Zahlen, bitte!
„Sehr geehrte Fahrgäste, willkommen auf der längsten durchgehenden Zahnradbahn der Welt, wir lassen es gemütlich angehen.“
Wie lang ist die Wengernalpbahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Wengernalpbahn ist mit 19,2 Kilometern die längste durchgehende Zahnradbahn der Welt. Sie fährt seit 1893 durch das Berner Oberland.
Es gibt schnelle Bahnen und es gibt beharrliche Bahnen.
Die Wengernalpbahn gehört klar zur zweiten Sorte.
Dafür hält sie einen Weltrekord, den ihr so schnell keiner nimmt.

Die wichtigsten Zahlen
19,2 km
Länge der Strecke
längste durchgehende Zahnradbahn der Welt
800 mm
Spurweite
schmaler als eine normale Bahn
1893
Jahr der Eröffnung
im Berner Oberland
Quelle: deutschsprachige Wikipedia zur Wengernalpbahn, Stand 2025.
Die große Zahl
Die Wengernalpbahn ist 19,2 Kilometer lang.
Damit ist sie die längste durchgehende Zahnradbahn der Welt.
Sie führt von Lauterbrunnen über Wengen und die Kleine Scheidegg nach Grindelwald.
Auf ihrer ganzen Länge liegt in der Gleismitte eine Zahnstange.
Genau das macht sie zum Rekordhalter.

Was durchgehend bedeutet
Viele Bergbahnen nutzen die Zahnstange nur an den steilsten Stellen.
Die Wengernalpbahn dagegen hat sie über die gesamte Strecke.
Deshalb trägt sie den Titel längste durchgehende Zahnradbahn.
Ohne dieses durchgehende Zahnrad wäre der Rekord nicht möglich.
Es ist also nicht nur die Länge, sondern die Bauart, die zählt.
Gut zu wissen
Mit 19,2 Kilometern ist die Wengernalpbahn die längste durchgehende Zahnradbahn der Welt.
Ihre Spurweite beträgt nur 800 Millimeter.
Eröffnet wurde sie im Jahr 1893.
Der Weg der Bahn
Die Strecke beginnt im Tal von Lauterbrunnen.
Sie steigt hinauf zum autofreien Dorf Wengen.
Weiter geht es zur Kleinen Scheidegg unterhalb des Eigers.
Von dort fährt die Bahn hinab nach Grindelwald.
Benannt ist sie nach der Wengernalp zwischen Wengen und der Scheidegg.
Sehr schmal gebaut
Die Spurweite beträgt nur 800 Millimeter.
Das ist deutlich schmaler als eine normale Bahn.
Der kleinste Kurvenradius liegt bei 60 Metern.
So kann sich die Bahn eng an den Hang schmiegen.
Solche schmalen Spuren sind typisch für Bergbahnen.
Gemächliches Tempo
Auf der Bergstrecke fahren die neuesten Triebwagen rund 28 Kilometer pro Stunde.
Ein Rekord im Tempo ist das nicht.
Dafür hält die Bahn auch an steilen Hängen sicher.
Die Aussicht macht die gemächliche Fahrt mehr als wett.
Wer es eilig hat, ist hier ohnehin falsch.
Seit 1893 im Dienst
Die Wengernalpbahn wurde 1893 eröffnet.
Damit fährt sie seit über 130 Jahren.
Im Lauf der Zeit wurde sie immer wieder erneuert.
Doch ihre Grundidee ist geblieben.
Für die Region ist sie bis heute unverzichtbar.
Rund um Eiger, Mönch und Jungfrau
Die Strecke liegt inmitten des berühmten Dreigestirns.
An der Kleinen Scheidegg trifft sie auf die Jungfraubahn.
Von dort geht es weiter hinauf zum Jungfraujoch.
Zusammen bilden diese Bahnen ein bekanntes Reiseziel.
Wanderer und Skifahrer nutzen die Strecke das ganze Jahr.
Ein Sturm im Jahr 1996
Im November 1996 tobte ein heftiger Föhnsturm.
Die Windgeschwindigkeiten erreichten bis zu 150 Kilometer pro Stunde.
Dabei kippte ein Triebwagen der Bahn um.
Das Ereignis zeigt, wie rau das Wetter in den Bergen sein kann.
Solche Zwischenfälle sind aber sehr selten.
Zahlen zum Vergleich
19,2 Kilometer klingen für eine Bahn nach wenig.
Für eine reine Zahnradbahn ist es jedoch außergewöhnlich viel.
Die meisten Zahnradbahnen sind nur wenige Kilometer lang.
Genau deshalb hält die Wengernalpbahn ihren Weltrekord.
Länge und Bauart zusammen machen sie einzigartig.
Warum Reisende kommen
Die Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau ist berühmt.
Im Sommer starten hier viele Wanderungen.
Im Winter ist die Region ein beliebtes Skigebiet.
Die Bahn verbindet die Orte bequem miteinander.
So gehört sie fest zum Erlebnis im Berner Oberland.
Was bleibt
Ein Weltrekord in aller Ruhe.
19,2 Kilometer, seit 1893, mit durchgehender Zahnstange.
Die Wengernalpbahn setzt nicht auf Tempo, sondern auf Beharrlichkeit.
Und beweist, dass auch langsame Bahnen Rekorde halten können.
Manchmal ist der Weg wichtiger als die Geschwindigkeit.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Kleine Dinge, große Wirkung
Im Bahnbetrieb entscheiden oft die kleinen Dinge über den großen Ablauf.
Eine klare Ansage, ein sauberer Bahnsteig, ein pünktlicher Anschluss.
Für sich genommen wirken diese Dinge unscheinbar und beinahe nebensächlich.
In der Summe machen sie den Unterschied zwischen Ärger und Freude.
Wer sie beachtet, macht das Reisen für alle ein Stück angenehmer.
So zeigt sich Qualität bei der Bahn gerade im scheinbar Nebensächlichen.
Was ein Bahnhof für eine Stadt bedeutet
Ein Bahnhof ist für viele Städte weit mehr als nur ein Verkehrsbauwerk.
Er ist oft das Erste, was Reisende von einem Ort zu sehen bekommen.
Rund um den Bahnhof entstehen Geschäfte, Cafés und ein reges Treiben.
Er verbindet die Stadt mit der weiten Welt und die Welt mit der Stadt.
Ein gepflegter Bahnhof ist deshalb auch eine Visitenkarte des Ortes.
So prägt er das Bild einer Stadt weit über die Gleise hinaus.
