Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, gut achteinhalb Kilometer geht es durch den Jura: Das ist der Grenchenbergtunnel der BLS.“
Wie lang ist der Grenchenbergtunnel?
→ Ein Tunnel in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Der Grenchenbergtunnel führt die Bahn durch die Jurasüdfusskette von Moutier nach Grenchen. Mit 8578 Metern ist er einer der langen Tunnel der Schweiz. Er ist einspurig und gehört zur BLS.
Der Jura stellt sich dem Nord-Süd-Verkehr der Schweiz in den Weg.
An einer Stelle durchbohrt ihn ein langer Tunnel.
Er heißt Grenchenbergtunnel und verbindet zwei Talseiten.

Der Grenchenbergtunnel in Zahlen
8578 m
Länge
rund 8,6 Kilometer
1
Gleis
der Tunnel ist einspurig
535 m
Nordportal bei Moutier
über Meer
484 m
Südportal bei Grenchen
über Meer
Quelle: Wikipedia „Grenchenbergtunnel“. Werte gerundet, Stand 2026.
Die kurze Antwort
Der Grenchenbergtunnel ist 8578 Meter lang.
Das sind rund 8,6 Kilometer.
Er ist einspurig und gehört zur BLS.
Er liegt an der Jurabahn von Delémont nach Biel.
Im Tunnel geht es von Moutier nach Grenchen.

Rund achteinhalb Kilometer
Mit 8,6 Kilometern ist der Tunnel beachtlich lang.
Er unterquert die Jurasüdfusskette.
Darüber liegen die Höhen von Grenchenberg und Graitery.
Die Durchfahrt dauert nur wenige Minuten.
Für seine Zeit war das ein großes Bauwerk.
Gut zu wissen
Die BLS ist nach den SBB eine der größten Bahngesellschaften der Schweiz und betreibt viele Strecken im Berner Raum und im Jura.
Einspurige Tunnel lassen immer nur einen Zug zur selben Zeit durch; die Fahrten werden entsprechend abgestimmt.
Nur ein Gleis
Der Tunnel besitzt lediglich ein Gleis.
Züge beider Richtungen teilen sich diese Röhre.
Sie fahren deshalb nacheinander hindurch.
Für das Gelände und die Bauzeit war das üblich.
Bis heute reicht ein Gleis für den Verkehr.
Durch den Jura
Der Jura bildet eine lange Gebirgsbarriere.
Er trennt das Becken von Delémont vom Mittelland.
Der Tunnel schafft hier eine direkte Verbindung.
So gelangt die Bahn ohne Umweg nach Süden.
Das spart viel Fahrzeit.
Zwischen Moutier und Grenchen
Das Nordportal liegt bei Moutier auf 535 Metern über Meer.
Das Südportal bei Grenchen liegt auf 484 Metern.
Der Höhenunterschied ist also gering.
Der Tunnel verläuft fast eben durch den Berg.
Beide Orte sind so schnell verbunden.
Teil der Jurabahn
Der Tunnel gehört zur Linie Delémont–Biel.
Diese Strecke ist ein wichtiger Teil des BLS-Netzes.
Sie verbindet den Jura mit dem Mittelland.
Der Grenchenbergtunnel ist ihr Herzstück.
Ohne ihn gäbe es hier keinen durchgehenden Verkehr.
Ein Bauwerk des frühen 20. Jahrhunderts
Der Tunnel entstand Anfang des 20. Jahrhunderts.
Damals war ein solcher Durchstich eine Pionierleistung.
Arbeiter trieben die Röhre mühsam durch den Fels.
Nach Jahren der Arbeit war der Berg durchbrochen.
Seither trägt der Tunnel den Verkehr.
Betrieben von der BLS
Die BLS ist eine große Schweizer Bahngesellschaft.
Nach den SBB gehört sie zu den bedeutendsten des Landes.
Sie betreibt viele Strecken im Berner Raum und im Jura.
Der Grenchenbergtunnel ist eine davon.
Er sichert eine wichtige Nord-Süd-Verbindung.
Zum Vergleich
Die großen Alpen-Basistunnel sind viel länger.
Der Lötschberg und der Gotthard messen ein Vielfaches.
Für eine Jura-Querung ist der Grenchenbergtunnel aber lang.
Er gehört zu den längeren Tunneln der Region.
Im Jura ist er ein Schwergewicht.
Was die Zahl im Alltag heißt
Für die Fahrgäste ist der Tunnel nur ein kurzer dunkler Moment.
Kaum jemand bemerkt seine Länge.
Für die Bahn ist er ein wichtiges Nadelöhr.
Er verbindet den Jura schnell mit dem Mittelland.
Die 8578 Meter arbeiten dafür im Verborgenen.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
