Zahlen, bitte!
„Bergstation Rigiblick, bitte alles aussteigen: Die Standseilbahn hat Sie in zwei Minuten auf den Zürichberg gebracht.“
Wie lang ist die Rigiblick-Standseilbahn in Zürich?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Seilbahn Rigiblick in Zürich ist 385 Meter lang und überwindet 94 Höhenmeter. Sie bringt rund 600.000 Fahrgäste im Jahr auf den Zürichberg.
Am Zürichberg führt eine kleine Standseilbahn aus dem Quartier hinauf zum Aussichtspunkt Rigiblick.
Sie ist schmalspurig und gehört zum Nahverkehr der Stadt.
Trotz ihrer geringen Länge nutzen sie Hunderttausende im Jahr.

Die wichtigsten Zahlen
385 m
Streckenlänge
schmalspurig
94 m
Höhendifferenz
bis zu 36 Prozent steil
600.000
Fahrgäste pro Jahr
rund
Die Fahrt dauert ohne Zwischenhalt nur zwei Minuten bei fünf Metern in der Sekunde.
Eine Standseilbahn am Zürichberg
Die Seilbahn Rigiblick fährt im Quartier Oberstrass der Stadt Zürich.
Sie verbindet die Talstation an der Universitätstrasse mit der Bergstation Rigiblick.
Die Bergstation liegt oben am Zürichberg.
Betrieben wird die Bahn von den Verkehrsbetrieben Zürich.

385 Meter den Hang hinauf
Die Strecke der Rigiblick-Bahn ist 385 Meter lang.
Damit gehört sie zu den kürzeren Standseilbahnen der Schweiz.
Sie ist schmalspurig gebaut.
Auf kurzer Strecke überwindet sie einen ordentlichen Höhenunterschied.
Gut zu wissen
Der Name Rigiblick verspricht bei klarem Wetter einen weiten Blick über die Stadt und den See bis zu den Bergen.
Die Bahn ist nicht mit dem bekannten Polybähnli zu verwechseln, das an anderer Stelle in Zürich den Hang hinauffährt.
94 Höhenmeter und bis zu 36 Prozent
Die Bahn überwindet eine Höhendifferenz von 94 Metern.
Im Mittel steigt die Strecke mit 25,3 Prozent an.
An der steilsten Stelle sind es rund 36 Prozent.
Der Zürichberg erhebt sich also spürbar über das Quartier.
Zwei Minuten Fahrt
Ohne Zwischenhalt dauert die Fahrt nur zwei Minuten.
Die Bahn fährt dabei mit fünf Metern in der Sekunde.
Das ist zügig für eine Standseilbahn.
So ist man schnell oben am Aussichtspunkt.
Auf der Meterspur
Die Rigiblick-Bahn fährt auf einer Spurweite von 1000 Millimetern.
Das ist die Meterspur, schmaler als die Normalspur der großen Bahn.
Schmale Spuren eignen sich gut für enge, steile Strecken.
Für eine Quartierbahn ist das die passende Wahl.
600.000 Fahrgäste im Jahr
Jährlich nutzen rund 600.000 Fahrgäste die Bahn.
Das ist für eine so kurze Strecke eine beachtliche Zahl.
Pro Stunde kann die Bahn bis zu 630 Personen befördern.
Sie ist damit ein echtes Verkehrsmittel, nicht nur eine Attraktion.
Vom Quartier auf den Berg
Unten liegt die Talstation an der Universitätstrasse.
Oben wartet der Aussichtspunkt Rigiblick.
Dazwischen klettert die Bahn durch Wohnlagen den Hang hinauf.
Für die Anwohner ist sie der bequeme Weg nach oben.
Die Eröffnung von 1901
Im April 1901 nahm die Bahn ihren Betrieb auf.
Ursprünglich war an dieser Stelle sogar ein Tram geplant.
Stattdessen entschied man sich für eine kleine Standseilbahn.
Seither fährt sie den Zürichberg hinauf.
Eine Bahn mit vielen Namen
Anfangs hieß die Bahn Seilbahn Rigiviertel.
Auch die Namen Rigiquartierseilbahn und Geissberg-Bahn waren gebräuchlich.
Erst später setzte sich der Name Rigiblick durch.
Die vielen Namen zeigen, wie lange die Bahn schon zum Quartier gehört.
Verlängerung im Jahr 1978
1978 wurde die alte Bergstation an der Germaniastrasse abgebrochen.
Die Linie verlängerte man dabei um 80 Meter bergwärts.
So rückte die Bergstation näher an den Aussichtspunkt.
Die Bahn gewann dadurch an Länge und Nutzen.
Die erste vollautomatische Seilbahn der Schweiz
Im Mai 1979 wurde die erneuerte Bahn unter dem Namen Seilbahn Rigiblick eröffnet.
Sie war die erste vollautomatische konzessionierte Seilbahn der Schweiz.
Seither fährt sie ohne Fahrpersonal an Bord.
Das war für ihre Zeit ein technischer Fortschritt.
Halt auf halbem Weg
Die Bahn hält nicht nur unten und oben.
Zwischenstationen sind die Goldauerstrasse und die Hadlaubstrasse.
An der Hadlaubstrasse liegt zugleich die Kreuzungsstelle.
Dort begegnen sich die beiden Wagen in der Mitte der Strecke.
Modernisiert bis 2025
In den vergangenen Jahren wurde die Bahn gründlich erneuert.
Die Arbeiten an Bahn und Haltestellen liefen bis in den Sommer 2025.
Auftraggeber war der Zürcher Verkehrsverbund.
So bleibt die historische Bahn auf dem neuesten Stand.
Teil des Zürcher Nahverkehrs
Die Rigiblick-Bahn ist in den Zürcher Nahverkehr eingebunden.
Sie lässt sich wie Tram und Bus mit dem normalen Ticket nutzen.
Damit ist sie Alltagsverkehr und Ausflugsbahn zugleich.
Für den Zürichberg ist sie seit über einem Jahrhundert selbstverständlich.
Ein Blick in die Zukunft
Die Bahn von morgen soll noch pünktlicher, digitaler und bequemer werden.
Neue Stellwerke steuern den Verkehr aus der Ferne und in Echtzeit.
Moderne Züge fahren leiser, sparsamer und mit mehr Platz für Rad und Gepäck.
Das Netz wird an vielen Stellen ausgebaut, damit mehr Züge fahren können.
Auch die Bahnhöfe werden Schritt für Schritt barrierefrei und freundlicher.
So entsteht nach und nach die Bahn, die sich viele Fahrgäste wünschen.
Der Zug als umweltfreundliche Wahl
Wer mit dem Zug fährt, entscheidet sich fast immer für die grünere Variante.
Die Schiene führt viele Menschen gleichzeitig mit wenig Energie ans Ziel.
Sie braucht weniger Fläche als eine Autobahn und zerschneidet die Landschaft weniger.
Auch in der Stadt hält die Bahn die Luft sauberer und die Straßen freier.
Jeder Umstieg vom Auto in den Zug ist ein Gewinn für die Umwelt.
So verbindet die Bahn das Reisen mit einem guten Gewissen.
