Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Zug heißt Bussard: Der Giruno der SBB erreicht bis zu 250 Kilometer pro Stunde.“
Wie schnell fährt der Giruno der SBB?
→ Ein Zug in Zahlen.
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Kurz gesagt
Der Giruno ist ein moderner Hochgeschwindigkeitszug der Schweizerischen Bundesbahnen mit der Bezeichnung RABe 501. Er fährt bis zu 250 Kilometer pro Stunde. Gebaut hat ihn Stadler Rail.
Die Schweiz ist kein Land der Rekordgeschwindigkeiten.
Trotzdem hat sie einen schnellen Fernzug aus eigener Produktion.
Er trägt den rätoromanischen Namen Giruno.

Der Giruno in Zahlen
250 km/h
Höchstgeschwindigkeit
im Fernverkehr
RABe 501
offizielle Bezeichnung
bei den SBB
Giruno
Name
rätoromanisch für Bussard
Stadler
Hersteller
Werksname Stadler SMILE
Quelle: Wikipedia „SBB RABe 501″. Werte gerundet, Stand 2026.
Die kurze Antwort
Der Giruno fährt bis zu 250 Kilometer pro Stunde.
Bei den SBB trägt er die Bezeichnung RABe 501.
Gebaut hat ihn der Schweizer Hersteller Stadler Rail.
Der Name Giruno kommt aus dem Rätoromanischen.
Er bedeutet so viel wie Bussard.

Was 250 km/h bedeuten
Für die Schweiz ist das ein hohes Tempo.
Das dichte Netz lässt die Spitze aber selten zu.
Dafür ist der Zug mehrsystemfähig und fährt auch ins Ausland.
Dort kann er seine Geschwindigkeit eher ausspielen.
Im Inland zählt vor allem der verlässliche Takt.
Gut zu wissen
Mehrsystemfähig heißt, dass ein Zug mit verschiedenen Fahrstrom- und Signalsystemen fahren kann und so ohne Lokwechsel Grenzen überquert.
Das Rätoromanische ist neben Deutsch, Französisch und Italienisch die vierte Landessprache der Schweiz.
Ein Gliederzug
Der Giruno ist ein Triebzug, keine lokbespannte Komposition.
Der Antrieb verteilt sich über den ganzen Zug.
Die Wagen sind fest zu einer Einheit verbunden.
Der Einstieg ist stufenlos möglich.
Das erleichtert das Ein- und Aussteigen.
Gebaut von Stadler Rail
Stadler Rail ist ein Schweizer Fahrzeugbauer.
Der Giruno war für das Unternehmen ein Prestigeauftrag.
Beim Hersteller heißt der Zug Stadler SMILE.
Die Abkürzung steht für einen schnellen, leichten Expresszug.
Bis 2017 lief das Projekt unter dem Namen EC250.
Der Name Giruno
Die SBB gaben dem Zug einen rätoromanischen Namen.
Girùn bedeutet Bussard, ein Greifvogel.
Das Rätoromanische ist die vierte Landessprache der Schweiz.
Mit dem Namen würdigt die Bahn diese Sprache.
So trägt der schnelle Zug einen bodenständigen Namen.
Gebaut für die Grenze
Der Giruno ist mehrsystemfähig gebaut.
Er kommt mit verschiedenen Strom- und Signalsystemen zurecht.
Damit kann er Landesgrenzen ohne Lokwechsel überqueren.
Besonders der Verkehr Richtung Süden war das Ziel.
So verbindet der Zug Länder in einem Zug.
Auf der Gotthard-Achse
Eingesetzt wird der Giruno unter anderem auf der Nord-Süd-Achse.
Diese führt durch den Gotthard nach Italien.
Auf dieser wichtigen Strecke ist Tempo gefragt.
Der Zug verkürzt dort die Reisezeiten.
So wurde er zum Aushängeschild dieser Verbindung.
Niederflur und Komfort
Der Zug bietet einen stufenlosen Einstieg.
Das hilft Reisenden mit Gepäck oder Rollstuhl.
Innen ist er modern und hell gestaltet.
Große Fenster geben den Blick auf die Berge frei.
Komfort stand bei der Entwicklung im Vordergrund.
Zum Vergleich
Der deutsche ICE 3 fährt mit bis zu 300 Kilometern pro Stunde.
Der Giruno bleibt mit 250 km/h knapp darunter.
In der Schweiz ist das kein Nachteil.
Hier zählen Anschlüsse und Pünktlichkeit mehr als Rekorde.
Der Giruno ist auf diese Stärken ausgelegt.
Was die Zahl im Alltag heißt
Auf der Gotthardstrecke hilft das Tempo, Zeit zu sparen.
Zwischen Norden und Süden rückt die Schweiz näher zusammen.
Für die Fahrgäste zählt vor allem der ruhige Lauf.
Die 250 km/h sind die Spitze, nicht der Alltag.
Verlässlichkeit ist dem Giruno wichtiger als der Rekord.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
