Zahlen, bitte!
„Endstation Orsières, die normalspurige Bahn aus Martigny hat ihren Weg ins Val d’Entremont zurückgelegt.“
Wie lang ist die Martigny-Orsières-Bahn?
→ Ein kleines Netz in Zahlen.
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Kurz gesagt
Das Netz der Martigny-Orsières-Bahn misst nach Wikipedia 25,44 Kilometer. Es besteht aus der Hauptstrecke von Martigny nach Orsières und einer Zweigstrecke nach Le Châble.
Manche Bahnlänge besteht aus mehr als einer Linie.
Die Martigny-Orsières-Bahn im Wallis ist so ein Fall.
Ihre Gesamtlänge umfasst eine Hauptstrecke und einen Abzweig, und beides zusammen ergibt die bekannte Zahl.

Die wichtigsten Zahlen
25,44 km
Gesamtlänge
Hauptstrecke plus Zweigstrecke
1435 mm
Spurweite
Normalspur, ungewöhnlich für eine Bergbahn
40 ‰
größte Neigung
Adhäsionsbetrieb
Die Zahl 25,44 Kilometer stammt aus der Streckentabelle der deutschsprachigen Wikipedia.
Die Zahl im Überblick
Das Netz der Martigny-Orsières-Bahn ist nach Wikipedia 25,44 Kilometer lang.
Diese Zahl umfasst zwei Strecken zusammen.
Die eine führt von Martigny nach Orsières, die andere ist ein Abzweig nach Le Châble.
Gemeinsam ergeben sie die Gesamtlänge.

Die Hauptstrecke nach Orsières
Die wichtigste Linie führt von Martigny über Sembrancher nach Orsières.
Dieser Teil ist nach Angaben der Wikipedia gut 19 Kilometer lang.
Er verläuft im Val d’Entremont, einem Seitental der Rhone.
Orsières liegt auf dem Weg zum Grossen Sankt Bernhard.
Gut zu wissen
Die 25,44 Kilometer umfassen die Hauptstrecke Martigny–Orsières (gut 19 km) und die Zweigstrecke Sembrancher–Le Châble (rund 6 km).
Beide Strecken werden heute von den Transports de Martigny et Régions betrieben.
Die Zweigstrecke nach Le Châble
In Sembrancher zweigt eine zweite Strecke ab.
Sie ist rund sechs Kilometer lang und endet in Le Châble.
Le Châble liegt im Val de Bagnes und ist Ausgangspunkt für die Ferienregion Verbier.
Zusammen mit der Hauptstrecke ergibt dieser Abzweig die 25,44 Kilometer.
Ungewöhnliche Normalspur
Anders als viele Schweizer Bergbahnen ist die Martigny-Orsières-Bahn normalspurig.
Die Schienen liegen also 1435 Millimeter auseinander.
Das ist die gleiche Spur wie bei den großen Fernzügen.
Für eine Talbahn ins Gebirge ist das in der Schweiz eher selten.
Moderate Steigung
Die größte Neigung beträgt nach Wikipedia 40 Promille.
Das ist für eine Bergregion vergleichsweise sanft.
Deshalb kommt die Bahn ohne Zahnrad aus.
Sie fährt allein über die Reibung der Räder, also im Adhäsionsbetrieb.
Von der eigenen Gesellschaft zur TMR
Früher war die Martigny-Orsières-Bahn eine eigenständige Gesellschaft.
Um das Jahr 2000 fusionierte sie mit der Martigny-Châtelard-Bahn.
Daraus entstanden die Transports de Martigny et Régions, kurz TMR.
Diese betreiben beide Strecken bis heute.
Ein Tal mit zwei Zielen
Die Bahn erschließt gleich zwei Seitentäler der Rhone.
Das Val d’Entremont führt Richtung Grossen Sankt Bernhard.
Das Val de Bagnes führt Richtung Verbier.
So bindet eine kleine Bahn zwei bekannte Gegenden an das große Netz an.
Anschluss in Martigny
In Martigny trifft die Bahn auf die große Hauptstrecke im Rhonetal.
Dort besteht Anschluss an Fernzüge in viele Richtungen.
Auch die Martigny-Châtelard-Bahn beginnt in Martigny.
Damit ist der Ort ein kleiner Knotenpunkt im Unterwallis.
Tourismus im Unterwallis
Beide Strecken sind für den Tourismus wichtig.
Sie bringen Gäste in die Ferienorte der Seitentäler.
Vor allem im Winter nutzen viele Reisende die Züge.
Im Sommer sind es Wanderer und Ausflügler.
Die Länge im Vergleich
Gut 25 Kilometer sind für ein kleines Regionalnetz eine solide Länge.
Weil die Steigung moderat ist, kommt die Bahn zügig voran.
Die beiden Strecken ergänzen sich wie zwei Äste eines Baumes.
Zusammen decken sie ein ganzes Stück des Unterwallis ab.
Was die Zahl bedeutet
Die 25,44 Kilometer sind die Gesamtlänge beider Strecken zusammen.
Die reine Hauptstrecke nach Orsières misst davon gut 19 Kilometer.
Der Abzweig nach Le Châble steuert rund sechs Kilometer bei.
Wer die Gesamtzahl nennt, meint also das ganze kleine Netz.
Eine Bahn für zwei Täler
Die Martigny-Orsières-Bahn zeigt, wie ein Abzweig eine Strecke verlängert.
Aus einer Linie werden so zwei Ziele.
Für die Menschen in den Tälern ist das ein großer Vorteil.
Die Zahl 25,44 Kilometer steht am Ende für diese doppelte Erschließung.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
