Wie lang ist die Selfkantbahn?

Zahlen, bitte!

„Der Dampfzug der Selfkantbahn steht abfahrbereit, bitte zusteigen und auf das Pfeifen der Lok achten.“

Wie lang ist die Selfkantbahn?

→ Eine Museumsbahn in Zahlen.

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Kurz gesagt

Die Selfkantbahn ist eine meterspurige Museumsbahn und fährt heute auf 5,5 Kilometern zwischen Gillrath und Schierwaldenrath. Ihre Vorgängerin, die Geilenkirchener Kreisbahn, war einst 37,7 Kilometer lang.

Im äußersten Westen Deutschlands hat eine kleine Schmalspurbahn das Ende des Alltagsverkehrs überlebt.

Die Selfkantbahn fährt heute als Museumsbahn mit Dampfloks durch das Grenzland bei Geilenkirchen.

Ihre Länge erzählt von einer früher viel größeren Kreisbahn und von einem frühen Neuanfang als Museum.

Nikolausfahrten Selfkantbahn 2Advent 12 5
Foto: Alupus, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Selfkantbahn in Zahlen

5,5 km

heutige Museumsstrecke

Gillrath–Schierwaldenrath

37,7 km

ursprüngliche Kreisbahn

Geilenkirchener Kreisbahn

1000 mm

Spurweite

Meterspur

1969

erster Museumsverkehr

seit 1973 regelmäßig

Die ursprüngliche Bahn bestand aus zwei Ästen und verband das Aachener Steinkohlenrevier mit dem ländlichen Selfkant.

Die wichtigste Zahl

Die Selfkantbahn wird heute auf einer Museumsstrecke von 5,5 Kilometern Länge betrieben.

Sie verbindet Gillrath bei Geilenkirchen mit Schierwaldenrath.

Gefahren wird mit historischen Fahrzeugen, oft mit Dampflokomotiven.

Damit ist nur ein kleiner Teil der früheren Strecke erhalten geblieben.

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Foto: Alupus, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Von der Kreisbahn zur Museumsbahn

Die heutige Selfkantbahn ist der Rest einer viel längeren Bahn.

Ihre Vorgängerin war die Geilenkirchener Kreisbahn.

Diese verlor nach und nach ihre Bedeutung und wurde stillgelegt.

Ehrenamtliche bewahrten ein Teilstück und machten daraus eine Museumsbahn.

Gut zu wissen

Die Selfkantbahn verkehrt vor allem an Wochenenden und zu besonderen Anlässen in der Saison.

Dampffahrten durch den Selfkant sind ein beliebtes Ausflugsziel im Grenzland bei Geilenkirchen.

Die Geilenkirchener Kreisbahn

Die Geilenkirchener Kreisbahn war insgesamt 37,7 Kilometer lang.

Sie war eine meterspurige Kleinbahn im Westen des heutigen Nordrhein-Westfalen.

Ihr betrieblicher Mittelpunkt lag am Geilenkirchener Kreisbahnhof.

Von dort gingen zwei Streckenäste in unterschiedliche Richtungen.

Zwei Streckenäste

Ein Ast führte rund 17 Kilometer von Geilenkirchen nach Puffendorf im Jülicher Land.

Der andere Ast erschloss auf etwa 22 Kilometern den Selfkant bis Tüddern.

Dieser zweite Ast verlief über Gillrath, Schierwaldenrath und Gangelt.

Genau auf diesem Abschnitt fährt heute die Museumsbahn.

Meterspur im Rheinland

Die Bahn ist eine Schmalspurbahn in Meterspur mit 1000 Millimetern Spurweite.

Um 1900 war im Rheinland sogar ein ganzes Netz solcher Meterspurbahnen geplant.

Verwirklicht wurden davon nur einige Strecken, darunter auch die Brohltalbahn.

Die Geilenkirchener Kreisbahn gehörte zu diesen umgesetzten Bahnen.

Bau und Betreibergesellschaften

Der Kreis finanzierte den Bau der Bahn selbst.

Mit Bau und Betrieb war zunächst die Westdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft beauftragt.

Ab 1928 übernahm deren Nachfolgerin, die Vereinigte Kleinbahnen AG.

Ab 1951 führte der Eigentümer den Betrieb über die Kreiswerke Geilenkirchen-Heinsberg selbst.

Niedergang und Stilllegung

Nach dem Zweiten Weltkrieg sanken die Fahrgastzahlen rasch.

