Wie lang war die Ybbstalbahn?

Zahlen, bitte!

„Rückblick auf die Ybbstalbahn: einst 70,9 Kilometer auf schmaler Spur durch das Mostviertel.“

Wie lang war die Ybbstalbahn?

→ Eine Schmalspurbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Ybbstalbahn im niederösterreichischen Mostviertel war mit ihrer Stammstrecke 70,9 Kilometer lang. 70,9 Kilometer führten von Waidhofen an der Ybbs bis Lunz am See, dazu kam eine Stichstrecke von 5,7 Kilometern.

Durch das Tal der Ybbs im niederösterreichischen Mostviertel führte lange eine schmale Bahn.

Sie verband Waidhofen an der Ybbs mit den Orten im Gebirge.

Heute ist von der einst langen Ybbstalbahn nur noch ein Teil in Betrieb.

Ybbstalbahn 02
Foto: Herbert Ortner, Vienna, Austria, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

70,9 km

Stammstrecke

Waidhofen an der Ybbs–Lunz am See

5,7 km

Stichstrecke

Abzweig nach Ybbsitz

760 mm

Spurweite

Bosnische Spurweite

Der durchgehende Betrieb der ÖBB endete am 11. Dezember 2010, seither fahren nur noch einzelne Teilstücke.

Einst über siebzig Kilometer

Die Stammstrecke der Ybbstalbahn war 70,9 Kilometer lang.

Sie führte von Waidhofen an der Ybbs bis nach Lunz am See.

Dort begann die Bergstrecke in Richtung Kienberg-Gaming.

Damit zog sich die Bahn weit durch das Mostviertel.

Ybbstalbahn kogelsbach
Foto: Mapper 07, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Stichstrecke nach Ybbsitz

Zur Bahn gehörte auch eine kurze Stichstrecke.

Sie war 5,7 Kilometer lang und führte nach Ybbsitz.

Der Abzweig lag beim Bahnhof Gstadt.

So band die Bahn auch diesen Ort an das Netz an.

Gut zu wissen

Viele schmale Lokalbahnen in Österreich verloren ihren durchgehenden Betrieb, nachdem Straßen und Busse den Verkehr übernommen hatten.

Museumsvereine und örtliche Bahnen bewahren einzelne Abschnitte, sodass wenigstens Teile der alten Strecken befahrbar bleiben.

Schmale Spur von 760 Millimetern

Die Ybbstalbahn war eine Schmalspurbahn mit 760 Millimetern Spurweite.

Diese enge Spur wird oft Bosnische Spurweite genannt.

Sie war günstiger im Bau als eine breite Hauptbahn.

Für ein enges Gebirgstal war sie gut geeignet.

Von Waidhofen nach Lunz am See

Ausgangspunkt der Bahn war Waidhofen an der Ybbs.

Von dort folgte sie dem Tal der Ybbs flussaufwärts.

Sie erreichte schließlich den Ort Lunz am See.

Daran schloss die steile Bergstrecke nach Kienberg-Gaming an.

Der einzige Tunnel bei Opponitz

Auf ihrem Weg hatte die Bahn nur einen einzigen Tunnel.

Dieser lag beim Ort Opponitz.

Ansonsten verlief die Strecke weitgehend offen durch das Tal.

Der Tunnel war damit eine Besonderheit der Strecke.

Stationen im Tal

Nach 5,5 Kilometern erreichte die Bahn den Bahnhof Gstadt.

Dort zweigte die Nebenlinie nach Ybbsitz ab.

Nach rund 25 Kilometern folgte Hollenstein an der Ybbs.

Weiter oben lagen vor allem kleine Haltestellen für Wanderer.

Das Ende des durchgehenden Betriebs

Am 11. Dezember 2010 endete der Betrieb der ÖBB auf der Bahn.

Einen Tag später übernahm das Land Niederösterreich die Anlagen.

Der durchgehende Verkehr auf der langen Strecke war damit vorbei.

Große Teile der Bahn wurden nicht mehr befahren.

Warum die Bahn aufgegeben wurde

Schon im Frühsommer 2009 hatten Unwetter Teile der Strecke beschädigt.

Diese Abschnitte blieben danach gesperrt.

Mit der Übernahme durch das Land wurden sie endgültig eingestellt.

So schrumpfte die einst lange Bahn auf wenige Reste.

Was heute noch fährt

Erhalten blieb der kurze Abschnitt in Waidhofen.

Dort verkehrt heute die Citybahn Waidhofen im Nahverkehr.

Im Gebirge blieb die Bergstrecke als Museumsbahn bestehen.

Beide Teile sind nur ein Bruchteil der früheren Strecke.

Der Ötscherland-Express

Auf der Bergstrecke fährt heute der Ötscherland-Express.

Er verkehrt zwischen Kienberg-Gaming und Lunz am See.

Als Museumsbahn bringt er vor allem Ausflügler ins Tal.

So bleibt ein Stück der alten Ybbstalbahn erlebbar.

Die Citybahn Waidhofen

In Waidhofen blieb ein kurzes Stück der Schmalspur erhalten.

Auf ihm fährt die Citybahn als örtliche Verbindung.

Sie bedient Stationen im Stadtgebiet von Waidhofen.

Damit lebt ein Teil der Bahn als moderner Nahverkehr weiter.

Ein Netz in Bosnischer Spur

Im Mostviertel gab es einst mehrere schmale Bahnen.

Sie erschlossen die Täler rund um die Ybbs.

Die Ybbstalbahn war dabei die längste dieser Strecken.

Heute erinnern nur noch Reste an dieses einstige Netz.

Das Fazit

Die Ybbstalbahn war mit ihrer Stammstrecke 70,9 Kilometer lang, dazu kam eine Stichstrecke von 5,7 Kilometern.

Der durchgehende Betrieb endete 2010, heute fahren nur noch die Citybahn Waidhofen und eine Museumsbahn im Gebirge.

So bleibt von der langen Talbahn vor allem die Erinnerung und ein kleiner Rest in Betrieb.

Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet

Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.

Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.

Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.

Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.

Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.

So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Häufige Fragen

Wie lang war die Ybbstalbahn?
Ihre Stammstrecke war 70,9 Kilometer lang, dazu kam eine Stichstrecke von 5,7 Kilometern nach Ybbsitz.
Welche Spurweite hatte die Bahn?
Sie war eine Schmalspurbahn mit 760 Millimetern Spurweite, der Bosnischen Spurweite.
Wann endete der Betrieb?
Der durchgehende Betrieb der ÖBB endete am 11. Dezember 2010.
Was fährt heute noch?
Erhalten sind die Citybahn Waidhofen im Nahverkehr und der Ötscherland-Express als Museumsbahn im Gebirge.
Warum wurde die Bahn eingestellt?
Unwetter beschädigten 2009 Teile der Strecke, die danach gesperrt und mit der Übernahme durch das Land endgültig eingestellt wurden.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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