Zahlen, bitte!
„Bitte einsteigen zur Bergfahrt: Die Schneebergbahn klettert über 9,8 Kilometer hinauf zum höchsten Bahnhof Österreichs.“
Wie lang ist die Schneebergbahn auf den Hochschneeberg?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Zahnradbahn auf den Hochschneeberg ist mit 9,8 Kilometern die längste Zahnradbahn Österreichs. Sie endet am 1796 Meter hoch gelegenen Bahnhof Hochschneeberg, dem höchsten des Landes.
In Niederösterreich führt eine der eindrucksvollsten Bergbahnen Österreichs auf den Schneeberg.
Sie arbeitet mit einer Zahnstange und überwindet dabei große Höhen.
Mehr als 125 Jahre nach der Eröffnung ist sie bis heute in Betrieb.

Die wichtigsten Zahlen
9,8 km
Streckenlänge
längste Zahnradbahn Österreichs
197 ‰
größte Steigung
nach dem System Abt
1796 m
Bahnhof Hochschneeberg
höchster Bahnhof Österreichs
Die Talstation in Puchberg liegt auf 577 Metern Höhe.
Was die Schneebergbahn ist
Die Schneebergbahn führt auf den Schneeberg in Niederösterreich.
Der obere Teil ist eine Zahnradbahn nach dem System Abt.
Sie hat eine Spurweite von genau einem Meter.
Betrieben wird die Strecke seit dem 25. September 1897.
Sie gehört zu den bekanntesten Bergbahnen des Landes.

Die Länge in Zahlen
Die Zahnradbahn ist 9,8 Kilometer lang.
Damit ist sie die längste Zahnradbahn Österreichs.
Auf diesen Kilometern geht es fast nur bergauf.
Die Fahrt gleicht einer langsamen Reise in die Höhe.
Für eine reine Bergbahn ist diese Länge beachtlich.
Gut zu wissen
197 Promille Steigung bedeuten fast 20 Meter Höhengewinn auf 100 Meter Strecke.
Das System Abt verwendet mehrere Zahnstangen-Lamellen nebeneinander und ermöglicht so einen ruhigen Lauf.
Die Schneebergbahn ist eine von nur drei erhaltenen Zahnradbahnen in Österreich.
Vom Tal auf den Berg
Die Talstation liegt in Puchberg am Schneeberg.
Sie befindet sich auf 577 Metern Höhe.
Der Endbahnhof Hochschneeberg liegt auf 1796 Metern.
Dazwischen überwindet die Bahn 1219 Höhenmeter.
Dieser Höhengewinn macht die Strecke so besonders.
Der höchste Bahnhof Österreichs
Der Bahnhof Hochschneeberg ist der höchstgelegene des Landes.
Er liegt auf 1796 Metern über dem Meer.
Von dort reicht der Blick weit über die Alpen.
Kein anderer österreichischer Bahnhof liegt höher.
Für viele Gäste ist allein die Aussicht die Fahrt wert.
Die Steigung von 197 Promille
Die größte Steigung beträgt 197 Promille.
Das bedeutet fast 20 Meter Anstieg auf 100 Meter Strecke.
Ein normaler Zug würde an einer solchen Rampe durchdrehen.
Nur das Zahnrad hält die Bahn sicher auf der Spur.
So steile Abschnitte sind sonst selten im Netz.
Das Zahnstangensystem Abt
Zwischen den Schienen liegt eine gezahnte Stange.
Diese Stange nennt man Zahnstange.
Die Schneebergbahn nutzt das System des Ingenieurs Abt.
Dabei greifen mehrere Zahnreihen versetzt ineinander.
Das sorgt für einen ruhigen und sicheren Lauf.
Wie eine Zahnradbahn funktioniert
An der Lok oder am Triebwagen sitzt ein Zahnrad.
Es greift in die Zahnstange im Gleis.
So kann sich das Fahrzeug den Berg hinaufziehen.
Auch beim Bergabfahren bremst das Zahnrad mit.
Ohne diese Technik wären 197 Promille nicht zu bewältigen.
Die Eröffnung 1897
Der Bau begann Mitte der 1890er Jahre.
Ein erstes Teilstück ging im Juni 1897 in Betrieb.
Die ganze Strecke bis Hochschneeberg folgte am 25. September 1897.
Geleitet wurde der Bau vom Wiener Ingenieur Leo Arnoldi.
Schon damals war die Bahn ein großes technisches Vorhaben.
Wie die Bahn möglich wurde
Hinter dem Projekt standen tatkräftige Förderer.
Der Bürgermeister von Wiener Neustadt unterstützte den Bau.
Von Wiener Neustadt führte eine Bahn bis nach Puchberg.
Dort setzt die Zahnradbahn auf den Berg an.
So entstand eine durchgehende Verbindung aus dem Flachland.
Eine von drei Zahnradbahnen
In Österreich gibt es nur noch wenige Zahnradbahnen.
Die Schneebergbahn ist eine von drei erhaltenen.
Die beiden anderen sind die Schafbergbahn und die Achenseebahn.
Alle drei sind heute auch Ausflugsziele.
Sie bewahren ein Stück Technikgeschichte.
Die Fahrt hinauf
Die Bergfahrt dauert deutlich länger als auf einer normalen Bahn.
Das liegt an der Steigung und an der Zahnstange.
Unterwegs wechselt die Landschaft von Wald zu Almen.
Oben öffnet sich der Blick auf die Bergwelt.
Viele Fahrgäste bleiben für eine Wanderung.
Der Schneeberg als Ziel
Der Schneeberg ist ein beliebtes Ausflugsziel aus dem Raum Wien.
Die Bahn bringt Gäste bequem in die Höhe.
Oben gibt es Wege für Wanderer jeder Erfahrung.
Im Winter liegt lange Schnee auf dem Gipfel.
Die Bahn macht den Berg für viele erst erreichbar.
Über 125 Jahre im Betrieb
Seit 1897 fährt die Bahn auf den Hochschneeberg.
Das sind mehr als 125 Jahre Betrieb.
In dieser Zeit wurde die Technik mehrfach erneuert.
Der grundlegende Verlauf blieb aber gleich.
So verbindet die Bahn Geschichte und Gegenwart.
Technik und Sicherheit am Berg
Auf steilen Strecken ist die Bremse besonders wichtig.
Das Zahnrad greift auch beim Bremsen in die Stange.
So bleibt der Zug selbst bei Gefälle beherrschbar.
Regelmäßige Prüfungen sichern den Betrieb ab.
Die Technik hat sich über Jahrzehnte bewährt.
Wie sich die Zahlen einordnen
Mit 9,8 Kilometern ist die Schneebergbahn die längste ihrer Art in Österreich.
Mit 1796 Metern erreicht sie den höchsten Bahnhof des Landes.
Mit 197 Promille gehört sie zu den steilsten Strecken.
Diese drei Werte machen sie zu einem Rekordhalter.
Für Technikfreunde ist sie ein lohnendes Ziel.
Die Bahn als Teil des Alltags
Für Millionen Menschen gehört die Bahn ganz selbstverständlich zum Tag dazu.
Sie bringt Pendler zur Arbeit, Schüler zur Schule und Familien zu Ausflügen.
Am Bahnsteig treffen sich für einen Moment die unterschiedlichsten Lebenswege.
Der eine liest, die andere telefoniert, ein Dritter döst vor sich hin.
So ist der Zug nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Stück gelebter Alltag.
Und genau das macht die Bahn zu einem so besonderen öffentlichen Ort.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
