Zahlen, bitte!
„Lang wie ein Dorf: der ICE 1 misst 358 Meter.“
Wie lang ist ein ICE 1?
→ Ein Zug in Zahlen.
Lesezeit: 8 Minuten · Schalter: Zahlen, bitte!
Kurz gesagt
Ein ICE 1 ist 358 Meter lang. Er besteht aus zwei Triebköpfen und zwölf Mittelwagen.
Der ICE 1 war der erste ICE der Deutschen Bahn.
Seit 1991 fährt er auf den schnellen Strecken des Landes.
Mit 358 Metern ist er einer der längsten Züge im deutschen Reiseverkehr.

Die wichtigsten Zahlen
358 m
Länge
zwei Triebköpfe, zwölf Mittelwagen
280 km/h
Höchstgeschwindigkeit
im Regelbetrieb
60
gebaute Garnituren
nach Wikipedia
Alle Angaben nach Wikipedia zum ICE 1.
Die Kernzahl: 358 Meter
Ein ICE 1 ist nach Angaben von Wikipedia 358 Meter lang.
Das ist länger als drei Fußballfelder nebeneinander.
Der Zug besteht aus zwei Triebköpfen und zwölf Mittelwagen.
An jedem Ende sitzt ein Triebkopf mit dem Antrieb.
Dazwischen liegen die Wagen für die Reisenden.
Die Zahl stammt aus der Beschreibung des Zuges.

Zwei Triebköpfe, zwölf Wagen
Der ICE 1 hat an beiden Enden einen Triebkopf.
Diese Triebköpfe ziehen und schieben den Zug.
Dazwischen hängen zwölf Mittelwagen.
In ihnen sitzen die Fahrgäste der ersten und zweiten Klasse.
Auch ein Speisewagen gehört dazu.
So entsteht die große Länge von 358 Metern.
Gut zu wissen
Ein ICE 1 besteht aus zwei Triebköpfen und zwölf Mittelwagen und ist damit 358 Meter lang.
Von den Zügen wurden 60 Garnituren gebaut; sie sind seit 1991 im Einsatz.
Der erste ICE
Der ICE 1 war der erste ICE überhaupt.
Er ging 1991 in Betrieb.
Mit ihm begann in Deutschland das Zeitalter der ICE.
Er fuhr zuerst auf den neuen Schnellfahrstrecken.
Für viele Menschen war er ein Symbol des Fortschritts.
So schrieb er Bahngeschichte.
280 Kilometer pro Stunde
Der ICE 1 fährt im Regelbetrieb bis zu 280 Kilometer pro Stunde.
Das ist auf den schnellen Strecken erlaubt.
Für diese Geschwindigkeit sind die Triebköpfe stark genug.
So verbindet der Zug Städte in kurzer Zeit.
Tempo und Länge machen ihn zu einem besonderen Zug.
Er war lange das Aushängeschild der Bahn.
Warum der Zug so lang ist
Ein langer Zug bietet vielen Menschen Platz.
Zwölf Mittelwagen fassen viele Hundert Reisende.
Auf stark genutzten Strecken ist das ein Vorteil.
Statt zwei kurze Züge fahren zu lassen, nutzt man einen langen.
Das spart Personal und Fahrplanplätze.
Darum baute man den ICE 1 so lang.
Lange Bahnsteige nötig
Ein 358 Meter langer Zug braucht lange Bahnsteige.
An vielen großen Bahnhöfen sind die Bahnsteige entsprechend lang.
Passt der Zug nicht ganz an den Bahnsteig, wird es eng.
Darum halten ICE 1 vor allem an großen Bahnhöfen.
Die Länge stellt also Anforderungen an die Infrastruktur.
Das war bei der Planung von Anfang an bedacht.
60 Garnituren gebaut
Von den ICE-1-Zügen wurden 60 Garnituren gebaut.
Eine Garnitur ist ein kompletter Zug.
Im Einsatz sind davon heute etwas weniger.
Einige Züge wurden umgebaut oder ausgemustert.
Die übrigen fahren weiter im Netz.
So bleibt der ICE 1 präsent.
Modernisiert über die Jahre
Der ICE 1 ist schon über drei Jahrzehnte alt.
Darum wurde er mehrfach modernisiert.
Die Innenräume wurden erneuert.
Auch die Technik erhielt Verbesserungen.
So bleibt der alte Zug zeitgemäß.
Er fährt auch heute noch zuverlässig.
Zahlen im Vergleich
358 Meter sind für einen Reisezug sehr viel.
Neuere ICE sind oft kürzer, lassen sich aber koppeln.
Zwei gekoppelte Züge können dann ähnlich lang sein.
Der ICE 1 erreicht seine Länge dagegen in einem Stück.
Das macht ihn zu einem Riesen auf der Schiene.
So wird die Zahl greifbar.
Ein Symbol der schnellen Bahn
Der ICE 1 steht für den Start der schnellen Bahn in Deutschland.
Sein Bild kennen viele Menschen.
Lange war er das Gesicht des Fernverkehrs.
Auf Plakaten und in Filmen war er oft zu sehen.
So wurde er zu einem Wahrzeichen.
Seine Länge gehört fest zu diesem Bild.
Was von ihm bleibt
Auch wenn neuere Züge kommen, bleibt der ICE 1 wichtig.
Er zeigt, wie die schnelle Bahn in Deutschland begann.
Seine Technik war für ihre Zeit modern.
Viele Lehren aus seinem Bau flossen in spätere Züge.
So bereitete er den Weg für die heutige Flotte.
Der ICE 1 ist damit ein Pionier.
Was die Zahl bedeutet
358 Meter stehen für einen großen, starken Zug.
Sie zeigen, wie viele Menschen er befördern kann.
Zugleich erinnern sie an den Beginn der ICE-Ära.
So wird aus der Länge ein Stück Bahngeschichte.
Der ICE 1 bleibt ein Begriff.
Seine Zahl macht seine Größe begreifbar.
Warum sich der Blick aufs Detail lohnt
Der Bahnbetrieb steckt voller kleiner Dinge, die kaum jemand bewusst wahrnimmt.
Und doch hängt der reibungslose Ablauf oft genau an diesen Kleinigkeiten.
Ein einziges Bauteil kann darüber entscheiden, ob ein Zug rollt oder steht.
Wer genauer hinschaut, entdeckt hinter dem Alltag eine erstaunlich feine Technik.
Dieses Zusammenspiel unzähliger Teile ist die eigentliche Leistung der Bahn.
Es lohnt sich, dem scheinbar Selbstverständlichen einmal Beachtung zu schenken.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
