Zahlen, bitte!
„Am Pass Col de Saint Ignace wartet ein kleiner Zahnradzug, der in gut vier Kilometern auf den Gipfel der Rhune klettert.“
Wie lang ist die Rhune-Zahnradbahn?
→ Eine Bergbahn in Zahlen.
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Kurz gesagt
Die Chemin de Fer de la Rhune misst nach ihrer Infobox rund 4,25 Kilometer. Auf dieser kurzen Strecke fährt sie vom Pass hinauf auf den Gipfel der Rhune in den Pyrenäen.
Im Westen der Pyrenäen liegt der Berg Rhune nahe der spanischen Grenze.
Ein kleiner Zahnradzug bringt die Gäste gemächlich auf den Gipfel.
Wie weit diese beliebte Fahrt reicht, zeigt eine klare Zahl.

Die wichtigsten Zahlen
4,25 km
Streckenlänge
nach Wikipedia-Infobox
250 ‰
größte Neigung
sehr steil
1924
Eröffnung
in zwei Abschnitten
Gut vier Kilometer Gleis führen vom Pass auf den Gipfel der Rhune.
Die Antwort in einer Zahl
Die Rhune-Zahnradbahn ist nach ihrer Infobox rund 4,25 Kilometer lang.
Das sind gut vier Kilometer vom Pass bis zur Bergstation.
Die Strecke beginnt am Col de Saint Ignace auf 170 Metern Höhe.
Sie endet bei der Bergstation nahe dem Gipfel auf 905 Metern.
Damit gehört sie zu den kürzeren Bergbahnen Europas.

Der Berg Rhune
Die Rhune ist ein markanter Berg im Baskenland.
Der Gipfel liegt auf 888 Metern Höhe.
Von oben reicht der Blick weit über die Pyrenäen und das Meer.
Der Berg gilt als beliebtes Ausflugsziel der Region.
Die Bahn macht den Gipfel für alle bequem erreichbar.
Gut zu wissen
Die Rhune-Zahnradbahn im französischen Baskenland bringt ihre Gäste vom Col de Saint Ignace auf den Gipfel der Rhune. Sie fährt mit Drehstrom und nutzt zum Teil über hundert Jahre alte Lokomotiven.
Die Längenangabe von 4,25 Kilometern stammt aus der Wikipedia-Infobox. Der Gipfel liegt auf 888 Metern, die Bergstation knapp darunter bei 905 Metern.
Sehr steil und mit Drehstrom
Die größte Neigung beträgt nach der Infobox 250 Promille.
Das ist ein Viertel Anstieg, also außerordentlich steil.
Nur eine Zahnstange macht diese Steigung möglich.
Die Bahn fährt mit Drehstrom von 3000 Volt und 50 Hertz.
Dafür hat sie eine zweipolige Oberleitung mit zwei Drähten.
Wie die Bahn entstand
Der Bau begann schon vor dem Ersten Weltkrieg.
Die Fahrzeuge wurden 1914 geliefert.
Der erste Abschnitt wurde am 25. April 1924 eröffnet.
Der zweite folgte am 30. Juni desselben Jahres.
So nahm die Bahn in zwei Schritten ihren Betrieb auf.
Schwere Jahre
In den 1930er Jahren stellte die Betreiberin ihr übriges Netz ein.
Nur die Zahnradbahn blieb als einzelne Strecke übrig.
Im Zweiten Weltkrieg ruhte der reguläre Betrieb.
Der Gipfel diente damals als Standort einer Radarstation.
Erst nach dem Krieg stieg der Verkehr wieder an.
Alte Fahrzeuge im Einsatz
Heute sind sechs historische Lokomotiven vorhanden.
Sie wurden ab 1912 von der Schweizerischen Lokomotivfabrik gebaut.
Einige stammen ursprünglich von einer anderen Pyrenäenbahn.
So fährt man hier mit über hundert Jahre alter Technik.
Das macht die Fahrt zu einer kleinen Zeitreise.
Wer die Bahn betreibt
Die Bahn gehört dem Département Pyrénées-Atlantiques.
Betrieben wird sie von einer öffentlichen Einrichtung für Höhenstationen.
Über die Jahre wechselten mehrere Betreiber.
Der Besitz blieb jedoch in öffentlicher Hand.
So bleibt die Bahn ein gemeinsames Erbe der Region.
Ein gemächliches Erlebnis
Die Bahn fährt bewusst langsam auf den Berg.
Die Fahrt dauert deutlich länger als bei einer Seilbahn.
Genau das schätzen viele Gäste an der Strecke.
Unterwegs sieht man oft frei lebende Ponys und Schafe.
So wird die kurze Länge zu einem ruhigen Genuss.
Beliebt bei Ausflüglern
Die Rhune-Bahn zählt zu den bekanntesten Attraktionen des Baskenlands.
In der Hauptsaison ist sie oft stark gefragt.
Viele Besucher reservieren ihre Plätze darum im Voraus.
Oben lädt der Gipfel zum Verweilen und Wandern ein.
Die Bahn verbindet so Technik und Natur auf engem Raum.
Was vier Kilometer bedeuten
Gut vier Kilometer sind eine sehr kurze Strecke.
Für eine so steile Zahnradbahn ist das jedoch normal.
Wichtiger als die Länge ist hier der große Höhengewinn.
Vom Pass bis zum Gipfel sind es mehrere hundert Meter.
So steckt in wenigen Kilometern ein ganzer Berg.
Warum Verlässlichkeit so wichtig ist
Nichts schätzen Fahrgäste an der Bahn so sehr wie Verlässlichkeit.
Wer sich auf seinen Zug verlassen kann, plant seinen Tag mit ruhigem Gewissen.
Schon eine einzige Verspätung kann eine ganze Reisekette stören.
Deshalb arbeitet die Bahn mit großem Aufwand an einem stabilen Betrieb.
Pünktlichkeit entsteht aus dem Zusammenspiel vieler einzelner Schritte.
Am Ende ist Verlässlichkeit das wertvollste Versprechen der Bahn.
Zwischen Technik und Menschen
Die Bahn ist ein Zusammenspiel aus ausgefeilter Technik und vielen Händen.
Hinter jedem pünktlichen Zug stehen Lokführer, Fahrdienstleiter und Werkstätten.
Sie sorgen dafür, dass Signale stehen, Weichen greifen und Türen schließen.
Die beste Technik nützt wenig ohne die Menschen, die sie bedienen und warten.
Umgekehrt entlastet moderne Technik die Beschäftigten bei ihrer schweren Arbeit.
Erst beide zusammen bringen den Verkehr Tag für Tag sicher ans Ziel.
Was die Fahrgäste davon haben
Am Ende zählt für den Fahrgast vor allem eines: sicher und pünktlich anzukommen.
Jede kleine Verbesserung im Betrieb macht seine Reise ein wenig angenehmer.
Ein sauberer Zug und eine klare Anzeige nehmen ihm Sorge und Hektik.
Ein freundlicher Halt bleibt oft länger in Erinnerung als die Fahrt selbst.
So entsteht aus vielen Einzelheiten am Ende ein rundes Reiseerlebnis.
Und wer sich gut aufgehoben fühlt, steigt beim nächsten Mal gern wieder ein.
