Zahlen, bitte!
„Willkommen bei den Jurabahnen, deren schmale Gleise sich über mehr als siebzig Kilometer durch die Höhen des Jura ziehen.“
Wie lang ist das Netz der Chemins de fer du Jura?
→ Ein Bahnnetz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Chemins de fer du Jura betreiben nach Wikipedia ein Meterspurnetz von 74,3 Kilometern sowie eine Normalspurstrecke von 10,9 Kilometern.
Ein Bahnnetz misst man nicht an einer Linie, sondern an der Summe aller Strecken.
Die Chemins de fer du Jura in der Schweiz sind dafür ein gutes Beispiel.
Ihre Länge verteilt sich auf mehrere Strecken in den Höhen des Jura.

Die wichtigsten Zahlen
74,3 km
Meterspurnetz
Schmalspurstrecken im Jura
10,9 km
Normalspurstrecke
zusätzlich zum Schmalspurnetz
1944
Gründung
Fusion von CTN, RPB, RSG und SC
Die Zahlen 74,3 und 10,9 Kilometer stammen aus der Einleitung des Wikipedia-Artikels.
Die Zahl im Überblick
Die Chemins de fer du Jura betreiben nach Wikipedia ein Meterspurnetz von 74,3 Kilometern.
Dazu kommt eine Normalspurstrecke von 10,9 Kilometern.
Zusammen ergibt das ein stattliches Regionalnetz.
Es liegt im Jura im Nordwesten der Schweiz.

Was Meterspur bedeutet
Der größte Teil des Netzes ist in Meterspur gebaut.
Die Schienen liegen dabei 1000 Millimeter auseinander.
Diese schmale Spur passt gut in das hügelige Gelände des Jura.
Sie erlaubt engere Kurven als die normale Spur.
Gut zu wissen
Die 74,3 Kilometer beziehen sich auf das Meterspurnetz, die 10,9 Kilometer auf die zusätzliche Normalspurstrecke.
Die Chemins de fer du Jura entstanden 1944 aus der Fusion mehrerer kleiner Bahnen und betreiben auch Buslinien.
Die zusätzliche Normalspur
Neben dem Schmalspurnetz gibt es eine Normalspurstrecke.
Sie misst 10,9 Kilometer.
Auf ihr liegen die Schienen 1435 Millimeter auseinander.
So betreiben die Jurabahnen zwei verschiedene Spurweiten nebeneinander.
Gründung im Jahr 1944
Die Chemins de fer du Jura entstanden 1944.
Sie gingen aus der Fusion mehrerer kleiner Bahnen hervor.
Dazu gehörten die Gesellschaften mit den Kürzeln CTN, RPB, RSG und SC.
Aus vielen Linien wurde so ein gemeinsames Unternehmen.
Strecken quer durch den Jura
Das Netz verbindet zahlreiche Orte in den Freibergen und im Jurabogen.
Dazu gehören Städtchen und Dörfer auf den Hochflächen.
Die Strecken führen durch Wälder, Weiden und offene Landschaft.
Für viele Gemeinden ist die Bahn die wichtigste Verbindung.
Auch Busse gehören dazu
Neben den Gleisen betreiben die Jurabahnen mehrere Autobuslinien.
Diese ergänzen das Schienennetz dort, wo keine Gleise liegen.
So entsteht ein zusammenhängendes Angebot für die ganze Region.
Bahn und Bus greifen ineinander.
Eine Bahn für eine ländliche Region
Der Jura ist dünn besiedelt und hügelig.
Eine schmale Bahn passt gut zu dieser Gegend.
Sie hält Dörfer an das öffentliche Netz angebunden.
Ohne die Bahn wären viele Orte auf die Straße angewiesen.
Verbindung zum großen Netz
An mehreren Punkten trifft das Jura-Netz auf die großen Bahnlinien.
Dort können Reisende in Fernzüge umsteigen.
So ist die Region trotz ihrer Lage gut erreichbar.
Die schmale Bahn ist das Bindeglied in der Fläche.
Die Länge im Vergleich
Rund 85 Kilometer Gleis insgesamt sind für ein Regionalnetz viel.
Verteilt auf mehrere Strecken deckt das ein großes Gebiet ab.
Kein einzelner Ast ist besonders lang.
Die Summe aller Linien macht die beachtliche Zahl aus.
Was die Zahl bedeutet
Die 74,3 Kilometer beziehen sich auf das meterspurige Schienennetz.
Die 10,9 Kilometer kommen als Normalspurstrecke hinzu.
Beide Zahlen stehen in der Einleitung des Wikipedia-Artikels.
Zusammen beschreiben sie die Ausdehnung des Bahnbetriebs.
Ein Netz als Rückgrat des Jura
Die Chemins de fer du Jura sind mehr als eine einzelne Strecke.
Sie bilden ein Rückgrat für den Verkehr in der Region.
Ihre vielen Linien halten den Jura zusammen.
Die Zahl 74,3 Kilometer steht am Ende für dieses ganze Netz.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Die Bahn und der Klimaschutz
Kaum ein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn.
Sie fährt in Deutschland zu einem großen Teil mit Strom aus erneuerbaren Quellen.
Ein voll besetzter Zug verbraucht je Reisenden viel weniger Energie als das Auto.
Wer von der Straße auf die Schiene wechselt, spart spürbar Treibhausgase.
Deshalb gilt die Bahn als ein wichtiger Baustein der Verkehrswende.
Jede zusätzliche Fahrt mit dem Zug ist damit auch ein kleiner Beitrag fürs Klima.
Warum die Bahn für das ganze Land zählt
Die Bahn bringt Tag für Tag sehr viele Menschen sicher ans Ziel.
Sie verbindet große Städte mit kleinen Dörfern und hält so das Land zusammen.
Bei Wind und Wetter fährt sie, wenn andere Verkehrsmittel längst stehen.
Ein gut gefüllter Zug ersetzt viele Autos und entlastet damit die Straßen.
Zugleich schont die Schiene die Umwelt, weil sie je Reisenden wenig Energie braucht.
So ist die Bahn weit mehr als ein Verkehrsmittel, sie ist ein Stück Daseinsvorsorge.
