Wie lang ist die Strecke Zittau–Oybin?

Zahlen, bitte!

„Sehr geehrte Fahrgäste, dieser Dampfzug fährt 10,6 Kilometer von Zittau ins Gebirge hinauf nach Oybin.“

Wie lang ist die Strecke Zittau–Oybin?

→ Eine Schmalspurstrecke in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Strecke Zittau–Oybin ist 10,6 Kilometer lang und führt von Zittau über Olbersdorf nach Kurort Oybin im Zittauer Gebirge. Sie ist in sächsischer Schmalspur mit 750 Millimetern gebaut. Zusammen mit dem Zweig nach Jonsdorf ergibt sich ein Netz von rund 14,4 Kilometern. Betrieben wird die Zittauer Schmalspurbahn bis heute mit Dampflokomotiven.

Im äußersten Osten Deutschlands liegt eine kleine, hartnäckige Dampfbahn.

Sie bringt Ausflügler von Zittau hinauf in das felsige Zittauer Gebirge.

Bis nach Oybin sind es dabei gut zehn Kilometer.

Zittauer Schmalspurbahn,Oybin,Sachsen,Deutschland
Foto: katorisi, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die wichtigsten Zahlen

10,6 km

Strecke Zittau–Oybin

über Olbersdorf, Meterspur-Schwester in 750 mm

750 mm

Spurweite

sächsische Schmalspur

3,8 km

Zweig nach Jonsdorf

ab Bertsdorf, zusammen rund 14,4 km Netz

1890

Eröffnung

erbaut von der ZOJE

Die genaue Länge der Strecke Zittau–Oybin beträgt 10,583 Kilometer; der Zweig Bertsdorf–Jonsdorf misst 3,831 Kilometer.

Mit Dampf ins Zittauer Gebirge

Die Strecke verbindet die Stadt Zittau mit dem Kurort Oybin.

Dazwischen liegen 10,6 Kilometer Schmalspur in 750 Millimetern.

Sie führt über Olbersdorf hinauf in das Zittauer Gebirge.

Elektrifiziert ist sie nicht, hier zieht der Dampf.

Betrieben wird sie als Zittauer Schmalspurbahn.

Schmalspurbahn Zittau
Foto: Björn Ehrlich, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Wie die Zahl zustande kommt

Die 10,583 Kilometer messen den Weg von Zittau bis Oybin.

In Zittau zweigt die Bahn von einer früheren Schmalspurstrecke ab.

Von dort steigt sie stetig in das Gebirge hinauf.

Das ist für eine Ausflugsbahn eine handliche Länge.

Für die ganze Fahrt bleibt dennoch genug Zeit zum Schauen.

Gut zu wissen

Die Strecke Zittau–Oybin ist 10,583 Kilometer lang; mit dem Zweig Bertsdorf–Jonsdorf von 3,831 Kilometern ergibt sich ein Netz von rund 14,4 Kilometern.

Beide Äste werden gemeinsam als Zittauer Schmalspurbahn vermarktet und von der SOEG betrieben.

Das zweite Ziel: Jonsdorf

Im Bahnhof Bertsdorf teilt sich die Strecke.

Ein Ast führt weiter nach Oybin, der andere nach Kurort Jonsdorf.

Der Zweig nach Jonsdorf ist 3,8 Kilometer lang.

Zusammen ergibt sich ein Netz von rund 14,4 Kilometern.

Beide Äste werden als Zittauer Schmalspurbahn vermarktet.

Hinauf nach Oybin

Oybin ist ein kleiner, berühmter Kurort im Gebirge.

Über dem Ort thront der Berg Oybin mit einer alten Klosterruine.

Die Bahn bringt Wanderer und Ausflügler bequem bis an den Fuß des Berges.

Viele verbinden die Fahrt mit einem Aufstieg zur Ruine.

So gehören Bahn und Berg für viele fest zusammen.

Ein ordentlicher Anstieg

Von Zittau bis Oybin gewinnt die Bahn spürbar an Höhe.

Die größte Steigung beträgt 30 Promille.

Für eine reine Adhäsionsbahn ist das ein kräftiger Wert.

Die kleinen Dampfloks arbeiten sich zuverlässig nach oben.

Gerade das macht die kurze Fahrt reizvoll.

Gebaut 1890

Erbaut wurde die Strecke von der Zittau-Oybin-Jonsdorfer Eisenbahn.

Schon im Herbst 1889 kamen die ersten Fahrzeuge an.

Im Laufe des Jahres 1890 wurde die Bahn fertiggestellt.

Ein Unwetter beschädigte die Strecke sogar während der Einweihung.

Ende 1890 lief dann der durchgehende Zugbetrieb.

Warum 750 Millimeter

Wie fast alle sächsischen Schmalspurbahnen fährt sie in 750 Millimeter Spur.

