzeichen aus der Gründerzeit der Stadt.
Nicht weit entfernt erhebt sich das frühere Regierungsgebäude von Hokkaidō aus rotem Backstein.
Alle diese Orte sind vom Bahnhof aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.

Schnee, Ramen und kühle Sommer
Sapporo ist in ganz Japan für seine Ramen-Suppe und für sein Bier bekannt.
Im Winter verwandelt sich die Stadt in eine Welt aus Schnee, und im Februar lockt das große Schneefestival viele Besucher an.
Beim Festival entstehen aus Schnee und Eis riesige Skulpturen, die oft berühmte Gebäude nachbilden.
Im kurzen, kühlen Sommer ist Hokkaidō dagegen ein beliebtes Ziel, um der Hitze des Südens zu entkommen.

Ankommen in Sapporo
Ankommen in Sapporo heißt, aus dem Zug mitten in eine moderne Großstadt zu treten, die zugleich das Tor zur Weite des Nordens ist.
Der Bahnhof ist kein stiller Ort, sondern ein geschäftiger Knoten unter einem gläsernen Hochhaus.
Wer die Halle verlässt, steht sofort zwischen Kaufhäusern, Parks und den breiten Straßen der Stadt.
Von hier aus führen die Gleise in jede Ecke Hokkaidōs.
Als Auftakt für eine Reise durch den Norden Japans ist dieser Bahnhof ideal.

Häufige Fragen
Wann wurde der Bahnhof Sapporo eröffnet?
Welche Fernzüge fahren von Sapporo?
Gibt es eine U-Bahn am Bahnhof?
Hält der Shinkansen in Sapporo?
Was kann man vom Bahnhof aus erreichen?
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