Der Betrieb der Bahn wurde ab 1953 schrittweise aufgegeben.

Abschnitt für Abschnitt verschwand in den folgenden Jahren.

Im Jahr 1973 war der reguläre Betrieb schließlich ganz eingestellt.

Der erste historische Verkehr 1969

Schon 1969 begann auf dem Abschnitt bei Gillrath und Schierwaldenrath ein erster historischer Schienenverkehr.

Aus diesem Angebot ging die heutige Selfkantbahn hervor.

Ein Plan, die Strecke zu elektrifizieren, scheiterte an den hohen Kosten.

So blieb es beim Betrieb mit historischen Fahrzeugen.

Museumsbetrieb seit 1973

Seit 1973 fährt auf dem erhaltenen Teilstück ein regelmäßiger Museumsbetrieb.

Dabei kommen immer wieder Dampflokomotiven zum Einsatz.

Die Fahrten richten sich vor allem an Ausflügler und Bahnfreunde.

So wurde aus dem Rest einer Kleinbahn ein lebendiges Stück Verkehrsgeschichte.

Die heutige Museumsstrecke

Heute umfasst die befahrene Strecke 5,5 Kilometer.

Sie liegt zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath.

Damit ist die Museumsbahn deutlich kürzer als die einstige Kreisbahn.

Die kurze Länge passt gut zum ruhigen Ausflugsverkehr.

Wer die Bahn heute betreibt

Betrieben wird die Selfkantbahn von der Touristenbahnen im Rheinland GmbH.

Diese Gesellschaft gehört dem Verein Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr.

Seit 2012 ist das Unternehmen auch für die Infrastruktur zuständig.

So bleiben Fahrzeuge und Gleise in ehrenamtlicher Hand.

Woher der Name kommt

Der Selfkant ist eine Landschaft im äußersten Westen Deutschlands.

Die alte Kreisbahn erschloss genau diese ländliche Region.

Daher trägt die Museumsbahn heute den Namen Selfkantbahn.

Der Name verweist also auf das Grenzland nahe den Niederlanden.

Museumsbahn als lebendige Geschichte

Viele kleine Bahnen wurden nach ihrer Stilllegung komplett abgebaut.

Die Selfkantbahn zeigt, wie ein Rest erhalten bleiben kann.

Dampf, Gleis und historische Wagen machen die alte Technik erlebbar.

So wird die Länge der Strecke zu einem Stück gepflegter Erinnerung.

Zahlen zum Mitnehmen

Die Selfkantbahn fährt heute auf 5,5 Kilometern als Museumsbahn.

Ihre Vorgängerin, die Geilenkirchener Kreisbahn, war 37,7 Kilometer lang.

Der erste historische Verkehr begann 1969, der regelmäßige Museumsbetrieb seit 1973.

Die Spurweite beträgt wie bei vielen rheinischen Kleinbahnen 1000 Millimeter.

Zwischen Technik und Menschen

Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.

Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.

Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.

Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.

Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.

Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.

Warum Verlässlichkeit so wichtig ist

Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.

Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.

Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.

Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.

Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.

Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.

Häufige Fragen

Wie lang ist die Selfkantbahn heute?
Die Museumsstrecke der Selfkantbahn ist 5,5 Kilometer lang und liegt zwischen Gillrath und Schierwaldenrath.
Wie lang war die ursprüngliche Bahn?
Die Geilenkirchener Kreisbahn war insgesamt 37,7 Kilometer lang und bestand aus zwei Streckenästen.
Welche Spurweite hat die Selfkantbahn?
Die Bahn ist meterspurig, hat also eine Spurweite von 1000 Millimetern.
Seit wann gibt es den Museumsbetrieb?
Ein erster historischer Verkehr begann 1969, ein regelmäßiger Museumsbetrieb besteht seit 1973.
Wer betreibt die Selfkantbahn?
Betreiber ist die Touristenbahnen im Rheinland GmbH, die zum Verein Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr gehört.

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Über BahnSlam

Stephan Pinkwart verkörpert einzigartig die Welt der Poetry Slams und der Bahn. Mit fesselnden Auftritten verbindet er die Kraft der Worte mit seiner Liebe zu Zügen. Seine Poesie ist tiefgründig und emotional, und seine Leidenschaft für die Bahn symbolisiert Freiheit und Verbindung. Pinkwarts Kunst begeistert Poetry Slam-Fans und Eisenbahnliebhaber gleichermaßen.

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