Diese schmale Spur war günstig und passte in enge Täler.

Dadurch ließen sich Fahrzeuge zwischen den Strecken tauschen.

Auch die Zittauer Bahn folgt diesem Maß.

So blieb der Betrieb über viele Jahrzehnte möglich.

Bertsdorf, der Knotenbahnhof

Der kleine Bahnhof Bertsdorf ist das Herz der Strecke.

Hier trennen sich die Äste nach Oybin und nach Jonsdorf.

Oft begegnen sich hier zwei Dampfzüge.

Für Fotografen ist der Bahnhof ein beliebter Ort.

Ohne Bertsdorf gäbe es kein zusammenhängendes Netz.

Dampf bis heute

Die Zittauer Schmalspurbahn fährt bis heute mit Dampflokomotiven.

Der Betrieb läuft regelmäßig nach Fahrplan.

Damit ist sie keine reine Museumsbahn für wenige Tage.

Für die Orte im Gebirge ist sie Alltag und Attraktion zugleich.

Dieser tägliche Dampf ist selten geworden.

Die SOEG seit 1996

Seit 1996 gehört die Strecke der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft.

Sie hält die beiden Äste nach Oybin und Jonsdorf in Betrieb.

So blieb die alte Gebirgsbahn nach der Wende erhalten.

Die Gesellschaft pflegt Fahrzeuge und Strecke.

Ohne sie wäre die Bahn womöglich längst verschwunden.

Ausflugsbahn im Dreiländereck

Zittau liegt im Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien.

Die Schmalspurbahn ist ein Anziehungspunkt dieser Grenzregion.

Gäste aus mehreren Ländern nutzen sie für ihren Ausflug.

So verbindet die kleine Bahn Tourismus und Grenzraum.

Gerade die Lage macht sie besonders.

Teil der sächsischen Schmalspurfamilie

Die Zittauer Bahn ist nicht allein.

Zur gleichen Familie gehören Lößnitzgrund-, Weißeritztal- und Fichtelbergbahn.

Alle fahren in der schmalen Spur von 750 Millimetern.

Gemeinsam haben sie die sächsische Schmalspur bewahrt.

Die Zittauer Bahn ist davon die östlichste.

Langsam durch die Felsen

Das Zittauer Gebirge ist für seine bizarren Felsen bekannt.

Die Bahn schlängelt sich gemächlich durch diese Landschaft.

Wer es eilig hat, ist mit dem Auto schneller.

Wer die Gegend erleben will, sitzt in der Bahn richtig.

Die kurze Strecke lädt zum Aussteigen und Wandern ein.

Was 10,6 Kilometer bedeuten

10,6 Kilometer klingen nach wenig.

Für eine Dampfbahn im Gebirge sind sie ein schöner Nachmittag.

Die Strecke verbindet eine Stadt, ein Dorf und einen Felsenberg.

Mit dem Zweig nach Jonsdorf werden daraus rund 14,4 Kilometer Netz.

Genau darin liegt der Reiz dieser kleinen Bahn.

Von der Dampflok bis heute

Die Eisenbahn hat sich in fast zwei Jahrhunderten enorm verändert.

Am Anfang stand die schnaubende Dampflok, langsam und rußig, aber revolutionär.

Später kamen der elektrische Antrieb und immer schnellere Züge hinzu.

Aus einfachen Holzbänken wurden bequeme Sitze mit Steckdose und Klimaanlage.

Vieles, was heute selbstverständlich wirkt, war früher undenkbarer Luxus.

Dieser lange Weg zeigt, wie sehr die Bahn mit der Zeit gegangen ist.

Was die Fahrgäste davon haben

Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.

Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.

Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.

Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.

So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.

Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Strecke Zittau–Oybin?
Sie ist 10,583 Kilometer lang und führt von Zittau über Olbersdorf nach Kurort Oybin. Gebaut ist sie in sächsischer Schmalspur mit 750 Millimetern.
Was ist mit dem Zweig nach Jonsdorf?
Ab dem Bahnhof Bertsdorf führt ein 3,831 Kilometer langer Zweig nach Kurort Jonsdorf. Zusammen ergibt sich ein Netz von rund 14,4 Kilometern.
Wohin fährt die Bahn?
Nach Kurort Oybin im Zittauer Gebirge. Über dem Ort liegt der Berg Oybin mit einer bekannten Klosterruine, ein beliebtes Wanderziel.
Seit wann fährt sie?
Seit 1890. Erbaut wurde sie von der Zittau-Oybin-Jonsdorfer Eisenbahn. Seit 1996 betreibt die Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft die Strecke.
Fahren dort Dampfloks?
Ja. Die Zittauer Schmalspurbahn fährt bis heute planmäßig mit Dampflokomotiven, nicht nur an einzelnen Museumstagen.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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